Mittwoch, 30. September 2020

30.09.2020, Fribourg - Autigny

Mittwoch. Rund um den Campingplatz Düdingen lag am morgen herbstlicher Nebel. Im Laufe des Vormittags lichtete er sich zusehends und bis wir auf den Bus gingen hatte es nur noch vereinzelte Schleier. Die Landschaft zeigte sich in einem zauberhaften Kleid.

Heiner und Hans fuhren mit uns mit bis Fribourg. Während wir uns auf die Weiterwanderung machten, besichtigten sie die Stadt.

Unsere Route führte vom Bahnhof Fribourg nach Villars-sur-Glane, über die alte Brücke St. Appoline und an der gleichnahmigen Kapelle vorbei nach Posieux. 



 

Dort machten wir, weil die Gelegenheit gegeben, einen Kaffeehalt. Auf den nächsten Kilometern hielten wir Ausschau nach einer Sitzgelegenheit, es wäre längstens Zeit für den Lunch. Endlich, um 14.30 Uhr sichteten wir ein etwas nasses Exemplar. Mittlerweile waren wir so hungrig, dass uns die Nässe nicht abschrecken konnte. Auch die düstere Umgebung war nebensächlich, Hauptsache 'hocken'! Meine Regenhosen diente als Schutz, damit unser Hosenboden trocken blieb. Oh schmeckten die an einem Marktstand gekauften Empanadas lecker. Man hörte nichts mehr ausser Vogelgezwitscher und Mmmhhh, Mmmhhhh.

Schade fanden wir nur, dass 200 Meter weiter die schönste Bank im Sonnenlicht am Waldrand stand und wir das nicht gesehen hatten. Und 500 Meter weiter ein super Rastplatz! Leider sind solche Gegebenheiten nicht in unseren Unterlagen angegeben.

Mit vollem Bauch konnten wir die Umgebung wieder geniessen, plaudern und Fotos machen. Wir durchquerten Posat, stempelten in der Kapelle am Weg unsere Pilgepässe, füllten unseren Wasservorrat mit dem angeblichen Heilwasser (es schmeckt viel besser als das Wasser aus der Leitung vom Campingplatz) und nahmen die letzten Kilometer bis Autigny unter die Füsse.





 

Dort angekommen versuchten wir zuerst vergeblich Heiner oder Hans zu erreichen. Weil es mit ÖV ab Autigny bis Düdingen zu umständlich wäre, wollten sie uns mit dem Auto abholen. Vorgesehen war: anrufen, Shutlebus bestellen und im Restaurant die Wartezeit überbrücken. Tatsächlich passiert: Telefonanruf wurde nicht gehört oder lief ins Leere und die 'Beiz' hatte geschlossen. Ich versuchte es per Whatsapp, Messenger, SMS und schliesslich per Whatsapp Anruf bei Heiner. Nach einer halben Stunde sah Heiner auf seinem Handy meine vergeblichen Kontaktversuche und rief zurück. Sie waren bloss vorne bei der Rezeption gewesen und hatten keinen Empfang, respektive: es wurde nicht gehört. Sofort machten sie sich auf den Weg um uns müde Pilgerinnen abzuholen. Wir waren dankbar, dass wir uns einfach ins Auto setzen konnten und ohne drei Mal umsteigen den Campingplatz erreichten.

 

Dienstag, 29. September 2020

29.09.2020, Schwarzenburg/Sodbachbrücke - Fribourg

 Dienstag. Hans fuhr uns heute wieder zum Ausgangspunkt zurück. 


 


 

Wir Frauen starteten warm gekleidet und mit Regenhüllen versehen auf die Strecke über Heitenried, St. Antoni, Tafers, Menziswil bis Fribourg. Am Mittag klarte der Himmel immer mehr auf und wir konnten Schicht um Schicht entfernen. Die Wegmarkierung ist deutlich besser geworden und auch die Pilgestempel müssen wir nicht mehr suchen. 

