Freitag, 11. September 2020

08. - 11.09.2020, Pfäffikon - Einsiedeln - Schwyz - Brunnen

 Dienstag. Pfäffikon - Einsiedeln - Trachslau, 17 Km. 

Wir marschieren von unserem Übernachtungsplatz los und müssen gleich eine zünftige Steigung in kauf nehmen. Ganz langsam steigen wir Höhenmeter um Höhenmeter hinauf. Der Blick zurück blendet beinahe, so glitzert der See und leuchtet der Himmel. 




 

Auf dem Etzelpass können wir in der St. Meinradkapelle den Pilgerstempel selbst in den Pilgerpass machen. Auf der Teerstrasse geht es hinunter bis zur Teufelsbrücke und bald danach auf einem schmalen Wanderpfad Richtung Einsiedeln.


 


 

Dort erwarten uns Heiner und Hans vor dem Kloster. Heiner hatte eine Papiertüte in der Hand mit einer willkommenen, süssen Überraschung: Zigerkrapfen! Mmmhhhh, das schmeckte sehr lecker. Nun fühlten wir uns gestärkt, um an der heutigen Etappe noch fünf Kilometer anzuhängen. Wir marschierten bis Trachslau, damit die morgige Etappe etwas entschärft wird.

 Anschliessend fuhren wir nach Wilerzell auf den Campingplatz.


Mittwoch. Trachslau - Schwyz, 14 Km über die Haggenegg.

Unsere WoMofahrer setzten uns in Trachslau aus. Mit etwas Bangen meinerseits wegen der strengsten Etappe über den höchsten Punkt der Via Jacobi starteten wir die Wanderung. Die ersten Kilometer waren ein Warmalaufen entlang der Alp bis nach Alptal. Ein kurzes Gespräch und Fototime mit zwei jungen Männern (1 Schweizer, 1 Tscheche) unterwegs lockerte die Startphase auf. Nach den letzten Häusern von Alptal begann ein Anstieg der die Bezeichnung Anstieg verdient. Du meine Güte! Am besten man zieht den Hut so weit über die Augen, damit man nicht sieht wie steil es ist. 





 

Zwei Stunden später machten wir in einer Schutzhütte Mittagsrast. Wir genossen unsere Rast mit wunderschöner Aussicht auf die Mythen.





 

Etwas später, kurz vor der Passhöhe machten wir Halt bei der Alpkäserei. Wir konnten nicht widerstehen und kauften verschiedene Alpkäse. Kaffee und Geissenglace setzten noch das Pünktchen aufs i.

Beschwingt schritten wir Richtung Passhöhe und konnten in der Kapelle unsere Pässe stempeln.

Der Abstieg war ebenso steil wie der Aufstieg. Die grossen Kieselsteine machten es nicht einfacher. Im Gegenteil .... Stufen wären hilfreich gewesen. Bei dieser Etappe ist der Muskelkater vorprogrammiert.

Um 16.45 Uhr hatten wir es geschafft. Mit zitternden Beinen sanken wir die Sitzgelegenheit vor dem Restaurant. Heiner und Hans haben geduldig auf uns gewartet und bestellten sofort kühles Bier für uns.

Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz Bernerhöhe in Goldau. Unser Standplatz bot wunderschöne Aussicht auf den Lauerzersee.





Donnerstag. Schwyz - Brunnen, 6 Km.

Im Vergleich zu den letzten zwei Etappen ist diese Strecke nur noch ein lockeres Auslaufen. Beinahe lächerlich, aber gut für die gestern arg strapazierten Beine. Schmieren und salben, dazu noch ein flotter Marsch und der Muskelkater verfliegt (beinahe). In Brunnen konnten wir ins WoMo, anstatt ins Schiff, einsteigen. Von Gersau nach Beskenried nahmen wir die Autofähre. Nun waren es nur noch wenige Kilometer bis zum Campingplatz in Horw. Zum Glück haben wir im Vorfeld reserviert, der Platz ist ziemlich ausgebucht.


Freitag. Wanderfrei. 

