Dienstag, 19. April 2016

18./19.04.16, Quiberon

Auf der Fahrt von Sarzeau nach Quiberon kauften wir in einem Sportartikelgeschäft neue Pneus für unsere Fahrräder. Die alten hätten zwar noch genug Profil, haben jedoch Alterungsspuren.
Vom letzten Standplatz bis zum nächsten Platz ist es nicht sehr weit und Heiner war zuversichtlich, dass er nach der Ankunft unsere Räder auffrischen kann.

In der Umgebung von Carnac stehen und liegen sehr viele Steinriesen. Menhire und Dolmen aus sehr alter Zeit. Wir sind schon einigen begegnet und auch auf dieser Fahrt hatte es am Strassenrand so imposante Steinanordnungen. In den grössten Dolmen konnte man über einige Steinstufen hinuntersteigen und in den erstaunlich langen und völlig finsteren Gang blicken.
Auf einer sehr verwitterten Tafel konnten wir entziffern, dass diese Dolmen vermutlich aus der Zeit um 4500 v.Chr. stammen.


Am frühen Nachmittag erreichten wir den Campingplatz auf der Halbinsel Quiberon. Luftlinie zum letzten Platz nur etwa 30 Kilometer. Wirkliche Distanz 77 Kilometer.
Nach dem Installieren und einer Kaffeepause widmete sich Heiner unseren Fahrrädern. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen, strahlend, glänzend und mit neuen Finken standen die Stahlrosse nun bereit.

Im letzten Sonnenschein des Tages machten wir einen Spaziergang am sehr nahen Strand und genossen das legendäre abendliche Farbspektakel der Bretagne.

Heute umrundeten wir die Halbinselspitze zu Fuss. Auf dem sehr schönen Küstenweg ist absolutes Fahrverbot, ausdrücklich auch für Fahrräder.
Die vordersten drei Kilometer sind nicht mehr bebaut, nur noch Wiesen, Bäume, Strand und Felsen. Sehr schön und angenehm zum wandern. An der schmalsten Stelle muss man sich entscheiden: will man links oder rechts an den Strand.
Hier in der Bretagne sind diese Woche noch Frühlingsferien, entsprechend viele Familien hat es unterwegs.
Wieder zurück in Quiberon setzten wir uns mit einem Eis an den Stadtstrand. Da war schon ordentlich Betrieb. Die Sonne schien heute warm, der Wind hatte sich gelegt, etliche Sonnenhungrige lagen bereits im Bikini im Sand und einige wagten sich sogar in Badehosen ins Wasser, - richtig, nicht nur mit den Füssen.

2 Kommentare:

  1. hallo ihr zwei
    es isch immer wieder spannend zum läse was ihr so für schöni erläbniss heit...die gegend gseht jo wunderschön! gniessets und no e gueti zyt:-) liebi grüess b&b

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  2. Liebe Madeleine
    Welch eindrückliche Bilder ! Ich kenne Menhire und Dolmen nur aus Irland und Schottland.Wieder einmal lässt Komissar Dupin grüssen!(Der bretonische Stolz Bretagne - Schottland )
    Alles Gute auf euren Erkundungstouren per Velo und zu Fuss.
    Liebe Grüsse
    Fredy und Myrta

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