 










Fribourg ist sehenswert, hat schöne Altstadtbauten und herzige Gassen. Bei unserer Ankunft am Stadtrand sahen wir sofort den tiefen Saanegraben den wir durchqueren mussten. Mit den vielen Fotomotiven an der Route spürten wir die Höhenmeter kaum. 







 

Aber im Zug zurück nach Düdingen holte uns die Müdigkeit ein. Eiligst schrieben wir per Whatsapp: wir sind so müde und mögen nicht mehr kochen! Bitte kocht für uns Teigwaren, das Fleisch auf den Grill und Salat dazu. Es klappte wunderbar!

Montag, 28. September 2020

28.09.2020, Rüeggisberg - Schwarzenburg/Sodbachbrücke

Montag. Wir haben gut geschlafen auf dem Parkplatz hinter dem Panoramarestaurant. Die Aussicht am morgen freute uns, das Wetter sah vielversprechend und trocken aus.


 

Christina und ich starteten Richtung Dorf Rüeggisberg. Wir hatten erfahren, dass in der Kirche ein Pilgerstempel deponiert ist, den wollten wir natürlich in unserem Pilgerpass haben. Zweite Station waren die alten Klostermauern nur wenige Meter weiter unten. Da gerade Renovationen stattfinden, darf man das Gemäuer nicht betreten, aber für Fotos reicht es alleweil.



 

Heute gab es viele Abwärtspassagen und einige giftige Aufstiege. Über Höhen wo wir dem Wind ausgesetzt waren und Passagen die von den alten Römern angelegt wurden. Wir trafen auf Schutzhütten, Hoflädeli und Wanderstübli wo wir uns mit warmen oder kalten Getränken versorgen konnten. 



 








 

Am frühen Nachmittag streiften wir die Regenmontur über, hauptsächlich als zusätzlicher Windschutz. Es sah kurzzeitig nach Regen aus, aber über uns blieb es trocken.

Die Männer fuhren in der Zwischenzeit zum Restaurant Sodbach bei Heitenried. Der Plan sah eine weitere Übernachtung auf einem Parkplatz vor. Kurz vor Mittag erreichte uns die Nachricht: es ist nichts mit übernachten beim Restaurant. Der Parkplatz dort ist zu schräg. Auf dem Parkplatz gegenüber ist die Aufenthaltsdauer beschränkt und auf den (ideal gelegenen) Wanderparkplätzen an der Sense stehen überall Verbotsschilder. Kurzerhand fuhren die Beiden zum nächstgelegen Campingplatz und checkten dort für drei Nächte ein. Danach machten sie für uns Shuttle Service.

 

Sonntag, 27. September 2020

27.09.2020, Bern/Wabern - Rüeggisberg

Sonntag. Wir Frauen machten uns nach dem Frühstück startbereit. Der Jakobsweg führt an der Campingplatzeinfahrt vorbei. Die Männer hatten noch etwas Zeit, konnten in Ruhe die WoMo's fahrbereit machen, Schmutzwasser ablassen, WC Kassetten leeren und dann gemütlich nach Rüeggisberg zum Panoramarestaurant Viva fahren. Wir dürfen dort auf dem Parkplatz übernachten. Das Restaurant ist Montag und Dienstag geschlossen.

Wir Pilgerinnen suchten heute mehrfach unseren Weg! Das erste Mal bereits nach 500 Metern bei der Gurtenbahn! Kein Wegweiser wies nach links. Kein Pilgerwegzeichen rundum. Mir kam die Wegführung komisch vor und ich zog die App zu Rate. Wir hätten 50 Meter vorher links abbiegen sollen. Also: zurück und nochmal genau schauen. Nein, wir haben kein Wegzeichen verpasst, es ist an dieser Stelle einfach nicht markiert. Auch im weiteren Wegverlauf mussten wir immer wieder suchen und die App zur Hilfe nehmen. Dieser Wegabschnitt ist für Wanderer der Route 4 sehr mangelhaft ausgeschildert. Erst ab der Umgebung 'Gschneit' ist die Markierung wieder gewohnt zuverlässig und gut zu sehen.


                                                               Blick zurück auf Bern




                                      Hier wird man informiert, dass es 'gschneit' hat! 

