Samstag. Seit gestern Abend regnet es fast ohne Unterbruch. Es hängt eine dicke, graue Wolkenschicht über der Küste. Laut Radarbild reicht diese trübe Suppe bis über Ribadeo hinaus. In den nächsten Tagen soll es so bleiben. Wir verwerfen die Idee nach Bilbao und Oviedo zu fahren. Entschlossen wenden wir uns südwärts und fahren 264 Kilometer bis Burgos.
Wärmer ist es da auf 930 M.ü.M. auch nicht, aber immerhin haben wir bereits die Sonne gesehen.
Nach der Ankunft reicht die Zeit vor der Dämmerung für eine kleine Wanderung. Das tut nach der Autofahrt so richtig gut.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Samstag, 11. November 2017
Freitag, 10. November 2017
10.11.17, Urrugne
Freitag. Zu Fuss gehen wir ins zwei Kilometer entfernte Saint-Jean-de-Luz. Wir bummeln durch die Stadt, betrachten die Auslagen in den Schaufenstern der Geschäfte und treffen uns zur Mittagszeit mit Manu. Sie kennt ein angenehmes Restaurant mit guter Küche in der Nähe. Wir geniessen ein feines Essen und plaudern über die vergangenen Monate seit unserem letzten Besuch Anfang April 2016.
Am Nachmittag verabschieden wir uns, wandern der Küste entlang bis Socoa und biegen dort ab Richtung Campingplatz.
Am Nachmittag verabschieden wir uns, wandern der Küste entlang bis Socoa und biegen dort ab Richtung Campingplatz.
09.11.17, Urrugne
Donnerstag. Ein Regentag. Es ist gemütlich und mollig warm in unserer HeiMatd. Wir sitzen vor dem PC, schreiben Tagebuch und arbeiten am Entwurf für unseren Vortrag im Frühling.
Donnerstag, 9. November 2017
08.11.17, Monpazier / Capdrot – Urrugne
Mittwoch. Wir verlassen den Platz bereits kurz nach neun Uhr und fahren bis zum nächsten Ort. Monpazier ist eine sehenswerte Bastide. Die kleine Mittelalterstadt ist gut erhalten, gepflegt und restauriert. Die meisten Geschäfte sind noch geschlossen, der Touristenrummel zu dieser Tages- und Jahreszeit sehr klein. Wir machen einige Fotos und marschieren dann zurück zu unserem Fahrzeug.
Über weite Strecken fahren wir entlang dem Flüsschen Lot. Die Gegend ist meist dünn besiedelt, wir geniessen die Fahrt auf wenig befahrenen Strassen.
In Aiguillon suchen wir die Tankstelle beim Intermarché. Die Zufahrt ist nicht ganz einfach und obendrein gibt es bei den Zapfsäulen eine Höhenbegrenzung von 2.80 Meter. Neiiiiin! Müssen wir jetzt unverrichteter Dinge wieder abziehen? Heiner entdeckt eine Säule, die frei zugänglich ist, wir müssen bloss nochmal wenden. Von dieser Säule aus kann man nicht an die Bezahlstation fahren, ein hoher Randstein und die Höhenbegrenzung verhindern dies. Frau geht zu Fuss und erledigt das bezahlen. Wir fahren auf den Parkplatz des Supermarktes und verpflegen uns aus den Vorräten. Danach möchten wir in den Laden. Hier rennen wir endgültig an, es ist einer der wenigen Intermarchés der über Mittag geschlossen hat. Ja dann, fahren wir halt weiter.
Die Regenwolken werden immer dunkler, grauer und hängen tief. Es dauert nicht lange und wir werden zünftig begossen. Ab Mont-de-Marsan wird der Verkehr dichter und zwischen Bayonne, Biarritz, Guéthary und Saint-Jean-de-Luz müssen wir viele, viele Kreisel bewältigen. Die normale Zufahrt zum uns bekannten Campingplatz in Urrugne ist wegen einer Baustelle gesperrt, wir müssen wenden und eine andere Zufahrt suchen. Glücklicherweise ist uns die Gegend vertraut und wir finden ohne Schwierigkeiten eine Möglichkeit. Wir melden uns gleich für drei Nächte an. Morgen sind Schreibarbeiten auf dem Plan und übermorgen treffen wir Manu.
