Montag, 28. September 2020

28.09.2020, Rüeggisberg - Schwarzenburg/Sodbachbrücke

Montag. Wir haben gut geschlafen auf dem Parkplatz hinter dem Panoramarestaurant. Die Aussicht am morgen freute uns, das Wetter sah vielversprechend und trocken aus.


 

Christina und ich starteten Richtung Dorf Rüeggisberg. Wir hatten erfahren, dass in der Kirche ein Pilgerstempel deponiert ist, den wollten wir natürlich in unserem Pilgerpass haben. Zweite Station waren die alten Klostermauern nur wenige Meter weiter unten. Da gerade Renovationen stattfinden, darf man das Gemäuer nicht betreten, aber für Fotos reicht es alleweil.



 

Heute gab es viele Abwärtspassagen und einige giftige Aufstiege. Über Höhen wo wir dem Wind ausgesetzt waren und Passagen die von den alten Römern angelegt wurden. Wir trafen auf Schutzhütten, Hoflädeli und Wanderstübli wo wir uns mit warmen oder kalten Getränken versorgen konnten. 



 








 

Am frühen Nachmittag streiften wir die Regenmontur über, hauptsächlich als zusätzlicher Windschutz. Es sah kurzzeitig nach Regen aus, aber über uns blieb es trocken.

Die Männer fuhren in der Zwischenzeit zum Restaurant Sodbach bei Heitenried. Der Plan sah eine weitere Übernachtung auf einem Parkplatz vor. Kurz vor Mittag erreichte uns die Nachricht: es ist nichts mit übernachten beim Restaurant. Der Parkplatz dort ist zu schräg. Auf dem Parkplatz gegenüber ist die Aufenthaltsdauer beschränkt und auf den (ideal gelegenen) Wanderparkplätzen an der Sense stehen überall Verbotsschilder. Kurzerhand fuhren die Beiden zum nächstgelegen Campingplatz und checkten dort für drei Nächte ein. Danach machten sie für uns Shuttle Service.

 

Sonntag, 27. September 2020

27.09.2020, Bern/Wabern - Rüeggisberg

Sonntag. Wir Frauen machten uns nach dem Frühstück startbereit. Der Jakobsweg führt an der Campingplatzeinfahrt vorbei. Die Männer hatten noch etwas Zeit, konnten in Ruhe die WoMo's fahrbereit machen, Schmutzwasser ablassen, WC Kassetten leeren und dann gemütlich nach Rüeggisberg zum Panoramarestaurant Viva fahren. Wir dürfen dort auf dem Parkplatz übernachten. Das Restaurant ist Montag und Dienstag geschlossen.

Wir Pilgerinnen suchten heute mehrfach unseren Weg! Das erste Mal bereits nach 500 Metern bei der Gurtenbahn! Kein Wegweiser wies nach links. Kein Pilgerwegzeichen rundum. Mir kam die Wegführung komisch vor und ich zog die App zu Rate. Wir hätten 50 Meter vorher links abbiegen sollen. Also: zurück und nochmal genau schauen. Nein, wir haben kein Wegzeichen verpasst, es ist an dieser Stelle einfach nicht markiert. Auch im weiteren Wegverlauf mussten wir immer wieder suchen und die App zur Hilfe nehmen. Dieser Wegabschnitt ist für Wanderer der Route 4 sehr mangelhaft ausgeschildert. Erst ab der Umgebung 'Gschneit' ist die Markierung wieder gewohnt zuverlässig und gut zu sehen.


                                                               Blick zurück auf Bern




                                      Hier wird man informiert, dass es 'gschneit' hat! 

Auf der ganzen heutigen 19 Km Etappe wurden wir vom Regen verschont. Es gab viele schöne Aussichten und tolle Wegabschnitte, aber auf dem ganzen Weg einen bissig kalten Wind. Für unseren Mittagslunch setzten wir uns auf die Eingangstreppe vom Schulhaus Niedermuhlern, dort waren wir ein wenig windgeschützter als auf sämtlichen Ruhebänkli der Umgebung. Restaurantglück hatten wir erst (und einzig) bei Gschneit, dort konnten wir uns endlich etwas aufwärmen. 


