Montag, 26. August 2013

31. Tag, Vėzelay, Montag 26.8.13

Übernachtung: Camping St. Pėre. Wir haben gut geschlafen im Zelt. Gerne hätte ich heute unsere Wäsche an der Sonne getrocknet, aber nässender Nebel liess mich zweifeln. Trotzdem musste ich waschen. Die Infrastruktur des Zeltplatzes bietet keinen gedeckten Trockenplatz zum Wäsche trocknen. Heiner spannte die Leine vom Baum zum Zelt, die Tücher und Unterhosen hängten wir direkt an den Baum. 'Die Hoffnung stirbt zuletzt'! Dann machten wir uns auf den zwei km kurzen Weg nach Vėzelay. Den steilen Aufstieg schafften wir fast im Laufschritt. Mensch ... haben wir power so ganz ohne Gepäck!
Die Basilica von Vėzelay ist tatsächlich enorm beeindruckend. Berührend! Lässt einem sprachlos staunen.

Wir haben im Pilgerzentrum Informationen und eine aktuelle Unterkunftsliste bekommen. Das Zelt schicken wir nach Hause! Wir tragen es noch bis es wieder trocken ist und sich eine Post am Weg befindet. Hier befindet sich die nächste Post in Vėzelay. D.h. wir müssten mit der ganzen Bagage zwei km zurück und dann wieder hierher auf die Route, das macht keinen Sinn.

Bei Sonnenschein machten wir uns am späteren Nachmittag auf den Rückweg. Im Dorf St. Pėre haben wir den Proviant für morgen gekauft. Auf den letzten hundert Metern zum Camping zog ein Gewitter auf. Dicke, nachtschwarze Wolken und lautes Grollen trieben uns zur Eile. Rasch die zum Teil trockene Wäsche ins Zelt werfen. Die Luken dicht machen und unter das schützende Dach bei der Reception flüchten! Das heftige Gewitter ist weitergezogen, hinterlässt viele Pfützen und als Nachhut einen andauerndern Landregen. Vielleich bleiben wir noch etwas länger als ursprünglich geplant .... bis alles wieder trocken ist.

1 Kommentar:

  1. Silvia DuttweilerAugust 27, 2013

    Hei bis Eus isch au nüm so schön wätter. Hüt hets au grägnet. Morn gsehts au noni eso guet us. Es het au zimlich abkühlt. Isch derfür agnehm zum schloofe. Euch wiiterhin e gueti ziit. Lg

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