Heute morgen gehörten wir ebenfalls zu der Gruppe Camper die am zusammenpacken waren. Bei nicht ganz klarem Sonnenschein fuhren wir los. Je weiter wir ostwärts fuhren desto klarer wurde der Himmel. Bald fuhren wir über die unsichtbare Grenze von Mecklenburg-Vorpommern. Sanft geschwungene Landschaft, Kilometerweite goldgelbe Kornfelder, sattgrüne Maisfelder, immer wieder Waldgebiete oder Seen und meist baumgesäumte Strassen machten das Fahren abwechslungsreich und angenehm. Auf einem Wanderparkplatz mitten in einem Waldstück machten wir Mittagsrast. Ganz in der Nähe befanden sich Hünengräber. Als Verdauungsspaziergang suchten wir diese Stätten auf. Beim ersten Ganggrab sah man nicht sehr viel, es lagen noch einige kleinere Steine auf dem mit Kiefernnadeln bedeckten Waldboden. Beim zweiten Megalithgrab, etwa 300 Meter entfernt, sah man noch die ganze imposante Dimension, Decksteine und Umfassungssteine von beeindruckender Grösse. Bei diesen Grab- und Gedenkstätten aus der Steinzeit haben die Jahrtausende die Trauer hinweggewaschen. Bei Stätten aus dem ersten oder zweiten Weltkrieg ist die Trauer manchmal fast erdrückend spürbar. Solche Orte meide ich nach Möglichkeit. Beim Rundgang durch Lübeck kamen wir an einem Haus vorbei, aus dem einige Bewohner während dem zweiten Weltkrieg deportiert worden waren. Diese Trauer fühlte sich beklemmend an.
Auf zum Teil schmalen Nebenstrassen ging die Fahrt weiter. Bauern waren am ernten der grossen Rapsflächen. Auf schon abgeernteten Feldern wurde vor kurzem Mist oder sonst ein stark riechender Dünger ausgebracht. In der Sommerhitze hielt sich der alles durchdringende Geruch lange in der Luft.
Am frühen Nachmittag erreichten wir den Campingplatz in Schwaan. Dieser Ort liegt in der Nähe von Rostock. Hier bleiben wir nur eine Nacht. Morgen fahren wir auf den Campingplatz Loissin an der Ostsee. Dort verbringen wir 14 Tage und geniessen unseren Besuch aus der Schweiz.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Montag, 21. Juli 2014
Sonntag, 20. Juli 2014
20. 7. 14, Sonntag, Lübeck
Heute haben wir nicht viel gemacht. Brunch, danach zwei Stunden mit dem Rad die Aussenbezirke von Lübeck besichtigt. Bis zum Abend gelesen und das Treiben auf dem Campingplatz beobachtet. Da dieser Platz eher ein Durchgangsplatz ist, gibt es täglich viele Ab- und Anreisende. Norweger, Schweden, Finnen, Holländer einige Deutsche wenige Schweizer, Italiener oder Spanier sieht man hier. Gestern Abend ist eine Familie aus Oberwil eingetroffen. Da der Frau unsere BL Nummer auffiel, kam sie zu unserem Fahrzeug. Sie sind am Morgen in der Schweiz losgefahren und ohne nennenswerten Stau bis hierher gekommen. Eine Nacht bleiben sie auf diesem Campingplatz, dann geht die Reise weiter nach Schweden. Es ist jedes Mal interessant etwas über das woher und wohin zu erfahren.
Auch für uns geht die Reise Morgen etwa 100 Kilometer weiter.
Auch für uns geht die Reise Morgen etwa 100 Kilometer weiter.
Samstag, 19. Juli 2014
19.7.14, Samstag, Lübeck
Bei hochsommerlichen Temperaturen brachen wir heute zur Stadtbesichtigung auf. Wir fuhren mit den Fahrrädern bis vor das Holstentor, reihten uns in den Touristenstrom über die Holstenbrücke, gingen direkt bis zum Figurenmuseum weil wir am Mittwoch in diesem Bereich unsere Besichtigung beendet hatten.