 

Nach einer kleinen Schlaufe beim 'Tavel-Denkmal' vorbei, wandten wir uns endgültig Richtung Rüeggisberg. Nach einer knappen Stunde erreichten wir unsere schützende Behausung. Unsere Gesichtshaut fühlte sich ganz heiss und empfindlich an vom starken Wind. Im Restaurant genossen wir nochmal einen wärmenden Kaffee bei wunderbaren Aussicht. Beim hinaus gehen machten wir einen Zwischenstopp im Patisserie-Laden von Konditorweltmeister Rolf Mürner (Swiss Pastry Design). Weil wir so weit marschiert sind, morgen weiter wandern und das Restaurant bezw. der Laden zwei Tage geschlossen ist, bekamen wir noch kleine Leckereien zusätzlich geschenkt. Eine perfekte kleine Freude als Abschluss der heutigen Etappe.



 

Samstag, 26. September 2020

23. - 26.09.2020, Burgdorf - Boll - Bern/Wabern

Mittwoch. Heiner und ich verbrachten ein sehr schönes und lustiges Wochenende im Calancatal mit der erweiterten Familie. Am Montag fuhren wir ins Baselbiet die Sujetsitzung mit der Fasnachtsclique stand an. Nun ist klar: wenn es nächstes Jahr eine Fasnacht gibt, dann nicht im gewohnten Rahmen. Eher gibt es nochmal eine 'Nichtfasnacht'. Kein Kostum nähen, kein Larve machen, keine Latärne, kein Requistit, möglichst kein Aufwand für ein grosses 'Nichts'!

Am Dienstag war grosser Waschtag damit wir am Mittwoch unbeschwert wieder am Endpunkt anknüpfen können.

Am Mittwoch füllten wir auf dem Weg nach Burgdorf den Dieseltank, den Gastank, den Kaffeevorrat und den Biervorrat. Gerüstet für die nächsten Tage.

Donnerstag. Christina und ich wussten, dass wir heute eine eher lange Strecke bewältigen mussten. Um zehn Uhr starteten wir auf dem Campingplatz, durchquerten die Stadt und suchten die Wegzeichen die uns richtig leiten sollten. Manchmal steht man schon etwas ratlos und schaut in alle Richtungen. Vor allem in den grösseren Ortschaften machen sich die 'Wegmarkierer' wohl einen Sport daraus die Zeichen möglichst gut zu verstecken.

Anfangs wanderten wir unter bewölktem Himmel bei angenehmen Temperaturen. Die Pause von mehreren Tagen hat gut getan, wir fühlten uns kräftig und fit. Flott kamen wir voran, bewältigten die Steigungen meist mit Schwung. 

 





Nur am Thorberg ging es etwas langsamer, mussten wir doch die Gebäude und Mauern 'beaugapfeln'.


 

Kurz vor Utzigen mussten wir die Regenklamotten hervor kramen und alles wasserdicht verpacken. In der letzten Wanderstunde des Tages war es dann nicht mehr gemütlich zum wandern. Eine Bäuerin schenkte uns zwei Äpfel für den letzten Wegabschnitt, es sei nicht mehr so weit. 

 


In Boll konnte ich dann endlich telefonieren und den Mannen melden, dass wir abholbereit seien. Das Netz war so schwankend, dass wir in drei Etappen telefonieren mussten. Endlich kapierten wir, dass wir den Zug bis Worb nehmen sollen. In Boll ist eine Megagigagrossbaustelle! Der Bahnhof und Teile vom Dorf sind abgesperrt, der Rest wird von Einbahnstrassen und Umleitungen gespiesen. Für Auswärtige ein schwieriges Unterfangen.