Auf der ganzen heutigen 19 Km Etappe wurden wir vom Regen verschont. Es gab viele schöne Aussichten und tolle Wegabschnitte, aber auf dem ganzen Weg einen bissig kalten Wind. Für unseren Mittagslunch setzten wir uns auf die Eingangstreppe vom Schulhaus Niedermuhlern, dort waren wir ein wenig windgeschützter als auf sämtlichen Ruhebänkli der Umgebung. Restaurantglück hatten wir erst (und einzig) bei Gschneit, dort konnten wir uns endlich etwas aufwärmen. 


 

Nach einer kleinen Schlaufe beim 'Tavel-Denkmal' vorbei, wandten wir uns endgültig Richtung Rüeggisberg. Nach einer knappen Stunde erreichten wir unsere schützende Behausung. Unsere Gesichtshaut fühlte sich ganz heiss und empfindlich an vom starken Wind. Im Restaurant genossen wir nochmal einen wärmenden Kaffee bei wunderbaren Aussicht. Beim hinaus gehen machten wir einen Zwischenstopp im Patisserie-Laden von Konditorweltmeister Rolf Mürner (Swiss Pastry Design). Weil wir so weit marschiert sind, morgen weiter wandern und das Restaurant bezw. der Laden zwei Tage geschlossen ist, bekamen wir noch kleine Leckereien zusätzlich geschenkt. Eine perfekte kleine Freude als Abschluss der heutigen Etappe.



 

Samstag, 26. September 2020

23. - 26.09.2020, Burgdorf - Boll - Bern/Wabern

Mittwoch. Heiner und ich verbrachten ein sehr schönes und lustiges Wochenende im Calancatal mit der erweiterten Familie. Am Montag fuhren wir ins Baselbiet die Sujetsitzung mit der Fasnachtsclique stand an. Nun ist klar: wenn es nächstes Jahr eine Fasnacht gibt, dann nicht im gewohnten Rahmen. Eher gibt es nochmal eine 'Nichtfasnacht'. Kein Kostum nähen, kein Larve machen, keine Latärne, kein Requistit, möglichst kein Aufwand für ein grosses 'Nichts'!

Am Dienstag war grosser Waschtag damit wir am Mittwoch unbeschwert wieder am Endpunkt anknüpfen können.

Am Mittwoch füllten wir auf dem Weg nach Burgdorf den Dieseltank, den Gastank, den Kaffeevorrat und den Biervorrat. Gerüstet für die nächsten Tage.

Donnerstag. Christina und ich wussten, dass wir heute eine eher lange Strecke bewältigen mussten. Um zehn Uhr starteten wir auf dem Campingplatz, durchquerten die Stadt und suchten die Wegzeichen die uns richtig leiten sollten. Manchmal steht man schon etwas ratlos und schaut in alle Richtungen. Vor allem in den grösseren Ortschaften machen sich die 'Wegmarkierer' wohl einen Sport daraus die Zeichen möglichst gut zu verstecken.

Anfangs wanderten wir unter bewölktem Himmel bei angenehmen Temperaturen. Die Pause von mehreren Tagen hat gut getan, wir fühlten uns kräftig und fit. Flott kamen wir voran, bewältigten die Steigungen meist mit Schwung. 

 





Nur am Thorberg ging es etwas langsamer, mussten wir doch die Gebäude und Mauern 'beaugapfeln'.


 

Kurz vor Utzigen mussten wir die Regenklamotten hervor kramen und alles wasserdicht verpacken. In der letzten Wanderstunde des Tages war es dann nicht mehr gemütlich zum wandern. Eine Bäuerin schenkte uns zwei Äpfel für den letzten Wegabschnitt, es sei nicht mehr so weit. 

 


In Boll konnte ich dann endlich telefonieren und den Mannen melden, dass wir abholbereit seien. Das Netz war so schwankend, dass wir in drei Etappen telefonieren mussten. Endlich kapierten wir, dass wir den Zug bis Worb nehmen sollen. In Boll ist eine Megagigagrossbaustelle! Der Bahnhof und Teile vom Dorf sind abgesperrt, der Rest wird von Einbahnstrassen und Umleitungen gespiesen. Für Auswärtige ein schwieriges Unterfangen.