 



Stadtbummel in Luzern und Pilgerstempel suchen. Touristinfo: Fehlanzeige. Die schickten uns mit einem Stadtplan in der Hand zur Franziskanerkirche. Als wir die Gesuchte endlich erreicht hatten, war Mittagszeit, in der Kirche kein Stempel vorhanden und das Sekretariat geschlossen. Beim zweiten Anlauf am Nachmittag konnte uns geholfen werden. Normalerweise seien Aufkleber mit dem Stempel in der Kirche. Heute war nicht normalerweise. Zufrieden steckten wir unsere Pilgerpässe in die Tasche. Etwas erledigt für morgen, wir können den ersten Kilometer bereits weglassen, weil wir den schon gemacht haben.

Heiner: Nach dem wir die Frauen in St.Gallenkappel auf die Route zurück gebracht haben, fuhren wir zum nächsten Platz in Pfäffikon SZ. Bis nach dem Seedamm ging alles gut, doch ohne genaue Zieleingabe war das Auffinden des Lützelhof sehr schwer. Und prompt landeten wir zuerst am falschen Ort, bis Hans dann doch noch die richtige Strasse fand und wir uns auf dem schönen Hof hoch über dem Dorf installieren konnten.

Am nächsten Tag fahren auch wir über den Etzel nach Einsiedeln. Eine herrliche Passfahrt mit nur einem Hindernis: die Teufelsbrücke hat eine Breitenbeschränkung von 2.3 Meter und unser Fahrzeug ist 2.33 Meter breit!

Spiegel rein und langsam durch. Die Brücke steht noch! So langsam freunden wir uns an, Babett und ich. Dafür darf sie dann mit der Autofähre Tellsprung über den Vierwaldstättersee. Der TCS Camping Horw ist das nächste Ziel.

Montag, 7. September 2020

07.09.2020, St. Gallenkappel - Pfäffikon

Montag. Die heutige 19 Km Wanderung war angenehm und meist gut zu meistern. Nach dem Ruhetag schwebten wir beinahe, bezw. die Beine liefen ganz automatisch. Auch das Wetter machte mit. 


 

Nachdem der Campingplatz am Morgen ganz herbstlich wirkte, konnten wir bei bewölktem Himmel und angenehmen Temperaturen in St. Gallenkappel starten. 









 

Bis Rapperswil ging es wunderbar und auch über den Seedamm funktionierten die Beine noch gut. Ab Hurden machte sich dann doch die Müdigkeit bemerkbar. 


 

In der Zwischenzeit haben die Männer die Wohnmobile nach Pfäffikon verschoben und bereits auf dem Lützelhof Quartier bezogen. Dieser Bauernhof bietet Pilgern (oder anderen Gästen) Unterkunft und uns Wohnmobilisten einen Stellplatz.

Heiner machte einen Spaziergang und kam uns auf den letzten Kilometern entgegen. Der Aufstieg zum Lützelhof forderte nochmal ganzen Einsatz. Wir freuten uns auf das Bier nach der Anstrengung.


 

Nach einer erfrischenden Dusche setzten wir uns unter den Lindenbaum und genossen ein leckeres Racclette.

 

Sonntag, 6. September 2020

05./06.09.2020, Wattwil - St. Gallenkappel

Samstag. Nach den letzten zwei Etappen freuten wir uns auf eine etwas weniger anstrengende Etappe. Wir wurden bald eines bessseren belehrt!

