Sonntag. Wir gestalteten uns einen gemütlichen Vormittag mit Pancake zum Frühstück, lesen, Tagebuch schreiben und so weiter.
Am Nachmittag machten wir einen Zehnkilometermarsch zum Avonmorehouse und dem Avonmore entlang zurück.
Im Avonmorhouse hätte es ein kleines Restaurant, das momentan wegen Renovationen leider geschlossen ist. Die Nüssli und Blevita aus der Tasche reichten knapp für einen Energieschub zurück.
Bis wir wieder das Städtchen erreichten, lief uns schon nur beim Wort 'Pizza' das Wasser im Mund zusammen. Wir stürmten in die Take-away Pizzeria und bestellten uns jedes so einen grossen Fladen. Kurze Zeit später sah man drei grauhaarige Touristen mit grossen Schachteln in den Händen mit sehr eiligen Schritten dem Campingplatz zu streben.
N.B. Die Augen waren grösser als das Fassungsvermögen des Magens!
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Montag, 15. April 2019
Sonntag, 14. April 2019
13.04.19, Rathdrum
Samstag. Es hat ordentlich Betrieb gegeben auf dem Platz, viele Familien mit Kindern.
Wir machen am Nachmittag, trotz kaltem Wind, einen Spaziergang ins Dorf und den nahen Wald. Die Hauptstrasse ist auch heute ziemlich zugeparkt, das ist scheinbar hier so üblich. Gestern hatten wir auf der Anfahrt Mühe hier durchzukommen, es hatte viel Gegenverkehr und kaum Ausweichmöglichkeiten. Auch heute hat es viel Verkehr, ist aber nicht ganz so zugeparkt.
Der Tippel durch den Wald und am Fluss Avonmore entlang tat gut.
Wir machen am Nachmittag, trotz kaltem Wind, einen Spaziergang ins Dorf und den nahen Wald. Die Hauptstrasse ist auch heute ziemlich zugeparkt, das ist scheinbar hier so üblich. Gestern hatten wir auf der Anfahrt Mühe hier durchzukommen, es hatte viel Gegenverkehr und kaum Ausweichmöglichkeiten. Auch heute hat es viel Verkehr, ist aber nicht ganz so zugeparkt.
Der Tippel durch den Wald und am Fluss Avonmore entlang tat gut.
12.04.19, Rathdrum
Freitag. Wir haben vor zwei Tagen bei einem Campingplatz angefragt, ob wir für eine Woche auf dem Areal platz haben. Gestern Abend haben wir festgestellt, dass der Platz noch nicht geöffnet hat. Sofort haben wir bei einem anderen Platz angefragt, aber bis zur Abfahrt heute noch keine Antwort bekommen. Dafür kam ein Mail vom vorherigen Platz, sie haben erst ab 18. April offen. Wir wagten es den neu gewählten Platz einfach anzusteuern. Er liegt nicht weit von den Wicklow Mountains entfernt. Auf der Anfahrt haben wir diese Hügel überquert. Bis in etwa drei Wochen sieht es wohl sehr verlockend zum wandern aus. Momentan sind die Hügel noch braun.
Auf dem Campingplatz haben sie unsere Anfrage nicht bekommen, aber wir bekommen trotzdem einen Stellplatz. Jetzt beginnen die Osterferien und im Laufe des Nachmittags gibt es einige Camper, Wohnwagen und sogar Zelte. Man muss schon abgehärtet sein um zu dieser Jahreszeit in Irland im Zelt zu hausen.
Wir nehmen es am Nachmittag ruhig, Christina legt sich wegen Kopfschmerzen ins Bett.
Auf dem Campingplatz haben sie unsere Anfrage nicht bekommen, aber wir bekommen trotzdem einen Stellplatz. Jetzt beginnen die Osterferien und im Laufe des Nachmittags gibt es einige Camper, Wohnwagen und sogar Zelte. Man muss schon abgehärtet sein um zu dieser Jahreszeit in Irland im Zelt zu hausen.
Wir nehmen es am Nachmittag ruhig, Christina legt sich wegen Kopfschmerzen ins Bett.