Über weite Strecken fahren wir entlang dem Flüsschen Lot. Die Gegend ist meist dünn besiedelt, wir geniessen die Fahrt auf wenig befahrenen Strassen.
In Aiguillon suchen wir die Tankstelle beim Intermarché. Die Zufahrt ist nicht ganz einfach und obendrein gibt es bei den Zapfsäulen eine Höhenbegrenzung von 2.80 Meter. Neiiiiin! Müssen wir jetzt unverrichteter Dinge wieder abziehen? Heiner entdeckt eine Säule, die frei zugänglich ist, wir müssen bloss nochmal wenden. Von dieser Säule aus kann man nicht an die Bezahlstation fahren, ein hoher Randstein und die Höhenbegrenzung verhindern dies. Frau geht zu Fuss und erledigt das bezahlen. Wir fahren auf den Parkplatz des Supermarktes und verpflegen uns aus den Vorräten. Danach möchten wir in den Laden. Hier rennen wir endgültig an, es ist einer der wenigen Intermarchés der über Mittag geschlossen hat. Ja dann, fahren wir halt weiter.
Die Regenwolken werden immer dunkler, grauer und hängen tief. Es dauert nicht lange und wir werden zünftig begossen. Ab Mont-de-Marsan wird der Verkehr dichter und zwischen Bayonne, Biarritz, Guéthary und Saint-Jean-de-Luz müssen wir viele, viele Kreisel bewältigen. Die normale Zufahrt zum uns bekannten Campingplatz in Urrugne ist wegen einer Baustelle gesperrt, wir müssen wenden und eine andere Zufahrt suchen. Glücklicherweise ist uns die Gegend vertraut und wir finden ohne Schwierigkeiten eine Möglichkeit. Wir melden uns gleich für drei Nächte an. Morgen sind Schreibarbeiten auf dem Plan und übermorgen treffen wir Manu.
Dienstag, 7. November 2017
07.11.17 Argentat-sur-Dordogne – Monpazier / Capdrot
Dienstag. Bei Tageslicht gefällt uns der Campingplatz Au Soleil d'Oc mit seinen vielen Bäumen und Büschen recht gut. Ausgenommen das Sanitärgebäude, da wird so kurz vor Saisonende nicht mehr geputzt. Zudem ist es viel zu kalt für eine Dusche, das verschieben wir lieber auf den Abend, in der Hoffnung, dass es auf dem nächsten Platz angenehmer ist.
Die Fahrt durch das sonnige Perigord, stets mehr oder weniger entlang der Dordogne ist eine Genussfahrt. Mal fahren wir links, dann wieder rechts entlang des glitzernden Flusses. Unzählige Campingplätze befinden sich hier in dieser idyllischen Landschaft, alle natürlich bereits geschlossen. Wer will schon in dieser Jahreszeit Kanu fahren oder campen.
Das Tal der Dordogne kann den Vergleich mit der Loire durchaus aufnehmen. Auch hier gibt es viele Schlösser, Burgen, Herrschaftshäuser und schöne, gut erhaltene alte Städtchen.