Hans fuhr uns vom Übernachtungsplatz Atzmännig zurück zum Anknüpfungspunkt in Wattwil. Wir verabschiedeten uns, die Männer gingen einkaufen, und wir machten uns auf die Suche nach dem Stempel für unseren Pilgerpass. Gestern wurden wir vom Bahnhof zum Thurpark geschickt. Wir mochten jedoch nicht mehr zurücklaufen und vertagten das Vorhaben auf heute. Im Thurpark hiess es: wir haben schon lange keinen Stempel mehr, den gibt es bei der kath. Kirche oder bei der Gemeinde. Wir marschierten zur Kirche. Dort fand gerade eine Messe statt, da wollten / konnten wir nicht stören. Touristinfo wäre noch eine Option, aber die hat Samstag und Sonntag geschlossen. Die Gemeindekanzlei suchten wir gar nicht mehr, die hat am Samstag bestimmt auch geschlossen. Wir besuchten nochmal die nette Frau am Bahnschalter, die uns gestern so freundlich Auskunft gegeben hatte. Selbstverständlich machte sie uns einen Stempel in den Pass. Bahnstempel ... egal, Hauptsache Datum und Ortschaft sind lesbar. Nach einem kurzen Schwatz ging es los auf die heutige Etappe. Mittlerweile waren wir ja durch die Sucherei bereits warmgelaufen. Nach kurzer Zeit ging es bereits wieder 'stotzig' bergauf, dazu die Wärme und vielleicht noch der Wein von gestern Abend, es fühlte sich sehr mühsam an. Die Burg Iberg liessen wir links liegen. Wir brauchten die ganze Kraft zum marschieren, Treppensteigen lag da momentan nicht drin.

Die Steigung ging über die Laadstrasse, über Wiesenwege und vorbei an schönen Toggenburger Häusern. Beim Hof Heid dann eine ganz grosse Überraschung: ein kleines 'Wanderer-Stübli mit Selbstbedienungs-Kühlschrank und Eisfach lud zur Rast ein. Wir schleckten mit grossem Genuss und lachenden Gesichtern ein Erdbeercornet. Nun war unsere Welt wieder in Ordnung! Mit dem Erdbeereis im Bauch schritten wir erfrischt weiter, die Mittagsrast konnten wir später immer noch machen. Der jetzt benötigte Kaffee hätten wir vermutlich bei einem Restaurant weiter oben bekommen, aber eben .... weiter oben. Wir wollten keinen Meter zusätzlich machen, schon gar nicht bergauf. Also weiter ohne Kaffee.


 

Eine halbe Stunde später, beim passieren eines Ferienhauses, wurden wir vom Besitzer angesprochen. Er hatte uns schon von weitem gesehen und am Wegrand auf uns gewartet. 'Seid ihr Jakobspilger?' wollte er wissen. Wir bejahten. Da lud er uns ganz spontan zum Kaffee ein! Perfekter Zeitpunkt für eine Pause unter dem Sonnenschirm auf dem Sitzplatz von Franz. Er erzählte aus seinem inzwischen 80 jährigen Leben. Wenn er hier im Ferienhaus sei, lade er die vorbeikommenden Pilger immer ein. Er geniesst die Gespräche.


 

Beschwingt nach dieser Pause 'schwebten' wir über den weiteren Weg. Ach, hat das gut getan! Nach dem harzigen Beginn am Morgen fühlten wir uns nun wunderbar.

Einige Meter nach dem Oberricken setzten wir uns auf eine schöne Bank, genossen die Aussicht und endlich auch unseren verspäteten Mittagslunch.

Die restlichen Kilometer bis St. Gallenkappel zogen sich dann nochmal in die Länge. Kurz vor dem Ziel erhaschten wir erste Blicke auf den Zürichsee. 

 


Am Himmel ein Wolkenspiel, für uns auf dem Weg erfrischende Winde. In St. Gallenkappel dann, wie schon gehabt, die selbe Suche nach dem Stempel. Wo ist das (...) Pfarramt mit dem Gesuchten im Briefkasten? Beim Restaurant neben der Kirche hiess es dann: entweder marschiert ihr ein Stück zurück zum Pfarramt, oder ihr könnt auch hier einen Stempel bekommen. Gerne streckten wir dem Wirt unseren Pilgerpass hin. 

Bis zur Bushaltestelle war es nicht mehr weit und eine Stunde später konnten wir an der Haltestelle Atzmännig aussteigen. Mit gummigen Beinen erreichten wir unsere rollenden Hotelzimmer.

Mhhhh, wir wurden lecker bekocht: Cordon-bleu, Bratkartoffeln, Salat!

