Montag, 30. September 2013

65. Tag, Sonntag 29.9.13

Thiviers - Sorges, 18 km
In der Nacht rauschte nochmal ein Gewitter über uns hinweg. Am Morgen war es noch bewölkt, es sah nicht nach baldigem Regen aus.
Wir starteten die heutige Wanderung eine Stunde später als normal. Was soll man anziehen war die Frage. Lange Ärmel oder kurz, lange Hose oder kurz? Wir starteten lang, mussten das aber bald ändern. Vom nächtlichen Regen war die Luftfeuchtigkeit gross, man fühlte sich wie in den Tropen. Am Wegrand stossen wir nun immer häufiger auf Feigenbäume. Jetzt ist die Zeit der reifen Feigen! Da die Früchte offensichtlich nicht geerntet werden sorge ich dafür, dass nicht alle verderben. Mmmmhh!
Der Weg war abwechslungsreich, die Landschaft sehr schön. Wir sind im Pėrigord einem Departement mit vier 'Zonen': der grüne Norden mit den grünen Wäldern und Feldern, ideal für die Viehhaltung, der weissen Mitte des Kalksteinplateaus, dem Pėrigord noir mit seinen dunkelgrauen Felsen und dem häufigen Trüffelvorkommen und dem Perigord pourpre (purpurrot) der Weinregion. Wir sind am überprüfen dieser Angaben ...

Am Nachmittag marschierten wir wieder einige km auf der Route Napoleon. Dann wieder wunderschöne Wanderwege im Zickzack durch Wiesen und Wälder. Im Laufe des Nachmittags wurden die grauen Wolken am Himmel immer dichter und bedrohlicher. Von weitem sahen wir die Regenfront. Reicht es bis ins Ziel oder werden wir nass? Wir steigerten das Tempo, die Häuser von Sorges waren schon recht nah als die ersten Tropfen fielen. Am Ortseingang hatte es eine Bushaltestelle mit Wartehäuschen (dies ist eher eine Ausnahme) dorthin retteten wir uns. Es wären nur noch 200 M bis zur Refuge. Wir mochten wirklich nicht noch den Regenschutz montieren. So warteten wir etwa eine halbe Stunde. Als der Regen etwas nachliess machten wir die restlichen Meter bis zur Refuge ohne 'Fledermaus'. Dominique, der Hospitaliėro, begrüsste uns und wollte gleich zuerst das Administrative erledigen. Zuerst musste er aber noch Administratives mit einer Dame von der Pilgerorganisation erledigen. Wir warteten. Sie mussten noch einiges diskutieren. Dann hatte er Zeit für uns ..... bis eine andere Dame etwas abholen musste. Wir warteten. Wir waren müde, verschwitzt, verregnet, durstig, wir warteten. Offensichtlich redet er gern. Nach einer halben Stunde suchte ich auf eigene Faust die Toilette. Ich kam zurück, immer noch Diskussionen. Ich schulterte meinen Rucksack .... keine Reaktion ... nach einigen Minuten fragte ich: sind die Betten oben? Nun durften wir uns 'installieren' und duschen. Nachtessen kochte Domonique sehr gut. Er erzählte sehr viel, für mich nach wie vor sehr anstrengend, vor allem in diesem Thempo. Ich bekam einen sehr müden Kopf und mochte nicht mal mehr den Blogeintrag schreiben.

Samstag, 28. September 2013

64. Tag, Samstag, 28.9.13

La Coquille - Thiviers, 18 km
Wir starteten heute morgen in einen trüben, grauen Tag. Es war Regen angesagt. Unsere Hospitaliere meinte: ihr habt ja nur 18 km, villeicht wartet der Regen bis ihr am Ziel seid.

