Mittwoch, 16. Oktober 2019

13.-15.10.19, Peschiera, Italien – La Couronne, Frankreich: 850 Kilometer

Sonntag. Peschiera – Agliano Terme.
Von der Fahrt gibt es nicht viel zu erzählen. Das spektakulärste war die Fahrt über die Brücke bei Nizza Monferrato.


Ausserdem fiel uns einmal mehr auf: Norditalien hat sehr viel Industrie, einiges wird noch genutzt, vieles wirkt verlassen und zum Teil verfallen.
Weite Strecken der heutigen Kilometer gingen durch vom Abfall übersäte Gebiete.
Mit überqueren der unsichtbaren Grenze zur Provinz Asti erreichten wir eine sehr gepflegte Landschaft. Dieser Unterschied war erstaunlich und für uns Betrachter ein erfreulicher Anblick.

Den Übernachtungsplatz hatten wir in Agliano Terme gesucht und gefunden.
Vom Campingplatz aus erreicht man in zwanzig Minuten das Dorf auf dem Hügel.
Wir genossen, trotz dunstiger Wetterlage die Aussicht aufs Umland.



Montag.
Agliano Terme, I – Vence, F
Mit der heutigen Fahrt standen uns einige Stunden am Steuer bevor. Wir wollten diese Zeit auf ein erträgliches Mass reduzieren und nahmen bis San Remo die Autobahn. Im Nachhinein hatten wir beide das Gefühl, das man auf dieser Strecke hauptsächlich durch Tunnel oder über Brücken fährt. Es wäre über die Landstrassen sicher schön gewesen, aber mit etlichen Pässen und durch viele Täler kommt man nicht vorwärts.


Von San Remo bis Nizza hat es viele schöne Streckenabschnitte .... und viele, sehr viele Motorroller.
Ach ja, das hatten wir doch schon einmal und nicht mehr gewusst. Jetzt erinnerten wir uns wieder. Die schlängeln sich überall durch. Auch auf der Gegenfahrbahn.

Etwa 25 Kilometer nach Nizza konnten wir aufatmen, wir hatten den Campingplatz bei Vence nach sieben Stunden unterwegs sein erreicht.


Dienstag.
Vence – La Couronne / Martigues
Für die ersten 25 Kilometer benötigten wir ganze zwei Stunden. Beim Start herrschte Nebel der die Fahrt durch den Parc naturel régional des Préalpes d'Azur erschwerte. Zum wandern wäre es hier wunderschön.


Der Nebel wurde von einer äusserst heftigen Gewitterzone abgelöst. Mehrmals mussten wir anhalten, die Scheibenwischer bewältigten die Wassermassen nicht und die Strasse verwandelte sich in einen Bach. Unheimlich!


Endlich, nach Grasse, waren wir aus dieser Front heraus. Die Strassen wurden trocken und am Nachmittag sahen wir sogar die ersten blauen Flecken am Himmel.


Bis wir unser Ziel an der Côte bleu erreichten hatten, wölbte sich ein strahlend blauer Himmel über uns. Der Campingplatz bei La Couronne liegt zweihundert Meter vom Sandstrand entfernt, ideal um das noch warme Meer zu geniessen.

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