Dienstag. Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht auf dem abgelegenen Campingplatz. Der feine Sprühregen war auch am Morgen noch aktiv, vermochte jedoch nicht wirklich nass zu machen.
Kurz nach unserem Aufbruch gelangten wir auf trockene Strassen, manchmal sahen wir sogar die Sonne zwischen den Wolken. Wir fuhren einige Kilometer südwärts, bevor wir bei Spean Bridge die Richtung wechselten. Auf der Route nach Aviemore stiessen wir auf den Highland Wildlife Park.
Das interessierte uns, wir erstanden zwei Seniorentickets und durften in den Park einfahren. Ein sehr grosser Teil durchquert man mit dem Fahrzeug, einen kleineren Teil kann man zu Fuss erkunden. Die Tiere habe supergrosse Gehege, es war eine Freude diesen gut gepflegten Park zu sehen.
Einige Kilometer weiter sollte der für heute ausgewählte Campingplatz sein.
Sollte ... wir fanden weder ein Hinweisschild noch eine Zufahrt an besagter Stelle. Auf dem nächstbesten Parkplatz liessen wir unsere Babette den nächsten bezahlbaren Platz suchen. Zehn Minuten später fragten wir an der Rezeption nach einem freien Stellplatz. Eigentlich wäre der Platz voll belegt, aber weil jemand abgesagt hatte, bekamen wir einen Übernachtungsplatz. Glück gehabt.
Nach dem Installieren machten wir einen Spaziergang in der Umgebung. Das Gebiet gehört zum Cairngorms Nationalpark und verlockt zum Biken oder Wandern.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Dienstag, 7. August 2018
06.08.18, Staffin – Invergarry
Montag. Die Wettersituation wie gestern. Wir packen unsere Sachen und machen uns auf den Weg. Nach wenigen Kilometern fahren wir auf den Parkplatz beim Kilt Rock, machen einige Fotos vom Felsen und vom Wasserfall und flüchten eilig in den Schutz vom Auto.
Etwas später wurde uns die Einfahrt auf den Parkplatz bei den Leat Falls verwehrt, Bauarbeiten. Eine andere Parkmöglichkeit für grosse Fahrzeuge gibt es nicht in annehmbarer Distanz. Also weiter. Dann sind wir schneller beim Eilean Donan Castle.
Vorher noch einen Fotostop bei einer schönen Brücke und schnell wieder ins Trockene. Eine Stunde später tauchte das Castle im Dunst auf.
Die Parkplätze waren bereits überfüllt, es war schon an der Strasse angeschrieben. Heute scheinen wir vom Pech verfolgt.
Wir fahren weiter durch den Regen und betrachten die grünen Hügel, die Wasserfälle und Lochs durch den Schutz der Scheiben.
Am frühen Nachmittag gelangten wir auf einen ruhigen Terrassencampingplatz und meldeten uns dort für eine Nacht an.
Hier hatten wir wieder einmal Internetverbindung mit unserem Hotspot und bekamen eine Flut von Whats App Meldungen. Ich hatte diesen schnellen Draht zur Familie und zu Freunden schon vermisst.
Ohh, hoppla, schon ist die Leitung wieder unterbrochen. Stunden später gibt es für eine Weile Netz, dann ist es wieder weg.
Etwas später wurde uns die Einfahrt auf den Parkplatz bei den Leat Falls verwehrt, Bauarbeiten. Eine andere Parkmöglichkeit für grosse Fahrzeuge gibt es nicht in annehmbarer Distanz. Also weiter. Dann sind wir schneller beim Eilean Donan Castle.
Vorher noch einen Fotostop bei einer schönen Brücke und schnell wieder ins Trockene. Eine Stunde später tauchte das Castle im Dunst auf.
Die Parkplätze waren bereits überfüllt, es war schon an der Strasse angeschrieben. Heute scheinen wir vom Pech verfolgt.
Wir fahren weiter durch den Regen und betrachten die grünen Hügel, die Wasserfälle und Lochs durch den Schutz der Scheiben.
Am frühen Nachmittag gelangten wir auf einen ruhigen Terrassencampingplatz und meldeten uns dort für eine Nacht an.
Hier hatten wir wieder einmal Internetverbindung mit unserem Hotspot und bekamen eine Flut von Whats App Meldungen. Ich hatte diesen schnellen Draht zur Familie und zu Freunden schon vermisst.