Gestern Abend haben wir sehr gut im Internet recherchiert und einen Platz ausgesucht, der ganzjährig geöffnet sein soll. Ich habe da so meine Zweifel, liegt der Platz doch mitten in der Pampa. Da sonst weit und breit keine andere Möglichkeit ist und es uns bis an die spanische Grenze zu weit ist, versuchen wir es. Der Platz ist weder im Navi noch auf der Campinginfo Seite verzeichnet. Ich gebe die Adresse von Hand ein und dann lassen wir uns von dem Gerät leiten. Es führt uns auf einen Feldweg der als Zufahrt zu einem Bauernhof gilt. Glücklicherweise taucht bald ein kleines 'willkommen' Schild am Wegrand auf. Ein kleiner Pfeil weist auf den Weg um den Hof herum. Unterhalb der Scheune befindet sich ein neu angelegter Platz mit grosszügigen Parzellen und befestigten Zufahrten. Monsieur und Madame eilen herbei und begrüssen uns freudig. Ob wir ihren Platz im Internet gefunden haben wollen sie wissen. Ich bejahe die Frage und füge hinzu, dass alle anderen Plätze Winterpause haben. Dieser Campingplatz existiert erst seit Sommer 2015, deshalb sind sie erst in wenigen Verzeichnissen. Wir dürfen uns einen Stellplatz aussuchen, es ist ja sonst niemand da.
Nach dem Installieren und Duschen setzen wir uns an die Sonne und geniessen ein Glas vom lokalen Wein, den uns Monsieur gebracht hat.
Die Fahrt durch das sonnige Perigord, stets mehr oder weniger entlang der Dordogne ist eine Genussfahrt. Mal fahren wir links, dann wieder rechts entlang des glitzernden Flusses. Unzählige Campingplätze befinden sich hier in dieser idyllischen Landschaft, alle natürlich bereits geschlossen. Wer will schon in dieser Jahreszeit Kanu fahren oder campen.
Das Tal der Dordogne kann den Vergleich mit der Loire durchaus aufnehmen. Auch hier gibt es viele Schlösser, Burgen, Herrschaftshäuser und schöne, gut erhaltene alte Städtchen.
Gestern Abend haben wir sehr gut im Internet recherchiert und einen Platz ausgesucht, der ganzjährig geöffnet sein soll. Ich habe da so meine Zweifel, liegt der Platz doch mitten in der Pampa. Da sonst weit und breit keine andere Möglichkeit ist und es uns bis an die spanische Grenze zu weit ist, versuchen wir es. Der Platz ist weder im Navi noch auf der Campinginfo Seite verzeichnet. Ich gebe die Adresse von Hand ein und dann lassen wir uns von dem Gerät leiten. Es führt uns auf einen Feldweg der als Zufahrt zu einem Bauernhof gilt. Glücklicherweise taucht bald ein kleines 'willkommen' Schild am Wegrand auf. Ein kleiner Pfeil weist auf den Weg um den Hof herum. Unterhalb der Scheune befindet sich ein neu angelegter Platz mit grosszügigen Parzellen und befestigten Zufahrten. Monsieur und Madame eilen herbei und begrüssen uns freudig. Ob wir ihren Platz im Internet gefunden haben wollen sie wissen. Ich bejahe die Frage und füge hinzu, dass alle anderen Plätze Winterpause haben. Dieser Campingplatz existiert erst seit Sommer 2015, deshalb sind sie erst in wenigen Verzeichnissen. Wir dürfen uns einen Stellplatz aussuchen, es ist ja sonst niemand da.
Nach dem Installieren und Duschen setzen wir uns an die Sonne und geniessen ein Glas vom lokalen Wein, den uns Monsieur gebracht hat.
Montag, 6. November 2017
06.11.17 Saint Etienne-du-Bois – Argentat-sur-Dordogne
Montag. Erfreut lese ich am morgen die Komentare zum gestrigen Blog. Vielen Dank, eure Reaktionen ermuntern zum weiter schreiben. Der heutige Eintrag muss leider ohne Fotos auskommen, die Leistung der Leitung lässt zu Wünschen übrig.
Es geht heute rund 400 Kilometer weiter südwestlich, vorbei an Macon mit den vielen Rebhügeln, zwischen Weiden mit blassen Charolais Rindern durch bis ins Limousin.