Donnerstag, 11. April 2019
11.04.19, Dublin
Donnerstag. Unser Tagesausflug startete um halb Zehn vor dem Campingplatz. Wir konnten bequem mit dem Hop-on Hop-off Bus in die Stadt fahren, dort unsere Runde drehen, Fotos machen, essen, ein Guiness trinken und am Schluss wieder mit dem Bus bis vor die Haustür.
Momentan ist es werktags ruhig in der Stadt, die Touristen kommen am Wochenende und vor allem in den Sommermonaten.
Momentan ist es werktags ruhig in der Stadt, die Touristen kommen am Wochenende und vor allem in den Sommermonaten.
Mittwoch, 10. April 2019
10.04.19, Clondalkin / Dublin
Mittwoch. 'Ruhetag'. Wir schliefen lange, frühstückten spät und ausgiebig, putzten die Wohnung und machten am Nachmittag einen 10 Kilometer marsch.
Der angrenzende Park wirkt gepflegt, aber beim näheren hinschauen sieht man in den Gräben und Gebüsch Abfall liegen. Auch entlang des Kanals in Clondalkin stellt es einem beinahe die Haare auf, wenn man überall den Unrat sieht.
Das hätten wir nicht erwartet. Wir sind gespannt, ob das einfach ein Problem in den Vororten der Grossstadt ist, oder ob das auf das ganze Land zutrifft.
Der angrenzende Park wirkt gepflegt, aber beim näheren hinschauen sieht man in den Gräben und Gebüsch Abfall liegen. Auch entlang des Kanals in Clondalkin stellt es einem beinahe die Haare auf, wenn man überall den Unrat sieht.
Das hätten wir nicht erwartet. Wir sind gespannt, ob das einfach ein Problem in den Vororten der Grossstadt ist, oder ob das auf das ganze Land zutrifft.
09.04.19, Church Bay – Holyhead – Dublin
Dienstag. Auch heute mussten wir uns nicht zur Fähre beeilen: Abfahrt 14 Uhr.
Es war genügend Zeit zum tanken, Reifen kontrollieren, pumpen und Auto waschen.
Als erstes Fahrzeug waren wir am Check in. Noch war der Schalter geschlossen. Bald kam jemand und die Ampel für die Einfahrt leuchtete grün. Ich wollte am Schalter unsere Buchungsbestätigung abgeben, aber die Dame fragte bloss nach unserem Namen. Ich nannte den Namen und sogleich händigte sie mir die Bordkarte aus. Auf dem beiliegenden Zettel stand unsere Autonummer, unser Name und die Anzahl Passagiere aufgedruckt. Sie hatte ja schon alles in den Händen, es war nur noch reine Formalität. Wir haben uns beinahe schief gelacht.
Viel weiter vorn wurden wir in eine Wartespur gewunken. Und nun hiess es nur noch warten. Um die Zeit etwas zu überbrücken gingen wir in die Snackbar in einem Container. Der Bedienung dort war es langweilig und sie freute sich, ein wenig mit jemandem plaudern zu können.
Eine Stunde vor Abfahrt wurde die Fähre beladen. Dieses Mal mussten wir über eine Rampe in die obere Parketage fahren.
Im Aufenthaltsraum auf Deck 7 setzten wir uns ganz vorne an die grossen Fenster. Anfangs war die Überfahrt nicht so ruhig, aber je näher wir Dublin kamen, um so ruhiger wurde das Wasser.
Man verlässt das Hafengebiet und ist gleich mitten in der Stadt. Dank Navi fanden wir den Weg zum Campingplatz gut und mit Voranmeldung ist auch eine spätere Ankunft möglich.
Es war genügend Zeit zum tanken, Reifen kontrollieren, pumpen und Auto waschen.
Als erstes Fahrzeug waren wir am Check in. Noch war der Schalter geschlossen. Bald kam jemand und die Ampel für die Einfahrt leuchtete grün. Ich wollte am Schalter unsere Buchungsbestätigung abgeben, aber die Dame fragte bloss nach unserem Namen. Ich nannte den Namen und sogleich händigte sie mir die Bordkarte aus. Auf dem beiliegenden Zettel stand unsere Autonummer, unser Name und die Anzahl Passagiere aufgedruckt. Sie hatte ja schon alles in den Händen, es war nur noch reine Formalität. Wir haben uns beinahe schief gelacht.
