Samstag, 31. Mai 2014

31.5.14, Oldtimerfest und Markt beim Campingplatz

Beim Eingang zum Campingplatz standen heute mal nicht die Wohnwagen und Camper im Zentrum. Oldtimer Traktoren und Autos beanspruchten den Platz. Da gab es Raritäten zu bestaunen und daneben hatte es Marktstände mit Leckereien oder Handarbeiten etc.


Mehrere Chöre gaben ihr Repertoire zum Besten. Ein Männerchor sang Seemannslieder und konnte damit das Publikum begeistern. Für die Kinder wurden viele Attraktionen geboten.

Freitag, 30. Mai 2014

30.5.14, Fahrtwind um die Ohren

Bei Sonnenschein konnten wir heute wieder draussen Frühstücken.
Um zehn Uhr packten wir unsere Fahrräder und fuhren los. Es sollte heute eine etwas grössere Runde sein. Unterwegs sahen wir ein grosses Feld mit Pfingstrosen. Die Tulpenfelder dahinter waren alle schon abgeerntet.


Bei dieser Menge Mücken wie hier vor der Linse ist es besser wenn der Mund geschlossen bleibt.

In einer kleinen Ortschaft, hielten wir eine Pommes-Snack-Länge an. Die vielen Kalorieen mussten wir danach unbedingt abstrampeln.


Am Nachmittag erreichten wir eine Ortschaft die auf eine Originelle Art zur 65 Jahrfeier geschmückt war. Sogar der Fussgängersteg über den Kanal war auffallend geschmückt.



An einem Strassenstand kauften wir bei einigen Mädchen frische Erdbeeren. Sie haben uns erst etwas komisch angeschaut wegen unserer Sprache. Die Mütter die in der Nähe standen, konnten etwas englisch, so klappte der Kauf bestens. Mmmmhhhh, waren die Beeren süss!
Um halb vier, nach gut 30 Kilometern, waren wir froh den Ausgangspunkt vor Augen zu haben. Trotz den neuen Sätteln begannen sich gewisse Körperteile zu melden.

Donnerstag, 29. Mai 2014

29.5.14, Auffahrt

Gestern hatte es nur eine kurze Regenpause gegeben. Es regnete die ganze Nacht ununterbrochen, dazu rüttelte der Wind an allem was er auf seinem Weg fand.
Am morgen waren die Wiesen entsprechend sumpfig, was aber niemanden daran hinderte mit dem Fahrzeug darauf zu fahren. Da die Autos auf dem Platz erlaubt sind, findet es niemand nötig, die Einkäufe zum Zelt / Wohnwagen zu tragen.
Da Feiertage sind hat es einige grössere Zelte gegeben. Bei grösstem Regen wurden die Familienunterkünfte aufgestellt. Das hat bestimmmt nicht so spass gemacht. Bloss die Kinder fanden es lustig in Gummistiefeln oder barfuss auf dem durchnässten Boden Fussball zu spielen. Es hat so schön gespritzt.

Am Nachmittag hörte es endlich auf mit dem Regnen. Schnell schnürten wir unsere Wanderschuhe und drehten eine zweistündige Runde. Unterwegs stoppten wir bei einem Bauernhof und kauften Erdbeeren direkt beim Produzenten.
Im Städtchen Vollenhove konnten wir dann die Zugbrücke in Aktion beobachten.


Kurz vor dem Campingplatz dann noch dieser süsse Anblick:

Mittwoch, 28. Mai 2014

28.5.14, Mittwoch

Heute war so ein Tag wo man keinen Hund vor die Tür setzt. Auch wir sträubten uns und zögerten das Einkaufen lange heraus. Erst am Nachmittag rafften wir uns auf, nahmen die Rucksäcke und marschierten ins Dorf. Der Wind zerrte an unseren Regenschirmen und trieb seine Spielchen damit.
Auf dem Rückweg nahmen wir den Weg durch den Park.


Zurück auf dem Campingplatz besuchten wir das 'Lanz Museum' das im Rezeptionsgebäude untergebracht ist.


Bei diesen alten Maschinen kommt man ins Staunen.

Dienstag, 27. Mai 2014

27.5.14, Fahrräder aufrüsten

Mann ging heute morgen joggen, Frau drehte sich nochmal auf die andere Seite.
Es gab mir die Möglichkeit langsam zu starten und er kehrte ganz glücklich zurück. So waren wir beide zufrieden.
Nach dem Frühstück packten wir unsere Fahrräder und radelten ins Dorf. Heiner hatte einen Zweiradshop ausfindig gemacht. Gestern hatten wir durchs Schaufenster des geschlossenen Geschäfts geschaut und an der hinteren Wand genau diese bequemen Sättel gesehen, die die meisten Fietsen hier haben. Solche wollten wir auch. Unsere Räder hatten noch die harten Sättel die unsere Jungmannschaft seinerzeit montiert hatten (wir haben die Fahrräder unserer Kinder geerbt als sich diese bessere anschafften). Omas und Opas Hintern möchten jedoch etwas weicher sitzen.
Der junge Fahrradmechaniker im Shop verstand meine in Deutsch gestellte Frage nicht, er fragte auf englisch zurück. Super, so konnten wir uns verständigen. Er beriet uns bei der Auswahl (so eine grosse Auswahl Sättel überforderte uns beinahe) und anerbot sich die Neuen gleich zu montieren.
Dieser Laden ist ein Fahrradparadies, was es da nicht alles gibt für die Bequemlichkeit, Erweiterung, Ausrüstung. Da möchte man Packtaschen kaufen, einfach weil sie so schön oder verrückt aussehen, oder einen Fahrradkorb für an den Lenker. Wir entschlossen uns einen Kartenhalter zu erstehen. Weil in diesem Regal heute Leere herrscht, dürfen wir in einigen Tagen nochmal hin.