Ohh, hoppla, schon ist die Leitung wieder unterbrochen. Stunden später gibt es für eine Weile Netz, dann ist es wieder weg.
Sonntag, 5. August 2018
05.08.18, Reraig – Staffin / Skye
Sonntag. Neblig und kühl kam der Sonntag daher. Trotzdem wollten wir einen Fahrtag machen, die Insel Skye lockte uns. Entweder nimmt man eine Fähre oder gelangt über eine 600 Meter lange Brücke auf das Eiland. Die Brückenmaut ist abgeschafft, man kann ungehindert fahren.
Den ersten Halt machten wir beim Dunvegan Castle, dem Familiensitz der Mac Leod's. Mit vielen anderen Besuchern wanderten wir durch die Gänge und Zimmer, schauten Bilder, Gegenstände und Möbel an. Das Innere wirkt auf mich durch die vielen Stoffe und dunklen Farben eher düster. Eine Gartenbesichtigung im Regen ersparten wir uns, wir setzten die Fahrt fort.
Im Norden der Insel ragen imposante Klippen in die Höhe. Nach einigen Kilometern südwärts meldeten wir uns auf einem kleinen Campingplatz an. Für einen Spaziergang zur Küste, wo es Dinosaurier Spuren haben soll reichte die Zeit vor dem Abendbrot allemal.
Den ersten Halt machten wir beim Dunvegan Castle, dem Familiensitz der Mac Leod's. Mit vielen anderen Besuchern wanderten wir durch die Gänge und Zimmer, schauten Bilder, Gegenstände und Möbel an. Das Innere wirkt auf mich durch die vielen Stoffe und dunklen Farben eher düster. Eine Gartenbesichtigung im Regen ersparten wir uns, wir setzten die Fahrt fort.
Im Norden der Insel ragen imposante Klippen in die Höhe. Nach einigen Kilometern südwärts meldeten wir uns auf einem kleinen Campingplatz an. Für einen Spaziergang zur Küste, wo es Dinosaurier Spuren haben soll reichte die Zeit vor dem Abendbrot allemal.
04.08.18, Reraig
Samstag. Wir verwarfen das erste Wanderziel, es wären zu viele Kilometer auf der stark befahren Strasse und kraxelten auf den Hügel hinter dem Campingplatz. Der Wasserfall oder sogar der Bergsee war das Ziel.
Den Wasserfall konnten wir leider nur von weitem betrachten. Der Weg führte uns oberhalb vorbei und bald danach hatten wir die Wendemarke erreicht und wir mussten wieder absteigen.
Glücklich, dass es ohne Regenguss abging waren wir nach 14 Kilometern wieder bei unserem WoMo.
Den Wasserfall konnten wir leider nur von weitem betrachten. Der Weg führte uns oberhalb vorbei und bald danach hatten wir die Wendemarke erreicht und wir mussten wieder absteigen.
Glücklich, dass es ohne Regenguss abging waren wir nach 14 Kilometern wieder bei unserem WoMo.
03.08.18, Ullapool - Reraig
Freitag. Die Umgebung an der Fahrroute war war meist im Regenschleier oder Dunst versteckt. Wir suchten in dieser sehr, sehr dünn besiedelten Gegend eine Tankstelle. Unsere Babette verklickerte uns, dass es auf der ganzen 120 Kilometerstrecke keine Tankstelle gebe. Wir änderten die Fahrstrecke, dem Meer entlang gäbe es heute sowieso nicht so gute Sicht, und machten einen 20 Kilometer Abstecher zu einer Tankstelle. Mit gefülltem Tank fühlt man sich in einsamer Landschaft sicherer.
In Reraig fuhren wir am frühen Nachmittag auf den kleinen und gut gepflegten Campingplatz. Mittels Beschreibung und Bilder werden die Neuankömmlinge angewiesen wie man sich installieren soll. Anmelden könne man zwischen 17 und 22 Uhr.
Wir machten einen Entspannungsspaziergang dem Strand entlang.
In Reraig fuhren wir am frühen Nachmittag auf den kleinen und gut gepflegten Campingplatz. Mittels Beschreibung und Bilder werden die Neuankömmlinge angewiesen wie man sich installieren soll. Anmelden könne man zwischen 17 und 22 Uhr.