Heiner: Für drei Nächte haben wir uns auf dem Camping Atzmännig eingerichtet. Somit haben wir heute einen fahrfreien Tag. Oder, fast fahrfrei, denn am Morgen bringen wir unsere Pilgerinnen mit dem Womo von Hans nach Wattwil zum Bahnhof, machen den Wochenendeinkauf und kehren zum Camping zurück.

Um 12.00 Uhr lassen wir uns mit der Sesselbahn auf den Atzmännig transportieren. Hans hat beim aufsitzen auf den Sessellift seinen Fotoapparat verloren, egal, sagt er, den holen wir beim Herunterkommen wieder ab. Bei der Bergstation empfängt uns ein netter Herr und fragt " vermisst ihr etwas?" .Wir sagen "ja, den Fotoapparat. Darauf antwortet er: "der kommt gleich mit einem der nächsten Sessel rauf."

Wir bedanken uns und geniessen die herrliche Aussicht über das Zürcher Oberland bis hin zum Walensee und den Alpen. Nach einem kurzen, steilen Abstieg zum Restaurant Atzmännig, geniessen wir auf der Terrasse unser Mittagessen. Bevor wir wieder ins Tal schweben suche ich noch einen Geocache auf dem "Mega Grat", was bei diesem Gelände nicht einfach war.

In der Zwischenzeit ist der Parkplatz bei der Talstation ziemlich voll geworden und viele Kinder tummeln sich auf dem Spiel- und Vergnügungsplatz.

Sonntag. Regentag. Ruhetag. Wir haben heute 'wanderfrei'. Ausschlafen und gemütlich 'zmörgele' während unsere Wäsche in der Waschmaschine im Sanitärgebäude dreht. Später geniessen wir einen Eisbecher und am Abend kocht Christina eine Mussaka.

 

Freitag, 4. September 2020

03./04.09.2020, Herisau - St. Peterzell - Wattwil

Donnerstag und Freitag. Zwei anstrengende Wandertage mit rund 875 Meter Anstieg und 1030 Meter Abstieg auf 25 Km Länge. Wir sind müde, beschränken uns auf duschen, essen, trinken und einige Fotos übermitteln.








 

 

Mittwoch, 2. September 2020

02.09.2020, St. Gallen - Herisau


Mittwoch. Als ruhig kann man den Stellplatz in St. Gallen nicht bezeichnen. Aber für Stadtbesichtigungen oder für Jakobspilger ideal gelegen.

Heiner holte frische Gipfeli in der nahen Bäckerei und wir genossen ein gutes gemeinsames Frühstück. Während dem zusammenräumen rollte ein weiteres WoMo auf den Platz. Blöd, alle Plätze sind noch belegt. Heiner hüpfte hinaus und informierte die Neuankömmlinge, dass wir in wenigen Minuten den Platz räumen können. Erleichtert warteten die Neuen auf die Platzfreigabe. Wir beeilten uns, fuhren Richtung Ausfahrt und stellten das Fahrzeug dort noch für einige Minuten ab.

Nun konnte ich den Rucksack fertig packen, die Wanderschuhe schnüren und schon war ich startbereit. Christina stand bereits mit geschultertem Rucksack auf dem Platz. Ein kurzer Schwatz, dann ging es los für uns Frauen. Die zweieinhalb Kilometer bis zur Altstadt kamen uns kurz vor. 





 

Fototime an diversen schönen Stellen, Stempel fassen in der Stiftskirche, eine heisse Schoggi bezw. ein heisser Tee und dann suchten wir den richtigen Ausgang aus dieser Stadt. Bei mir kamen Erinnerungen auf an den Jakobsweg vor sieben Jahren. Auch in Frankreich und Spanien mussten wir zuweilen den Ausgang aus der Stadt suchen. Irgendwie habe ich den Verdacht, dass die Wegmarkierungen bis zur Kirche gut bis sehr gut sind und danach nur noch spährlich.

Die heutige Route führte viel durch bewohntes Gebiet und über Asphalt. Mehrheitlich nicht sehr attraktiv.



