Dienstag, 23. April 2019

22.04.19, Donard

Montag. Die meisten 'Mitcamper' sind am zusammenpacken oder schon abgereist, als wir uns auf die heutige Wanderung begeben. Der Wind ist uns noch ein wenig zu kühl, aber die Sonne scheint und das geniessen wir!

Im Wald fanden wir eine seltsame kreisrunde Lichtung. Ein Graben zieht sich rundum, der Wall liegt etwas erhöht und senkt sich auf der inneren Seite leicht ab. Ein magischer Ort? Die Überreste eines Steinkreises? Für mich sieht das so aus!
Wir wollten oben auf dem Hügel unsere Mittagspause machen, die Umgebung vom dort platzierten Antennenmast sah jedoch gar nicht verlockend aus. Einige hundert Meter weiter setzten wir uns auf einen Baumstamm. Vogelgezwitscher, Sonnenschein, Ruhe, ESSEN!
Die sind nicht essbar!

Danach lief es die restlichen Kilometer beinahe von alleine.

21.04.19, Donard

Ostersonntag. Wir feiern Ostern mit einem 'Full irish Breakfast' bei Toomey's. Zurück auf den Campingplatz schlendern wir auf der Dorfstrasse zwischen emsig arbeitenden Leuten. Heute ist Country Festival mit kleinem Markt, alle sind noch am Vorbereiten. Start ist um 13 Uhr, das Konzert beginnt um 17 Uhr und dauert bis 22 Uhr. Für das Konzert müssen wir keinen Eintritt bezahlen, die Musik wird frei Haus geliefert, der Konzertplatz liegt direkt neben dem Campingplatz. Für einmal müssen wir nicht weit gehen, wir werden bestens unterhalten.

Samstag, 20. April 2019

20.04.19, Donard

Samstag. Wir beschliessen bei diesem schönen Wetter eine längere Wanderung zu machen.
Unser Ziel und Wendepunkt: Hollywood.
Der selbe Schriftzug prangt am grünen Hang wie beim Original in Amerika. Es seien in der Umgebung auch schon Filmszenen gedreht worden und Stars haben den Ort besucht. Die Ortschaft mit zwei Restaurants ist klein und überblickbar.
Wir futtern etwas und machen uns bald wieder auf den langen Rückweg. Am Abend zeigt uns das GPS Gerät, dass wir zwanzig Kilometer zurückgelegt haben. Kein Wunder fühle ich mich müde.

19.04.19, Rathdrum – Donard

Freitag. Wir ziehen weiter, beziehungsweise gehen nochmal einige Kilometer zurück und dann in westlicher Richtung auf einen Farmcamping. Hier wollen wir die Osterwoche aussitzen bevor es der Küste entlang weiter geht.

18.04.19, Rathdrum

Donnerstag. Am Vormittag war Vorräte auffüllen angesagt. Ausgerüstet mit Rucksäcken marschierten wir ins Dorf um uns über die Ostertage mit Lebensmitteln einzudecken.
Am Nachmittag machten wir nochmal einen Spaziergang dem Avonmore entlang.
Bei der Rückkehr stellten wir fest, dass sich der Campingplatz beinahe ganz gefüllt hat. Vorwiegend Familien mit Kindern bis zwölf Jahren. Das Angebot für diese Zielgruppe wurde auf diese Feiertage ausgebaut. Entsprechend lebhaft geht es zu und her und die Kids haben viel Spass.

Mittwoch, 17. April 2019

17.04.19, Rathdrum / Wicklow

Mittwoch. Wir verliessen verhältnismässig früh unsere Behausung.
Unser Zug fuhr um 8.54 Uhr und wir hatten einen zwanzig minütigen Marsch bis zum Bahnhof zurückzulegen. Der nächste Zug würde erst um 14.29 Uhr fahren und das ist uns doch zu spät. Der Ticketautomat bescherte uns keine Schwierigkeiten und die Frage welchen Bahnsteig wir nehmen müssen war auch schnell beantwortet. Dort wo alle Anderen stehen sind wir bestimmt richtig.
Wir waren erstaunt wie komfortabel und leise dieser Zug ist. Innert zwölf Minuten erreichten wir Wicklow, eine Kleinstadt am Meer.
Man muss diesen Ort nicht unbedingt gesehen haben. Es passt in unser bisheriges Bild von Irland: eher schmutzig, Abfall wird liegen gelassen, Umweltschutz ist ein Fremdwort.

Wir spazierten durch den Ort, verpflegten uns in einer hübschen Cafeteria und besichtigten die Ruinen des Black Castle.
Wir nahmen den Nachmittagszug zurück und genossen den Kaffee vor dem Wohnmobil an der bleichen Sonne. Die Temperatur ist immerhin auf 12° angestiegen.

Dienstag, 16. April 2019

16.04.19, Rathdrum

Dienstag. Wir erkundigen uns an der Reception nach Bus oder Bahnverbindung nach Wicklow. Vom Bus wurde uns abgeraten. Das sei eine sehr unsichere Sache, mal kommt er, mal kommt er nicht. Wir sollen besser den Zug nehmen.
Da der Wetterbericht für morgen besser ist, entscheiden wir uns diesen Ausflug morgen zu machen.

Heute machen wir eine Wanderung zum Botanischen Garten in sechs Kilometer Entfernung. Die neblige Stimmung lässt die Landschaft geheimnisvoll erscheinen.
Unterwegs werden wir von diversen Vierbeinern beobachtet. Hier kommen wohl eher selten Fussgänger vorbei.
Nach gut sechs Kilometern erreichen wir den Hintereingang des Kilmacurragh. Für Wanderer ist, zu unserem Glück, eine Treppe in die Mauer gebaut. Zum Haupteingng wären es nochmal zwei Kilometer.
Was wir wenig später zu sehen bekommen entlockt uns Freudenrufe! Diese Rhododendren sind ein Feuerwerk an Farben und Grössen! Wir können uns kaum satt sehen.
Nach einer Stärkung in der Cafeteria machen wir uns beschwingt auf den Heimweg.