Viel weiter vorn wurden wir in eine Wartespur gewunken. Und nun hiess es nur noch warten. Um die Zeit etwas zu überbrücken gingen wir in die Snackbar in einem Container. Der Bedienung dort war es langweilig und sie freute sich, ein wenig mit jemandem plaudern zu können.
Eine Stunde vor Abfahrt wurde die Fähre beladen. Dieses Mal mussten wir über eine Rampe in die obere Parketage fahren.
Im Aufenthaltsraum auf Deck 7 setzten wir uns ganz vorne an die grossen Fenster. Anfangs war die Überfahrt nicht so ruhig, aber je näher wir Dublin kamen, um so ruhiger wurde das Wasser.
Man verlässt das Hafengebiet und ist gleich mitten in der Stadt. Dank Navi fanden wir den Weg zum Campingplatz gut und mit Voranmeldung ist auch eine spätere Ankunft möglich.
08.04.19, Rhuallt – Church Bay
Montag. Eigentlich wären es nicht so viele Kilometer zu fahren gewesen .... aber ... alles der Reihe nach.
Heute waren Zwischenhalte geplant, da wir eben nicht so weit fahren mussten. Der erste Stop lag bei Conwy, einem kleinen Städtchen mit einer sehenswerten, langen, begehbaren Stadtmauer.
Die Mauer ist 1,3 Kilometer lang und hat auf dieser Strecke noch mehr als 20 Türme. Am Hafen befindet sich das kleinste Haus Grossbritanniens, das es mit einer 'Breite' von 1,82 Metern ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft hat.
Das Gegenstück ist wohl Conwy Castle, eines der vier walisischen Schlössern, das auf der Welterbeliste eingetragen ist.
Unsere Fahrt führte einige Kilometer weiter auf den Parkplatz vor dem Bahnhof mit dem längsten Bahnhofschild Europas.
Es sind insgesamt 58 Buchstaben. Nach einem ausgiebigen Fotohalt fahren wir weiter auf der Suche nach unserem ausgewählten Übernachtungsplatz. An den im Navi hinterlegten Koordinaten befindet sich kein Campingplatz und es ist auch weit und breit keiner in Sicht. Wir fahren drei Mal an der vermeintlichen Zufahrt vorbei und fragen schlussendlich einen Einheimischen. Seine Beschreibung tönt ziemlich verwirrend und auch mit einem weiteren Versuch finden wir nichts. Wir einigen uns auf einen anderen Campingplatz in fünf Kilometern Entfernung. Beim zweiten Anlauf landen wir am Hintereingang eines Platzes. Zu Fuss suchen Christina und ich die Reception und fragen im kleinen Campingshop. Es gebe keine Reception und das sei nur ein Platz für Dauermieter. Sie kenne jedoch das Problem, es komme immer wieder vor, dass Camper vor dem Hintereingang landen. Sie zeigte uns am Horizont den Platz für die Durchreisenden, den man in einem weiten Bogen erreiche. Wir bekamen den Code für das Tor, damit wir innen auf dem Platz wenden konnten. Die Suche ging weiter. Nach einem Schranke. In einem kleinen Kästchen befand sich der Klingelknopf für die Reception. Über die Gegensprechanlage wurden wir gefragt, ob wir eine Reservation hätten. Mangels gegenseitigem Verständnis durften wir bis zur Reception vorfahren, damit wir von Angesicht zu Angesicht das Problem besprechen konnten. Die Dame sprach so schnell, dass wir beim besten Willen kaum etwas verstanden. Zum Glück war noch der Platzwart anwesend und der sagte das Ganze nochmal ganz langsam und in einfachen Sätzen. Übersetzt: es sind Schulferien, wir haben keinen freien Hartplatz für ein Wohnmobil und auf dem Grasboden ist es zu weich. Christina fragte nach dem nächstgelegenen Campingplatz. Nach kurzem Überlegen und Absprechen der Beiden rief die Dame auf dem anderen Platz an und fragte, ob noch Platz für ein Wohnmobil für eine Nacht sei. Nach dem Auflegen meldete sie uns: wir seien willkommen.