 

Kurz vor dem Ziel ergab sich noch ein spontanes nettes Gespräch mit einem Autofahrer der die Pilger in uns erkannte. Lachend meinte er: er heisse zwar Jakob, aber den Jakobsweg mache er bestimmt nicht.

Heiner und Hans sind am Vormittag nach Herisau gefahren. Haben Lebensmittel eingekauft und danach in der Altstadt geduldig auf uns gewartet. Wir Frauen wollten nach dem langen Marsch nur noch den Pilgerstmpel fassen und dann einen belebenden Kaffee. Zielstrebig peilten wir von weitem den Kirchturm an und wären beinahe an den Beiden vorbeigerannt. Grinsenden machten sie sich bemerkbar.

Kurze Zeit später standen wir enttäuscht vor der Kirche. Wegen Renovation geschlossen, stand an der Tür angeschrieben. Touristinfo oder Gemeindehaus? Das Gemeindehaus war näher. Dort wurde uns ein sehr schöner Stempel in den Pilgerpass gemacht. Damit haben wir für morgen bereits etwas erledigt.

Von Herisau aus fuhren wir in zwanzig Minuten nach Schönengrund auf einen hübschen kleinen Campingplatz. Die heutige Nacht wird bestimmt ruhiger als die Letzte. Wir sind müde. Gute Nacht!

 

Dienstag, 1. September 2020

01.09.2020, Rorschach - St. Gallen

Dienstag. Am Morgen prasselte der Regen aufs WoMo Dach. Aufstehen war mit diesem Geräusch eher eine harzige Angelegenheit. Wir überlegten beim Frühstück sogar den Wanderstart auf morgen zu verschieben. Im laufe des Vormittags liess das Nass von oben etwas nach. Schliesslich machten wir uns doch noch startklar und fuhren auf einen Parkplatz in der Nähe des Hafens. Der Himmel war trüb, aber inzwischen konnten wir auf einen Start ohne Regenmontur hoffen.
                                           Am Hafen von Rorschach

                                                     Am Jakobsbrunnen in Rorschach 

Zielstrebig marschierten wir zur Touristinfo. Dort im Büro bekamen wir den ersten Pilgerstempel in unseren Pilgerpass. Und was für ein schönes Exemplar! Stolz zeigten wir den Stempel unseren Begleitern. Nach einer letzten Tasse Kaffee und vielen Fotos verabschiedeten wir uns. Die Männer fuhren nach St. Gallen auf den Stellplatz, wir Frauen nahmen die 13 Kilometer unter die Füsse.

                                                     Hier gehts los!
                                                     Schloss Sulzberg

Es war kurzweilig, zum Teil etwas anstrengend, zeitweise schweisstreibend und auf der letzten halben Stunde 'verschiffte' es uns noch gründlich. Pünktlich mit dem Erreichen unserer rollenden Hotelzimmern hörte der Regen auf. 

Heiner: Nachdem die Frauen gestartet sind, starten auch wir mit den Womos nach St.Gallen. Jetzt aber leider ohne Navigator auf dem Beifahrersitz. Babette nutzte dies ganz brutal aus und wollte uns immer wieder zum Zwischenziel am Hafen zurückführen. Somit landeten wir nach einer Stadtrundfahrt am Bahnhof. Im 2. Anlauf fuhren wir dann einfach den Strassenschildern "St.Gallen" nach und irgendwann habe ich Babette den Stecker gezogen und bin Hans hinterher gefahren der uns sicher zum Paul Grüninger Stadion brachte. Doch wo sind die Stellplätze? Wir fragten einen Arbeiter des Werkhofes der uns sagte " dreht euch mal um, da wo diese Autos stehen die verbotenerweise hier parkieren. Lasst die Polizei kommen" war sein Ratschlag. Doch das war nicht nötig, denn eine Polizistin erschien bereits und verteilte den Falschparkieren Einzahlungsscheine. Nach geraumer Zeit fuhren alle weg und wir konnten unsere Plätze beziehen.