Bei Clermont Ferrand fahren wir über den Col de la Nougere und dort auf 875 M.ü.M. geraten wir tatsächlich in ein Schneegestöber. Hundert Kilometer weiter scheint uns die Abendsonne gleissend ins Gesicht und lässt uns die tränenden Augen zusammen kneifen.
Bis zum vermeintlichen Ziel ist es nicht mehr weit, schon verschwindet die Sonne am Horizont und lässt den Himmel gelbrot leuchten. In der Dämmerung erreichen wir endlich den ausgesuchten Platz und stehen vor verschlossenen Toren. Der Campingplatz hat bereits Winterpause. Auf der Homepage steht es leider anders und alles schimpfen nützt nichts. Mit Hilfe mehrerer Apps finde ich Angaben zu einem Platz in 35 Kilometern Entfernung der noch offen sein soll. Schnell gebe ich die Adresse ins Navi ein und die Fahrt geht weiter. In der Dunkelheit erreichen wir Argentat, durchqueren den Ort und verpassen beinahe den Zuggang zum Camping Au Soleil d'Ac. Alles ist dunkel. Nach einigen Schrecksekunden steige ich, bewaffnet mit einer Taschenlampe, aus dem Camper. Im Licht der Pfunzel kann ich den Zettel an der Tür entziffern: man soll sich einen Platz aussuchen, anmelden kann man später. Ganz langsam fahren wir auf den Platz. Es ist zappenduster, nur in einigen Bungalows brennt Licht. Die Platzbeleuchtung funktioniert nicht. Es ist schwierig in dieser Schwärze einen Platz und den dazugehörenden Stromkasten zu finden. Wir schaffen das mit Taschenlampe und Handylampe. Während dem Installieren erscheint 'Madame' und entschuldigt sich für die ausgefallene Platzbeleuchtung. Sie will wissen wie viele Nächte wir bleiben. Für eine Nacht kostet es heute ausnahmsweise nur 10 Euro. Sie entschuldigt sich nochmal für das fehlende Licht.
Während Heiner das Sanitärgebäude sucht koche ich eine warme Mahlzeit. Es dauert, bis er zurück kommt. Hmm? Da hinten fliesst die Dordogne ... es ist stockdunkel .... wo bleibt er so lange? Bevor ich mir ernsthaft Sorgen mache, geht die Tür auf und mein Angetrauter erscheint wieder. Ein Blick in sein Gesicht sagt mir, dass er etwas zu erzählen hat. Auch im Sanitärgebäude funktioniere kein Licht. Das bedeutet: diverse Türen öffnen bis man das Gesuchte findet. Dann hat man eine Hand zu wenig um die Hosen runter zu lassen, in der Not klemmt man die Taschenlampe zwischen die Lippen. Das funktioniert super .... ausser beim Händewaschen danach! Nur gut ist die Lampe einigermassen wasserdicht, sonst hätte der Rückweg noch länger gedauert.
Es geht heute rund 400 Kilometer weiter südwestlich, vorbei an Macon mit den vielen Rebhügeln, zwischen Weiden mit blassen Charolais Rindern durch bis ins Limousin.
Bei Clermont Ferrand fahren wir über den Col de la Nougere und dort auf 875 M.ü.M. geraten wir tatsächlich in ein Schneegestöber. Hundert Kilometer weiter scheint uns die Abendsonne gleissend ins Gesicht und lässt uns die tränenden Augen zusammen kneifen.
