Freitag, 20. Dezember 2013

147. Tag, Freitag, 20.12.13

Santiago - Negreira, Busfahrt, Negreira - Vilaserio,13 km.
Vilaserio - Santa Mariña, Taxi.
Bei kühlen 6 Grad verliessen wir heute morgen das Haus. Die Regenwolken hatten sich verzogen, es sah nach einem schönen Tag aus.
Unterwegs zum Busbahnhof konnten wir in einer Bar frühstücken. Im Bus nach Negreira sassen wir zuvorderst, damit wir das Aussteigen nicht verpassen. Etwa nach der halben Strecke realisierten wir, dass Negreira die Endstation dieses Buses ist, wir können es gar nicht verpassen.
Im Ort angekommen mussten wir zuerst auf den Camino finden. Die erste Frau die wir fragten, begleitete uns einige Schritte, damit sie uns den Weg gut weisen konnte.
Negreira und das angrenzende Gebiet lag im Nebel. Milchiges Licht tauchte die Landschaft in ein geheimnisvolles dumpfes Leuchten. Die Sonne brauchte viel Zeit bis sie den Nebel aufgelöst hatte.
Nun sind wir zu viert unterwegs und es braucht einige Kilometer bis wir einen gemeinsamen Rhytmus gefunden haben. Heiner und mir ist auch klar, dass die Körper der beiden 'Neupilger' am Anfang mit Schmerzen reagieren werden. Sport jeglicher Art ist nicht das Selbe wie stundenlanges Wandern mit Gepäck.
Am späteren Nachmittag trafen wir im geplanten Übernachtungsort Vilaserio ein. Die Herberge die in unserem Buch als ganzjährig offen angepriesen wurde, war geschlossen. In der Bar wurde uns gesagt, es habe noch eine öffentliche Herberge, die sei nicht empfehlenswert. Man schlafe auf dem Boden und es sei kalt. In acht Kilometer Entfernung gebe es eine gute Herberge.
Wir entschlossen uns mit dem Taxi dorthin zu fahren. Das reduziert gleichzeitig unsere morgige Etappe, was für Simon und Dėsirėe bestimmt besser ist. Es reicht, wenn wir am dritten Tag zwanzig Kilometer zu marschieren haben.

1 Kommentar:

  1. Silvia DuttweilerDezember 20, 2013

    So nun seit Ihr also wieder zu Fuss unterwegs, diesmal zu viert, dass ist sicher unterhaltsamer. Viel Glück und Euren beiden Begleitern nicht allzuviele Schmerzen. Lg

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