Nass und frierend warteten wir auf den Zug der uns in sechs Minuten nach Worb bringen sollte. Heiner und Hans warteten dort bereits auf uns. Zum Übernachten genossen wir die Gastfreundschaft von Marianne und Christian beim Bauernhof Gutzlen in Arni. Der jüngere Sohn von Hans ist das gemeinsame Patenkind von Marianne und Hans. Zudem sind Marianne und Christian auch begeisterte Camper. Es gab genug Gesprächsstoff und einige Erlebnisse zu erzählen. Wir verbrachten einen sehr gemütlichen Abend!

Freitag. Wir wurden mit einem üppigen Frühstück verwöhnt. Am liebsten wären wir in der Wärme sitzen geblieben, aber wir mussten die Kilometer bis Bern unter die Füsse zu nehmen. Heiner hatte uns auf dem Campingplatz Eichholz angemeldet.

Auf der Fahrt nach Worb sahen wir die weiss überzogenen Bergspitzen. Es ist sehr deutlich kühler geworden. Unsere Begleiter liessen uns am Bahnhof Worb aussteigen. Sie fuhren weiter nach Bern, wir mit dem Zug nach Boll. Die ersten Kilometer teilten wir die schmale Strasse mit dem umgeleiteten Verkehr. Eine nicht sehr angenhme Situation für beide Seiten. Endlich konnten wir die Strasse verlassen und bergauf in den Wald marschieren. Mit der Anstrengung vom bergauf laufen kam der Kreislauf richtig in Schwung und nun kam auch Wärme bis in die Fingerspitzen. Etwas mehr als die Hälfte vom Weg war regenfrei, der Rest ging nicht ohne. 


 

Beim Bärengraben verweilten wir, schliesslich ist das das Etappenende. Wir glaubten, dass wir bei der dortigen Touristinfo den Stempel für den Pilgerpass bekommen. Mit ungläubigen Gesichtern standen wir vor geschlossenen Läden. Nein, da gibt es nichts mehr, das ist seit Corona geschlossen! Wir sollen zur Touristinfo beim Bahnhof. Ohh, nein! Heute nicht mehr! Der Jakobsweg geht vom Bärengraben aus der Aare entlang Richtung Wabern. Dort ist auch unser fahrendes 'Hotelzimmer'. Inzwischen sind auch Heiner und Hans beim Bärengraben eingetroffen. Wir beschliessen, dass wir morgen wanderfrei machen, dann können wir den Pilgerstempel während dem Stadtbummel machen lassen. Nach Kaffee und Kuchen wanderten wir zu viert zum Campingplatz.


 

Samstag. Das Wetter ist nicht ganz so übel wie vom Wetterbericht vorausgesagt, nur ungewohnt und ungemütlich kalt! Der Wind macht das Ganze nicht besser. Wir beschränken unseren Stadtbummel auf das Notwendige. Am Nachmittag sind wir auf dem Campingplatz zurück. Duschen will niemand mehr, das Gebäude ist nicht geschlossen bezw. nicht beheizbar und somit viel zu kalt! Wir sitzen lieber in der Wärme.

 

Donnerstag, 17. September 2020

15./16.09.2020 Huttwil - Lueg - Burgdorf



Dienstag. Wir haben herrlich geschlafen auf dem Stellplatz beim Spycher Handwerk (www.kamele.ch). Das ist wirklich eine empfehlenswerte Adresse! Man kann hier, unter anderem, auch in einer der mongolischen Jurten übernachten, auf dem Kamel reiten, verschiedenste Kurse besuchen oder in den Läden (Kleider, Wolle, Felle u.v.m.) stöbern.

Während die Männer unsere rollende Behausung nach Burgdorf verschieben, wandern wir Frauen die 16 Km bis Lueg, einem Aussichtspunkt mit Restaurant und Postautohaltestelle. Es ist wiederum ein sehr schöner Tag, etwas zu warm zum wandern, aber die herrliche Aussicht, die wunderschönenen Bauernhäuser und die luftigen Emmentaler Hügel lassen die Schweisstropfen als nebensächlich erscheinen. 