Nass und frierend warteten wir auf den Zug der uns in sechs Minuten nach Worb bringen sollte. Heiner und Hans warteten dort bereits auf uns. Zum Übernachten genossen wir die Gastfreundschaft von Marianne und Christian beim Bauernhof Gutzlen in Arni. Der jüngere Sohn von Hans ist das gemeinsame Patenkind von Marianne und Hans. Zudem sind Marianne und Christian auch begeisterte Camper. Es gab genug Gesprächsstoff und einige Erlebnisse zu erzählen. Wir verbrachten einen sehr gemütlichen Abend!

Freitag. Wir wurden mit einem üppigen Frühstück verwöhnt. Am liebsten wären wir in der Wärme sitzen geblieben, aber wir mussten die Kilometer bis Bern unter die Füsse zu nehmen. Heiner hatte uns auf dem Campingplatz Eichholz angemeldet.

Auf der Fahrt nach Worb sahen wir die weiss überzogenen Bergspitzen. Es ist sehr deutlich kühler geworden. Unsere Begleiter liessen uns am Bahnhof Worb aussteigen. Sie fuhren weiter nach Bern, wir mit dem Zug nach Boll. Die ersten Kilometer teilten wir die schmale Strasse mit dem umgeleiteten Verkehr. Eine nicht sehr angenhme Situation für beide Seiten. Endlich konnten wir die Strasse verlassen und bergauf in den Wald marschieren. Mit der Anstrengung vom bergauf laufen kam der Kreislauf richtig in Schwung und nun kam auch Wärme bis in die Fingerspitzen. Etwas mehr als die Hälfte vom Weg war regenfrei, der Rest ging nicht ohne. 


 

Beim Bärengraben verweilten wir, schliesslich ist das das Etappenende. Wir glaubten, dass wir bei der dortigen Touristinfo den Stempel für den Pilgerpass bekommen. Mit ungläubigen Gesichtern standen wir vor geschlossenen Läden. Nein, da gibt es nichts mehr, das ist seit Corona geschlossen! Wir sollen zur Touristinfo beim Bahnhof. Ohh, nein! Heute nicht mehr! Der Jakobsweg geht vom Bärengraben aus der Aare entlang Richtung Wabern. Dort ist auch unser fahrendes 'Hotelzimmer'. Inzwischen sind auch Heiner und Hans beim Bärengraben eingetroffen. Wir beschliessen, dass wir morgen wanderfrei machen, dann können wir den Pilgerstempel während dem Stadtbummel machen lassen. Nach Kaffee und Kuchen wanderten wir zu viert zum Campingplatz.


 

Samstag. Das Wetter ist nicht ganz so übel wie vom Wetterbericht vorausgesagt, nur ungewohnt und ungemütlich kalt! Der Wind macht das Ganze nicht besser. Wir beschränken unseren Stadtbummel auf das Notwendige. Am Nachmittag sind wir auf dem Campingplatz zurück. Duschen will niemand mehr, das Gebäude ist nicht geschlossen bezw. nicht beheizbar und somit viel zu kalt! Wir sitzen lieber in der Wärme.

 

Donnerstag, 17. September 2020

15./16.09.2020 Huttwil - Lueg - Burgdorf



Dienstag. Wir haben herrlich geschlafen auf dem Stellplatz beim Spycher Handwerk (www.kamele.ch). Das ist wirklich eine empfehlenswerte Adresse! Man kann hier, unter anderem, auch in einer der mongolischen Jurten übernachten, auf dem Kamel reiten, verschiedenste Kurse besuchen oder in den Läden (Kleider, Wolle, Felle u.v.m.) stöbern.

Während die Männer unsere rollende Behausung nach Burgdorf verschieben, wandern wir Frauen die 16 Km bis Lueg, einem Aussichtspunkt mit Restaurant und Postautohaltestelle. Es ist wiederum ein sehr schöner Tag, etwas zu warm zum wandern, aber die herrliche Aussicht, die wunderschönenen Bauernhäuser und die luftigen Emmentaler Hügel lassen die Schweisstropfen als nebensächlich erscheinen. 