Unser Campingplatz ist in verschiedene Felder unterteilt. Hecken begrenzen die Felder und vermitteln so den Eindruck eines kleineren Platzes. In Wahrheit hat es 250 Stellplätze. Unser Feld hat 11 Plätze, davon sind drei als Saisonplätze vermietet (momentan nicht bewohnt) die anderen sind frei. Unser ‚Haus‘ hat somit einen grossen Garten und weil es so ruhig ist bekommen wir Besuch von Vogeleltern mit den Jungen. Die flügge gewordenen Jungen sind grösser und fetter als die Alten. Kein Wunder, werden sie doch immer noch gefüttert. Die Eltern picken eifrig im Rasen und ziehen öfters einen Wurm heraus, was von den Jungen mit Geschrei kommentiert wird. Schnell verschwinden die Würmer in den weit aufgesperrten Schnäbeln. Die Jungvögel picken mehr oder weniger erfolglos. Es ist einfacher sich füttern zu lassen. Zwei der Jungen haben bei der Rutschbahn in der Mitte des Platzes gespielt. So etwas habe ich noch nie gesehen. Der eine hat sich hinter der Plastikwand versteck, der andere hat gesucht, bis sein Geschwister um die Ecke geschaut hat, dann hat es ein lustiges Geflatter gegeben. Nun kamen sie auf die Idee auf die Rutschbahn zu gehen! Ein Vogel der die Rutsche runter geht sieht zum schreien aus! Er hat es nur einmal probiert. War wohl nicht ganz nach seinem Geschmack.

Nun regnet es wieder. Die Vögel sind in Deckung gegangen und wir hocken auch im Trockenen.

Montag, 26. Mai 2014

26.5.14, Montag

Am Vormittag gingen wir mit den Rucksäcken auf 'Kühlschrankauffülltour'.
Nachmittags machten wir mit den Fahrrädern eine nette Runde. Auf dem Heimweg mussten wir uns beeilen da der Himmel sich zusehends grau verfärbte und ein regenverdächtiger Wind wehte. Fünfhundert Meter vor dem Campingplatz fielen die ersten Tropfen. Wir schafften es gerade unters Vordach vom Camper als es loslegte. Seither tropft es mal mehr, mal weniger auf unser Dach.

Sonntag, 25. Mai 2014

25.5.14, Nationalpark De Wieden

Unser Ausflug heute führte uns zum Nationalpark De Wieden. Das Wetter und das Gelände war perfekt für eine Radtour. Ausgerüstet mit einer Fietskaart (Velokarte) der Umgebung, Fotoapparat, Wasserflasche und Helm radelten wir los. Zuerst kam ich mir schon etwas komisch vor mit meinem Helm, hier tragen nur die Rennfahrer einen solchen, die Genussfahrer sind alle ‚oben ohne‘. Mann sagte: du trägst ihn zu deinem Schutz, nicht für die anderen.

Die Fahrt ging von Vollenhove über Moepot, Leeuwte zum Nationalpark-Infozentrum.


Dort erhielten wir Informationen auf deutsch und erfuhren so: früher wurde hier Torf gestochen und getrocknet, damit man Heizmaterial hatte. An manchen Stellen wurde zu viel Torf gestochen. An diesen Stellen entstanden grosse Seen. Die Natur passte sich immer wieder an neue Situationen an.



Heute ist das Gebiet wichtiger Lebensraum für Otter, Trauerseeschwalbe, viele andere Tiere und Pflanzen. Bei der Bewirtschaftung des Parks wird Rücksicht genommen auf die Bedürfnisse der Tiere. Regelmässig werden neue offene Gewässer geschaffen wie es früher die Torfstecher machten.


Im Sommer werden die Wiesen gemäht, im Winter wird ein grosser Teil des Reet geerntet.


Ein Teil wird liegen gelassen und dient verschiedenen Kleinlebewesen als Unterschlupf.

Für den Besucher wurden Holzstege gebaut oder Pfade angelegt (manche nur mit Stiefeln zu begehen).



Auf der weiteren Runde (ausserhalb des Parks) stiessen wir auf die Reste einer Klostermauer. Das dazugehörende Dorf heisst Sint Jansklooster und ist hübsch anzusehen mit den vielen reetgedeckten Häusern.
Etwas weiter ausserhalb diese schön restaurierte Mühle.


Der Zeitpunkt wäre ideal für eine Kaffeepause. Martin’s habens wieder voll getroffen: diese Kaffeestube ist nur Wochentags geöffnet.
Dafür konnten wir bei einem Hof frische Erdbeeren aus einem Automat ziehen.