 

Kurz vor fünf Uhr erreichen wir die Bushaltestelle bei Lueg und machen lange Gesichter, als wir feststellen, dass es ein Rufbus ist. Wir hätten mindestens 30 Minuten vor der angegebenen Abfahrtszeit anrufen müssen. Was sollen wir machen? Bis Burgdorf sind es nochmal zwei Stunden Gehzeit. Wenn wir jetzt anrufen dauert es laut Abfahrtstabelle 1,5 Stunden bis zur Abfahrt, plus die Fahrzeit ergibt beinahe zwei Stunden. Wir begutachten das Streckenprofil, überlegen, machen Berechnungen, essen einen Apfel und fühlen uns danach in der Lage den langen Abstieg zu bewältigen. Wir schultern die Rucksäcke und wollen eben auf den Wanderweg einbiegen als uns ein Postauto engegenkommt. Im ersten Moment glauben wir, der fährt auf die andere Seite des Hügels, aber auf den zweiten Blick sehen wir, dass als Ziel Burgdorf angeschrieben steht. Der Bus hält und eine Frau steigt aus. Rasch fragen wir den Fahrer, ob er wirklich nach Burgdorf fahre. Ja, er wolle nur in der Schlaufe wenden, danach sei er wieder da. Während seiner 10 minütigen Pause plaudern wir mit dem Fahrer. Wir haben Glück gehabt: weil ein Fahrgast bis Lueg wollte, fuhr er die ganze Strecke. Ansonsten hätte man eben frühzeitig anrufen müssen. Erleichtert liessen wir uns ins Tal bringen, nochmal neun Kilometer wäre schon etwas heftig gewesen.



Mittwoch. Mit dem Bus erreichten wir in 20 Minuten den Ausgangspunkt Lueg. Nach zwei Ruhetagen hätte das Restaurant heute wieder offen, aber so kurz nach dem Frühstück brauchen wir noch keine Verpflegung, Fotos der Volksmusikarena mussten jedoch sein. 

 


Dann ging es bald 'stotzig' bergab. Erleichtert stellten wir kurz darauf fest: es geht nicht nur abwärts, es gibt auch angenehme flache Abschnitte. Wir marschierten vorbei an schönen Ruhebänken, 

 


dem coolsten Hühnerhaus das wir je gesehen hatten, 

 


zwischen Sandsteinfelsen durch einen Hohlweg 


 

und vorbei an einem kunstvoll geschnitzten Baumstamm. 


 

Zur Mittagszeit erreichten wir die Holzbrücke von Burgdorf. 


 

Nun war es Zeit den Männern mitzuteilen, dass wir bald am Ziel eintreffen. Das ging jedoch schief, wir verfehlten den Schlusspunkt.

Die Etappe wäre am Bahnhof zu Ende. Heiner und Hans sassen bereits wartend mit einem Bier vor Ort. Die nächste Etappe, Burgdorf - Bern kommt vom Bahnhof her und führt in die Oberstadt. Wir interpretierten die Wegzeichen falsch und landeten bereits bei unserer Ankunft in der Oberstadt. Mischt! Eigentlich wollten wir jetzt nicht mehr zum Bahnhof und danach wieder in die Oberstadt und auf die Burg. Nein, viel zu heiss! Wir mussten die Mannen überreden ihr Bier rasch auszutrinken und zu uns zu kommen. Nicht ganz glücklich willigten sie ein. Bald darauf sassen wir zu viert an einem Tisch und konnten unser wohlverdientes Mittagessen geniessen.


 

Der Besuch auf der Burg war nur von kurzer Dauer, es war schlichtweg zu heiss. Auf dem Campingplatz im Schatten war es angenehm, dort liess es sich aushalten.

An dieser Stelle unterbrechen wir die Wanderung für eine Woche. Heiner und ich fuhren heute (Donnerstag)  nach Cauco ins Calancatal, das Familienwochenende der Martin's steht an.



 

 

Montag, 14. September 2020

14.09.2020, Willisau - Huttwil



Montag. Obwohl es heute wärmer war als gestern, die Etappe länger war und mehr Steigungen und Gefälle hatte, ging es uns beiden besser.

Eine kleine Krise gab es beim Aufstieg nach Ufhusen: eine steile Steigung an der prallen Sonne. In der Ortschaft konnten wir uns bei Apfelschorle und Kaffee erholen.