Bis zum vermeintlichen Ziel ist es nicht mehr weit, schon verschwindet die Sonne am Horizont und lässt den Himmel gelbrot leuchten. In der Dämmerung erreichen wir endlich den ausgesuchten Platz und stehen vor verschlossenen Toren. Der Campingplatz hat bereits Winterpause. Auf der Homepage steht es leider anders und alles schimpfen nützt nichts. Mit Hilfe mehrerer Apps finde ich Angaben zu einem Platz in 35 Kilometern Entfernung der noch offen sein soll. Schnell gebe ich die Adresse ins Navi ein und die Fahrt geht weiter. In der Dunkelheit erreichen wir Argentat, durchqueren den Ort und verpassen beinahe den Zuggang zum Camping Au Soleil d'Ac. Alles ist dunkel. Nach einigen Schrecksekunden steige ich, bewaffnet mit einer Taschenlampe, aus dem Camper. Im Licht der Pfunzel kann ich den Zettel an der Tür entziffern: man soll sich einen Platz aussuchen, anmelden kann man später. Ganz langsam fahren wir auf den Platz. Es ist zappenduster, nur in einigen Bungalows brennt Licht. Die Platzbeleuchtung funktioniert nicht. Es ist schwierig in dieser Schwärze einen Platz und den dazugehörenden Stromkasten zu finden. Wir schaffen das mit Taschenlampe und Handylampe. Während dem Installieren erscheint 'Madame' und entschuldigt sich für die ausgefallene Platzbeleuchtung. Sie will wissen wie viele Nächte wir bleiben. Für eine Nacht kostet es heute ausnahmsweise nur 10 Euro. Sie entschuldigt sich nochmal für das fehlende Licht.
Während Heiner das Sanitärgebäude sucht koche ich eine warme Mahlzeit. Es dauert, bis er zurück kommt. Hmm? Da hinten fliesst die Dordogne ... es ist stockdunkel .... wo bleibt er so lange? Bevor ich mir ernsthaft Sorgen mache, geht die Tür auf und mein Angetrauter erscheint wieder. Ein Blick in sein Gesicht sagt mir, dass er etwas zu erzählen hat. Auch im Sanitärgebäude funktioniere kein Licht. Das bedeutet: diverse Türen öffnen bis man das Gesuchte findet. Dann hat man eine Hand zu wenig um die Hosen runter zu lassen, in der Not klemmt man die Taschenlampe zwischen die Lippen. Das funktioniert super .... ausser beim Händewaschen danach! Nur gut ist die Lampe einigermassen wasserdicht, sonst hätte der Rückweg noch länger gedauert.
Sonntag, 5. November 2017
05.11.17 Rickenbach – Saint Etienne-du-Bois
Herbstliches Basel im Morgenlicht.
Sonntag. Um 11.15 Uhr starten wir unsere Fahrt südwärts. Regen prasselt auf die Windschutzscheibe, das Baselbiet trägt einen tristen, grauen Schleier.
Es geht über die Autobahn bis Biel, danach durchs Val de Travers Richtung Pontarlier. Der Regen hat nachgelassen, in der Ferne sehen wir sogar einige Sonnenstrahlen. Wir erreichen die trockene Zone und freuen uns an den wärmenden Strahlen, aber die Freude währt nur kurz. Bald tauchen wir wieder ins graue, trübe Nass.
In der Dämmerung, die gefühlt früh einsetzt, erreichen wir den kleinen Campingplatz bei Saint Etienne. Die Reception ist noch geschlossen. Es hängt ein Zettel an der Tür mit dem Hinweis, man soll sich einen Platz aussuchen, installieren und um 19 Uhr im Büro anmelden.
Sonntag. Um 11.15 Uhr starten wir unsere Fahrt südwärts. Regen prasselt auf die Windschutzscheibe, das Baselbiet trägt einen tristen, grauen Schleier.
Es geht über die Autobahn bis Biel, danach durchs Val de Travers Richtung Pontarlier. Der Regen hat nachgelassen, in der Ferne sehen wir sogar einige Sonnenstrahlen. Wir erreichen die trockene Zone und freuen uns an den wärmenden Strahlen, aber die Freude währt nur kurz. Bald tauchen wir wieder ins graue, trübe Nass.
In der Dämmerung, die gefühlt früh einsetzt, erreichen wir den kleinen Campingplatz bei Saint Etienne. Die Reception ist noch geschlossen. Es hängt ein Zettel an der Tür mit dem Hinweis, man soll sich einen Platz aussuchen, installieren und um 19 Uhr im Büro anmelden.
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