Heute - Samstag - Jagdsaison! Logisch, wir stiessen auf Jäger, respektive ihre Hunde stiessen auf uns. Plötzlich waren wir von fünf Jagdhunden umzingelt! Der Besitzer rief und pfiff, aber die Hundeli wollten die komischen, buckligen Zweibeiner begrüssen. Einer musste mir sogar die verschwitzten Waden lecken. Zum Glück habe ich keine Angst vor Hunden. Bald merkten die fünf, dass wir nicht interessant sind, sie rannten zurück.
Bald danach mussten wir die Regenkleider hervorzerren. Es regnete nur leicht, zuviel um ohne Schutz zu laufen, zuwenig um es als Regen zu bezeichnen. Bis zum Mittag dauerte dieses nässen. Immer so an der Grenze: sollen wir den Regenschutz ausziehen oder doch nicht? Unter einer grossen Eiche fanden wir einen trockenen Platz für unseren Mittagslunch. Danach konnten wir die Regensachen verstauen, denn die Sonne kam wieder zum Vorschein.
Am Nachmittag stiessen wir auf die Route Napoleon und marschierten auf ihr einige Kilometer. Napoleon liess einst schnurgerade Heerstrassen anlegen, damit er möglichst schnell seine Truppen verschieben konnte.
Am frühen Nachmittag trafen wir in Thiviers ein und fanden auch bald den Campingplatz. Wie schon bald gewohnt, sind wir am Samstag auf einem Camping und das Wetter schlägt um. Heute wurden wir in einem Bungalow einquartiert den wir für uns allein haben. Während dem Nachtessen zog ein Gewitter auf, es begann heftig zu regnen. Wir wissen jetzt auch weshalb über dem Tisch ein Plastikkanister unter dem Dachbalken hängt: das Dach ist nicht dicht. Bei einer anderen Stelle stellten wir einen Eimer unter, hoffentlich bleibt es bei diesen beiden Tropfstellen.

Freitag, 27. September 2013

63. Tag, Freitag 27.9.13

Le Cars - La Coquille, 25 km
Nach einem guten Frühstück verliessen wir Le Cars, querten die Route Richard Löwenherz und stiegen langsam bergauf. Nach einer Stunde hatten wir den ersten Bergpreis gewonnen. Nach einem kleinen flachen Stück ging es erst bergab und dann wieder bergauf. So ging es den ganzen Tag. Der Weg führte mal über kleine Teersträsschen, mal auf Wiesenwegen, oft auf verschlungenen Waldpfaden. Es war eine Etappe nach meinem Geschmack. Auf den Waldpfaden kam man sich vor wie in einem grünen Tunnel. Hauptsächlich Kastanienbäume, manchmal Birken oder Haselsträucher.
Sogar das Wetter spielte mit: Sonnenschein und etwas Wind. Mittagslunch gab es unter einer Birke am Ufer eines Weihers. Am späteren Nachmittag wurde es schwülwarm und zunehmend Gewitterhaft. Unser Tagespensum war heute etwas grösser als üblich, deshalb mussten wir unsere Kräfte gut einteilen und auch Pausen machen. Das Tagesziel erreichten wir um halb sechs. In der Pilgerherberge wurden wir schon erwartet und mit Most und Kuchen willkommen geheissen. Unsere Hospitaliere war so liebenswürdig und hat uns die nächsten Übernachtungen gebucht. Fürs Wochenende haben wir diesbezüglich also bereits ausgesorgt.

Donnerstag, 26. September 2013

62. Tag, Donnerstag, 26.9.13

Aixe s. Vienne - Le Cars. 19km
Heute morgen verliessen wir fluchtartig diese schimmlige, vergammelte Bruchbude! Hotel/Restaurant ..... haha. Unser Wirt (hatte Ähnlichkeit mit Dany de Vito) war ein Halsabschneider und faul obendrein. Wir konnten nur noch staunen. Er wusste wie viele Pilger bei ihm übernachteten und auch Frühstück bestellt hatten (zudem wollte er wissen wann man Frühstück wollte), trotzdem war nichts bereit. Er sass am Tresen, schlürfte seinen Kaffee und biss nochmal in sein Croissant bevor er sich bequemte uns einen Tisch zuzuweisen. Einfach setzen mochten wir uns nicht weil die Tische entweder für das Mittagsmenue gedeckt oder vom letzten Gebrauch noch schmutzig waren. Dann musste er unser Frühstücksgeschirr zusammensuchen, die Messer kontrollierte er neben unserem Tisch auf Sauberkeit und tauschte sie geflissentlich aus. Die Konfitüre holte er vom Nebentisch die waren ja schliesslich fertig mit essen..... und so weiter. Heiner hat gesagt: man soll immer noch etwas Positives sagen .... : auf dem Nachttisch im Zimmer hatte es eine wunderschöne Lampe, bloss nirgends eine Steckdose um diese Leuchte in Betrieb zu nehmen.