 

Kurz vor fünf Uhr erreichen wir die Bushaltestelle bei Lueg und machen lange Gesichter, als wir feststellen, dass es ein Rufbus ist. Wir hätten mindestens 30 Minuten vor der angegebenen Abfahrtszeit anrufen müssen. Was sollen wir machen? Bis Burgdorf sind es nochmal zwei Stunden Gehzeit. Wenn wir jetzt anrufen dauert es laut Abfahrtstabelle 1,5 Stunden bis zur Abfahrt, plus die Fahrzeit ergibt beinahe zwei Stunden. Wir begutachten das Streckenprofil, überlegen, machen Berechnungen, essen einen Apfel und fühlen uns danach in der Lage den langen Abstieg zu bewältigen. Wir schultern die Rucksäcke und wollen eben auf den Wanderweg einbiegen als uns ein Postauto engegenkommt. Im ersten Moment glauben wir, der fährt auf die andere Seite des Hügels, aber auf den zweiten Blick sehen wir, dass als Ziel Burgdorf angeschrieben steht. Der Bus hält und eine Frau steigt aus. Rasch fragen wir den Fahrer, ob er wirklich nach Burgdorf fahre. Ja, er wolle nur in der Schlaufe wenden, danach sei er wieder da. Während seiner 10 minütigen Pause plaudern wir mit dem Fahrer. Wir haben Glück gehabt: weil ein Fahrgast bis Lueg wollte, fuhr er die ganze Strecke. Ansonsten hätte man eben frühzeitig anrufen müssen. Erleichtert liessen wir uns ins Tal bringen, nochmal neun Kilometer wäre schon etwas heftig gewesen.



Mittwoch. Mit dem Bus erreichten wir in 20 Minuten den Ausgangspunkt Lueg. Nach zwei Ruhetagen hätte das Restaurant heute wieder offen, aber so kurz nach dem Frühstück brauchen wir noch keine Verpflegung, Fotos der Volksmusikarena mussten jedoch sein. 

 


Dann ging es bald 'stotzig' bergab. Erleichtert stellten wir kurz darauf fest: es geht nicht nur abwärts, es gibt auch angenehme flache Abschnitte. Wir marschierten vorbei an schönen Ruhebänken, 

 


dem coolsten Hühnerhaus das wir je gesehen hatten, 

 


zwischen Sandsteinfelsen durch einen Hohlweg 


 

und vorbei an einem kunstvoll geschnitzten Baumstamm. 


 

Zur Mittagszeit erreichten wir die Holzbrücke von Burgdorf. 


 

Nun war es Zeit den Männern mitzuteilen, dass wir bald am Ziel eintreffen. Das ging jedoch schief, wir verfehlten den Schlusspunkt.

Die Etappe wäre am Bahnhof zu Ende. Heiner und Hans sassen bereits wartend mit einem Bier vor Ort. Die nächste Etappe, Burgdorf - Bern kommt vom Bahnhof her und führt in die Oberstadt. Wir interpretierten die Wegzeichen falsch und landeten bereits bei unserer Ankunft in der Oberstadt. Mischt! Eigentlich wollten wir jetzt nicht mehr zum Bahnhof und danach wieder in die Oberstadt und auf die Burg. Nein, viel zu heiss! Wir mussten die Mannen überreden ihr Bier rasch auszutrinken und zu uns zu kommen. Nicht ganz glücklich willigten sie ein. Bald darauf sassen wir zu viert an einem Tisch und konnten unser wohlverdientes Mittagessen geniessen.


 

Der Besuch auf der Burg war nur von kurzer Dauer, es war schlichtweg zu heiss. Auf dem Campingplatz im Schatten war es angenehm, dort liess es sich aushalten.

An dieser Stelle unterbrechen wir die Wanderung für eine Woche. Heiner und ich fuhren heute (Donnerstag)  nach Cauco ins Calancatal, das Familienwochenende der Martin's steht an.