Wir machten einen Entspannungsspaziergang dem Strand entlang.
02.08.18, Durness – Ullapool
Donnerstag. Wir fuhren weiter auf der Route 500. Ein weiterer wunderschöner Abschnitt dieser 500 Meilen Strecke rund um Schottland. Der Himmel war wolkenverhangen, stellenweise hatte es Nebel.
Bei einem Tea-Room machen wir einen Zwischenhalt und entdecken auf dem Parkplatz ein Motorrad mit einem seltsamen Anhänger. Bei genauerem Hinschauen stellen wir fest: das ist ein zweckentfremdeter Abfalleimer. So eine gute Idee!
Am Mittag waren wir bereits auf dem Campingplatz. Das war für mich früh genug um die angesammelte Schmutzwäsche zu waschen. Trotz starker Bewölkung reichte es um die Wäsche an der Leine zu trocknen.
Nach einem malerischen Sonnenuntergang regnete es beinahe die ganze Nacht.
Wir sind wieder in einer Zone mit kaum Telefonempfang und Internet schon gar nicht. Zwar gäbe es auf den meisten Campingplätzen ein WiFi, das sehr teuer ist und oft eher schlecht als recht funktioniert. Da muss es oft halt ohne gehen.
Bei einem Tea-Room machen wir einen Zwischenhalt und entdecken auf dem Parkplatz ein Motorrad mit einem seltsamen Anhänger. Bei genauerem Hinschauen stellen wir fest: das ist ein zweckentfremdeter Abfalleimer. So eine gute Idee!
Am Mittag waren wir bereits auf dem Campingplatz. Das war für mich früh genug um die angesammelte Schmutzwäsche zu waschen. Trotz starker Bewölkung reichte es um die Wäsche an der Leine zu trocknen.
Nach einem malerischen Sonnenuntergang regnete es beinahe die ganze Nacht.
Wir sind wieder in einer Zone mit kaum Telefonempfang und Internet schon gar nicht. Zwar gäbe es auf den meisten Campingplätzen ein WiFi, das sehr teuer ist und oft eher schlecht als recht funktioniert. Da muss es oft halt ohne gehen.
Mittwoch, 1. August 2018
01.08.18, Durness
Mittwoch. Unser heutiges Wanderziel: Smoo Cave, eine grosse Höhle, deren vorderer Teil zugänglich ist. Während der Sommermonate werden Führungen angeboten, ausserhalb der Saison wird das Höhlensystem weiter erforscht. Bis zur ersten Kammer mit dem Wasserfall ist die Besichtigung kostenfrei, wer weiter möchte bezahlt £6 und wird dafür mit dem Boot zur zweiten Kammer gefahren. Danach kann man zu Fuss einige Meter weiter. Unser Guide wusste einiges zu erzählen und versuchte uns glaubhaft zu machen, dass in dem See die letzten verbliebenen schottischen Higlandpirnhas leben.
Wieder am Tageslicht stiegen wir über die Treppe hoch und liefen über die Schafweide bis zur felsigen Küste. Dort suchten wir uns einen windgeschützten Platz für unseren Lunch. Abseits vom Touristenstrom verzehrten wir unsere Brote, genossen die Ruhe und schauten den Wellen zu. Plötzlich bemerkte Heiner Bewegung im Wasser. Schnell packten wir unser Fernglas aus und sahen ganz deutlich wie sich drei Robben im Wasser tummelten.
Auf dem Rückweg passierten wir das Felsloch, durch das normalerweise der Fluss in der Höhle verschwindet und im Inneren den Wasserfall bildet. In diesem Sommer ist es auch in Schottland zu trocken.
Wieder am Tageslicht stiegen wir über die Treppe hoch und liefen über die Schafweide bis zur felsigen Küste. Dort suchten wir uns einen windgeschützten Platz für unseren Lunch. Abseits vom Touristenstrom verzehrten wir unsere Brote, genossen die Ruhe und schauten den Wellen zu. Plötzlich bemerkte Heiner Bewegung im Wasser. Schnell packten wir unser Fernglas aus und sahen ganz deutlich wie sich drei Robben im Wasser tummelten.
Auf dem Rückweg passierten wir das Felsloch, durch das normalerweise der Fluss in der Höhle verschwindet und im Inneren den Wasserfall bildet. In diesem Sommer ist es auch in Schottland zu trocken.
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