 

Danach 'lief' es wieder beinahe von allein. Wir erreichten Huttwil, bekamen den Pilgerstempel ohne lange zu suchen und fühlten uns fit genug um die 1,6 Km bis zum Stellplatz noch anzuhängen. Heute war ein guter Tag.

 

Sonntag, 13. September 2020

13.09.2020, Werthenstein - Willisau

Sonntag. Zusammen mit der Wärme forderte die heutige hügelige Flachetappe uns sehr. Laut Information sollen es 14 Km gewesen sein, gefühlt waren es mindesten 16 Km. 

Es gab etliche schöne Abschnitte und zwei oder drei weniger erfreuliche. In der ersten halben Stunde stiessen wir auf eine hübsche Rasthütte mit Getränken und sogar eine Kaffeemaschine. Schade, unser Bauch war noch gefüllt vom Frühstück. 


 

Auf dem ganzen restlichen Weg wünschten wir uns nochmal so eine Gelegenheit. Aber nix is! Vergebens gehofft, gewünscht, herbeigesehnt. Oh, stopp, eine Gelegenheit hätte es gegeben. Ein Restaurant der gehobenen Klasse mit schöner Gartenwirtschaft. Mit unseren verschwitzten Wanderklamotten wollten wir nicht zwischen die schön gekleideten Leute sitzen.

Zähne zusammenbeissen, 'Gring ache u wyter'!







 

Mit Humor geht alles besser. Wir lachten viel und so erreichten wir Willisau doch noch vor dem Erschöpfungskollaps oder Schreianfall.

Die Männer hatten inzwischen auf dem Stellplatz Quartier bezogen. Endlich gab es Kaffee und eine angenehme Sitzgelegenheit. Herrlich.

 

Samstag, 12. September 2020

12.09.2020, Luzern - Werthenstein


Samstag. Das Höhenprofil im Pilgerbüchlein sah gar nicht so schlimm aus für heute. Aber auf der ersten Hälfte der 19 Km gab es einige Höhenmeter zu bewältigen. Dazu noch etwa 400 Treppenstufen. Entschädigt wurden wir mit schöner Landschaft und traumhaftem Wetter. 





 

Die zweite Hälfte des Weges führte entlang der kleinen Emme. Ein angenehmer, mehrheitlich flacher Wanderweg unter den Bäumen am Ufer. Meist übertönte das Rauschen des Wassers die Geräusche von der Strasse. In Malters fanden wir beide: nach fünf Stunden unterwegs haben wir nun einen Kaffee nötig. Wir wichen von der Route ab und marschierten ins Dorf. Das erste Kaffe hatte geschlossen, das Zweite zwar offen, aber ausgerechnet bei unserem Kaffee versagte die Maschine ihren Dienst und liess sich auch nicht mehr starten. Enttäuscht zogen wir weiter. Zweihundert Meter weiter bekamen wir dann endlich die ersehnte schwarze Brühe.

Nun hatten wir wieder Energie für die restliche Strecke. Kurz vor Werthenstein gab es nochmal einen Aufstieg ... logisch, die Pilger müssen beim Kloster vorbei. Der Stempel lag im Briefkasten beim Sekretariat. Wir durften selber stempeln.




 

Müde stolperten wir auf der anderen Seite des Klosterhügels hinunter, überquerten die Holzbrücke und die Hauptstrasse und standen bald darauf auf dem Bahnhof. Die Fahrt mit dem Zug nach Luzern und mit dem Bus nach Horw dauerte 45 Minuten. Noch von unterwegs gaben wir den Männern den Auftrag Pizzas zu besorgen, damit wir 'zuhause' gleich essen können. Es klappte unglaublich Punktgenau: als wir an der Bushaltestelle (bei der Pizzeria) ausstiegen, verliessen die Männer eben das Restaurant mit den Pizzakartons in den Händen. Beinahe wären wir zusammengestossen.

Wir Frauen hatten nur noch drei Wünsche: essen, duschen ins Bett liegen (ich geh auch gleich).