Nach weiteren acht Kilometern über schmale Landsträsschen erreichten wir Church Bay. Der kleine Campingplatz liegt sehr idyllisch und nach wenigen Metern ist man am Meer oder kann auf dem schmalen Küstenpfad wandern.
Erleichtert, einen Übernachtungsplatz gefunden zu haben, installierten wir uns. Die Betreiber, eine junge Familie, sind sehr freundlich und hilfsbereit. Der kleine Platz ist noch am entstehen, einige Stellplätze sind jedoch bereits bezugsbereit.
Heute waren Zwischenhalte geplant, da wir eben nicht so weit fahren mussten. Der erste Stop lag bei Conwy, einem kleinen Städtchen mit einer sehenswerten, langen, begehbaren Stadtmauer.
Die Mauer ist 1,3 Kilometer lang und hat auf dieser Strecke noch mehr als 20 Türme. Am Hafen befindet sich das kleinste Haus Grossbritanniens, das es mit einer 'Breite' von 1,82 Metern ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft hat.
Das Gegenstück ist wohl Conwy Castle, eines der vier walisischen Schlössern, das auf der Welterbeliste eingetragen ist.
Unsere Fahrt führte einige Kilometer weiter auf den Parkplatz vor dem Bahnhof mit dem längsten Bahnhofschild Europas.
Es sind insgesamt 58 Buchstaben. Nach einem ausgiebigen Fotohalt fahren wir weiter auf der Suche nach unserem ausgewählten Übernachtungsplatz. An den im Navi hinterlegten Koordinaten befindet sich kein Campingplatz und es ist auch weit und breit keiner in Sicht. Wir fahren drei Mal an der vermeintlichen Zufahrt vorbei und fragen schlussendlich einen Einheimischen. Seine Beschreibung tönt ziemlich verwirrend und auch mit einem weiteren Versuch finden wir nichts. Wir einigen uns auf einen anderen Campingplatz in fünf Kilometern Entfernung. Beim zweiten Anlauf landen wir am Hintereingang eines Platzes. Zu Fuss suchen Christina und ich die Reception und fragen im kleinen Campingshop. Es gebe keine Reception und das sei nur ein Platz für Dauermieter. Sie kenne jedoch das Problem, es komme immer wieder vor, dass Camper vor dem Hintereingang landen. Sie zeigte uns am Horizont den Platz für die Durchreisenden, den man in einem weiten Bogen erreiche. Wir bekamen den Code für das Tor, damit wir innen auf dem Platz wenden konnten. Die Suche ging weiter. Nach einem Schranke. In einem kleinen Kästchen befand sich der Klingelknopf für die Reception. Über die Gegensprechanlage wurden wir gefragt, ob wir eine Reservation hätten. Mangels gegenseitigem Verständnis durften wir bis zur Reception vorfahren, damit wir von Angesicht zu Angesicht das Problem besprechen konnten. Die Dame sprach so schnell, dass wir beim besten Willen kaum etwas verstanden. Zum Glück war noch der Platzwart anwesend und der sagte das Ganze nochmal ganz langsam und in einfachen Sätzen. Übersetzt: es sind Schulferien, wir haben keinen freien Hartplatz für ein Wohnmobil und auf dem Grasboden ist es zu weich. Christina fragte nach dem nächstgelegenen Campingplatz. Nach kurzem Überlegen und Absprechen der Beiden rief die Dame auf dem anderen Platz an und fragte, ob noch Platz für ein Wohnmobil für eine Nacht sei. Nach dem Auflegen meldete sie uns: wir seien willkommen.
Nach weiteren acht Kilometern über schmale Landsträsschen erreichten wir Church Bay. Der kleine Campingplatz liegt sehr idyllisch und nach wenigen Metern ist man am Meer oder kann auf dem schmalen Küstenpfad wandern.
Erleichtert, einen Übernachtungsplatz gefunden zu haben, installierten wir uns. Die Betreiber, eine junge Familie, sind sehr freundlich und hilfsbereit. Der kleine Platz ist noch am entstehen, einige Stellplätze sind jedoch bereits bezugsbereit.
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