Während der ganzen heutigen Etappe mussten wir Vergangenheitsbewältigung machen ;-)
Zum marschieren war es eine schöne Strecke, in einem kleinen Tal am Bach entlang, später durch Wald. Es war bewölkt bis bedeckt und schwülwarm.
Vor einem Bauernhof scheuten wir drei Fasane auf. Schnell musste ich den Knipsapparat starten. Inzwischen rannten die schönen bunten Vögel an den oberen Feldrand, Zoom einschalten und knipsen! Jupiii, sie sind im Kasten!

Nach dem Mittagslunch mussten wir auf der Strasse marschieren. Inzwischen kam die Sonne zum Vorschein und heizte uns mächtig ein. Um zwei Uhr trafen wir in Flavignac ein, Etappenhalt vieler Pilger. Wir zwei machten bloss eine ausgiebige Rast. Die nächste im Guide vorgeschlagene Etappe wäre 29 km. Davon machten wir heute noch vier, so sind es morgen 25 km.
Nach der Trink- und Glacepause fanden wir die restlichen Kilometer auf der Strasse nicht so toll und waren deshalb froh in Le Cars einzutreffen. Als wir ratlos an der Strasse standen, hielt ein Bauarbeiter sein Fahrzeug mitten auf der Kreuzung an und fragte was wir suchen. Er wies uns den Weg zum Restaurant, wollte noch wissen ob wir nach Compostelle gehen und wünschte 'bonne Courage'.
Froh unsere schweissnassen Sachen ausziehen zu können, steuerten wir ins Hotel.
Einmal mehr ein Zimmer in einem kleinen Hotel / Restaurant. Gleiche Anzahl Zimmer, gleicher Preis ..... eine ganz andere Leistung! Ausstattung der Zimmer alt aber sauber. Zum Abendessen wurde uns ein Salat-/Fleischteller gerichtet obwohl das Restaurant geschlossen war. Uns geht es wieder gut.

Mittwoch, 25. September 2013

61. Tag, Mittwoch, 25.9.13

Limoges - Aixe sur Vienne, 12km
Den Weg aus der Stadt zu finden war gar nicht so einfach. Unser Hotel lag nicht an der Route und wir bogen zu früh ab. Als wir die Bahnlinie erreichten, merkten wir: das kann nicht stimmen. Also, wie schon öfter .... zurück auf Feld zwei. Beim zweiten Anlauf klappte es. Dann ging es über Kilometer durch Vororte. Kein Restaurant, Bar oder andere Einrichtung mit einer Toilette. Bei einem der vornehmen Häuser zu diesem Zweck klingeln traute ich mich nicht. Endlich ein Einkaufszenter mit der entsprechenden Lösungsmöglichkeit.

Nach einem Ruhetag dauert es immer etwas bis man wieder den gewohnten Rythmus hat. Mittlerweile kennen und akzeptieren wir das. Wenn es geht machen wir dann eine kleine Etappe.
Heute war der Himmel nicht so wolkenlos blau wie gestern. Trotzdem kletterte das Thermometer auf 27 Grad. Wir erreichten den Zielort Nachmittags um drei. Zuerst steuerten wir das Tourist Office an um die Übernachtung für morgen reservieren zu lassen. Bei der Gelegenheit konnten wir auch gleich den Stempel fassen. Die Übernachtungsmöglichkeit heute: nicht genau hinsehen, es ist ein Bett.

Dienstag, 24. September 2013

59./60. Tag, Montag/Dienstag 23./24.9.13

Limoges. Viele Kilometer kreuz und quer durch die Stadt.
Am Montagmorgen mussten wir um halb neun draussen sein.
Die Kathedrale nebenan wurde erst um neun geöffnet. In der Zwischenzeit verschafften wir uns einen Überblick vom Park hinter der Kathedrale. Im Morgenlicht war das sooo schön und liess uns staunen. In der Kathedrale staunten wir gleich nochmal. Wir waren so klein in dem riesigen Bauwerk trotz der grossen Rucksäcke. Wegen unserer Habe auf dem Rücken wurden wir sofort als Pilger erkannt. Wir mussten in einen Nebenraum und bekamen dort den ersten Stempel in die neuen Pilgerpässe.
Die Pilerpässe von der Schweiz waren bis hierher voll geworden, bei den Schwestern konnten wir neue beziehen.

Das nächste Ziel war das Tourist Office. Wir brauchten ein bezahlbares Zimmer für weitere zwei Nächte in dieser Stadt. Pilgerunterkünfte sind normalerweise nur für eine Nacht.
Im Office wurde uns ein Zimmer in einem Budget-Hotel vermittelt. Wir konnten gleich hingehen und unser Gepäck deponieren. So erleichtert starteten wir unsere erste Besichtigungstour. Erstes Ziel: das Meerwasser-Aquarium. Es ist nicht sehr gross und eher auf Schulen ausgerichtet aber trotzdem einen Besuch wert.
Am Nachmittag konnten wir im Hotel unser Zimmer beziehen und dringend notwendige Kleiderwäsche machen.
Gegen Abend machten wir nochmal einen kleinen Stadtbummel, kauften uns in einer Bäckerei Croque Monsieur (eine Art warme Käseschnitte) und die obligaten Eclaire und setzten uns mit dieser Mahlzeit in einen Park. Es hatte um neunzehn Uhr immer noch 24° und war sehr angenehm zum draussen sitzen.

Heute morgen schliefen wir bis um halb neun. Das hat gut getan. Nach dem Frühstück gings wieder los in die Stadt. Zuerst einen Coiffure suchen der heute Zeit hat. Frau braucht dringend Erleichterung auf dem Dach. Wir fanden einen gutaussehenden Einfraubetrieb. Am Nachmittag hatte sie noch etwas frei. Dazwischen war genügend Zeit ins Porzellanmuseum zu gehen. Limoges-Pozellan hat eine lange Tradition. Auch ohne genügend Sprachkenntnis war die Besichtigung sehr Interessant und Aufschlussreich. So einen riesigen begehbaren Brennofen habe ich noch nie gesehen.
Auf dem Rückweg in die Altstadt stiessen wir doch tatsächlich auf die Rue Henry Martin! Das mussten wir natürlich Bildlich festhalten. 'Mann' lief danach ganz beschwingt bergauf. Eine eigene Strasse in so einer grossen Stadt.
Nach dem Mittagessen stand mein Coiffurebesuch an. Mittels meiner Handybilder machte ich klar was ich wollte. Die Dame warf einen kurzen Blick darauf und dann legte sie los! Schnippschnippschnipp ...... war das ein Tempo mit der Schere. Die hatte es drauf, Madame beherrscht ihr Metier absolut! Das Resultat war 1a!

Danach wollten wir den 'grünen Pavillon' besichtigen. Wir vermuteten ein Tropenhaus oder etwas in der Richtung. Es hatte innen nur leere weisse Stellwände, eine Ausstellung fertig, die neue noch nicht da. Also zurück ins Hotel, die restliche Wäsche waschen, einpacken und ab in den Park - Wäsche trocknen. An der Sonne trockneten sogar die Wandersocken und daneben konnte ich den Text für den Blog verfassen und Heiner den weiteren Wegverlauf studieren.

Montag, 23. September 2013

58. Tag, St.Leonard - Limoges 22 km

WIR HABEN UNSER ZWEITES GROSSES ETAPPENZIEL ERREICHT! LIMOGES. Nach 900 km gönnen wir uns zwei Ruhetage.

Wir wurden sehr gut betreut von Evelyne. Sie interessierte sich für unseren weiteren Weg, informierte uns über Unterkunftsmöglichkeiten und beriet uns wegen den folgenden Etappenlängen. Wir haben uns entschlossen weiter auf der Via Lemovicensis zu bleiben. Wir wechseln wahrscheinlich erst kurz vor der Grenze auf den Küstenweg.

Nach dem Abschied von Evelyne besichtigten wir die Kirche von St.Leonard.
Danach führte der Weg abwärts ins Tal und unter einem langen, gebogenen Eisenbahnviadukt durch. Danach überquerten wir die Vienne über eine alte Brücke. Auf der anderen Seite ging es wieder hoch nach Chigot. Unterwegs trafen wir mehrmals auf Jäger. Da stellte schon sich ein mulmiges Gefühl ein .....
Die Wegstrecke ging abwechslungsreich auf und ab, bis kurz vor Limoges auch angenehm zu gehen. Noch vor dem Mittag konnten wir die Hosenbeine demontieren. Und ohhh Schreck: ich hatte einen blinden Passagier an Bord! Zum zweiten Mal (die erste war noch im Elsass) musste ich eine Zecke entfernen. Viel Blut hatte die noch nicht abzapfen können, es ging recht leicht.
Vom Vorort Feytiat mussten wir ein ganzes Stück entlang der vielbefahrenen D 979 marschieren. Gehsteig hatte es nur in Feytiat, danach müssen die Fussgänger auf dem Grasstreifen gehen. Dieser Abschnitt ist nicht so toll, im französischen Führer steht sogar man soll den Bus nehmen. Wir fanden: auch die weniger schönen Abschnitte gehören zu unserem Weg. Zudem hätten wir lange auf den Bus warten müssen .... es war ja Sonntag.
Durch weitläufige Aussenquartiere ging es immer näher zur Altstadt. Unser Bett war bei den Soeurs Saint-Francoise d'Assise reserviert. Direkt neben der Kathedrale. Vorerst galt es den Weg dorthin zu finden. Von weitem sah man die Kathedrale gut, zwischen den hohen Häusern gar nicht mehr. Unser Guide war keine grosse Hilfe mehr, einen Moment standen wir ratlos an einer kleinen Kreuzung. Zwei Afrikaner riefen über die Strasse und zeigten die Richtung. "Pont St. Etienne".
Sie kamen zu uns und wollten wissen woher und wohin. Sie staunten, dass wir schon 900 km gemacht haben und noch weiter laufen wollen. Die spinnen, die Schweizer!

Die Brücke St. Etienne ist eines der ältesten noch erhaltenen Bauwerke an der Via Lemovicensis. Zum gleich Fotografieren hatte es mir zu viele Leute, ich muss da morgen oder übermorgen nochmal hin.
Nach der Brücke mussten wir durch eine steile, gepflästerte Gasse hinauf. Schnaufend und schwitzend erreichten wir den Platz vor der Kathedrale. Die Unterkunft mussten wir nicht lange suchen und durften dort ein Zweierzimmer im dritten Stock beziehen. Die enge Wendeltreppe war mit den Rucksäcken eine Herausforderung.

Zum Nachtessen gingen wir aus. Schliesslich hatten wir wieder einen Etappensieg zu feiern! Sonntag ...... ! Alles geschlossen! Wir suchten und suchten ..... als hätten wir nicht schon genügend Kilometer in den Beinen. Kebab ... wollte Heiner nicht. Chinesisch .... wollte Heiner nicht. Big Mc. .....wollte Heiner nicht. Einige Minuten später sah ich auf der gegenüberliegenden Strassenseite ein Marokkanisches Lokal. Bevor mein Angtrauter irgendwelche Einwände anbringen konnte steuerte ich in das Lokal. 'Ich habe Hunger und hier essen wir jetzt'! Und wie gut haben wir gegessen .... und getrunken. Der Heimweg dauerte ein bisschen, was auch gut war, so konnten wir gleich einen Verdauungsspaziergang machen. Und Heiners Bedenken wegen der Glocken von der Kathedrale (unser Fenster war in direkter Schusslinie) waren vergebens: die Glocken werden Nachts abgestellt.