Über den ehemaligen Pferdemarkt steuerten wir auf den Dom zu.
Um 1153 wurde mit dem Bau des Domes begonnen. Er gehört zu den ältesten Backsteinbauten des norddeutschen Raumes. Ehrfürchtig staunend und bewundernd stehen wir jeweils vor den grossartigen Architekturleistungen, den künstlerischen und handwerklichen Ausführungen. Da ist keine Figur gleich wie eine andere, kein Ornament eine Kopie einer vorherigen Verzierung. In Stein gehauene Geschichten aus dem alten Testament oder kunstvolle Schnitzereien begeistern den Betrachter.
Gleich hinter dem Dom befindet sich das Museum für Natur und Umwelt. Wir setzen uns für eine Kaffeepause in das dazugehörende Bistro.
Weiter geht die Besichtigungsrunde, vorbei an alten Fassaden, schönen Eingangsportalen und zu den berühmten Höfen und Gängen. Erstere waren einst den vornehmen, begüterten Familien vorbehalten, letztere eine Unterkunftsmöglichkeit für die Armen. Heute ist es oft sehr schön restauriert und beliebte Fotomotive.
Auf dem Heimweg tätigten wir noch unsere Lebensmitteleinkäufe für das Wochenende. Unser Camper wird am morgen von der Sonne beschienen und am Nachmittag fallen die Schatten der Bäume darauf. So ist es auch bei heissen Temperaturen angenehm draussen zu sitzen. Wir genossen den Spätnachmittag lesend vor unserer HeiMatd.
Über den ehemaligen Pferdemarkt steuerten wir auf den Dom zu.
Um 1153 wurde mit dem Bau des Domes begonnen. Er gehört zu den ältesten Backsteinbauten des norddeutschen Raumes. Ehrfürchtig staunend und bewundernd stehen wir jeweils vor den grossartigen Architekturleistungen, den künstlerischen und handwerklichen Ausführungen. Da ist keine Figur gleich wie eine andere, kein Ornament eine Kopie einer vorherigen Verzierung. In Stein gehauene Geschichten aus dem alten Testament oder kunstvolle Schnitzereien begeistern den Betrachter.
Gleich hinter dem Dom befindet sich das Museum für Natur und Umwelt. Wir setzen uns für eine Kaffeepause in das dazugehörende Bistro.
Weiter geht die Besichtigungsrunde, vorbei an alten Fassaden, schönen Eingangsportalen und zu den berühmten Höfen und Gängen. Erstere waren einst den vornehmen, begüterten Familien vorbehalten, letztere eine Unterkunftsmöglichkeit für die Armen. Heute ist es oft sehr schön restauriert und beliebte Fotomotive.
Auf dem Heimweg tätigten wir noch unsere Lebensmitteleinkäufe für das Wochenende. Unser Camper wird am morgen von der Sonne beschienen und am Nachmittag fallen die Schatten der Bäume darauf. So ist es auch bei heissen Temperaturen angenehm draussen zu sitzen. Wir genossen den Spätnachmittag lesend vor unserer HeiMatd.
Freitag, 18. Juli 2014
18.7.14, Freitag, Ausflug nach Travemünde mit dem Schiff
Mit den Fahrrädern fuhren wir nach Lübeck. Die Schiffanlegestelle befand sich an der Untertrave. Bloss auf welcher Seite … links oder rechts? Über den Fussgängersteg wechselten wir die Seite und befanden uns sogleicht auf der Falschen. Wir hatten noch genügend Zeit um das zu korrigieren.
Die Fahrt aus dem Hafen verlief ruhig, der Himmel war bedeckt, die Temperatur trotzdem warm. Es ging vorbei an einem riesengrossen Holzlager, Rohprodukt für Zündhölzer, Zahnstocher, Spanplatten, Verpackungspaletts, Kisten und so weiter. Dahinter die `Cornflakes-Meile`, Fabrikhallen für Haferflocken, Müesli, Cornflakes etc. Zwischen grossen Hallen eingezwängt ein kleines Gebäude mit grüner Fassade und einem kleinen Türmchen. Die Seefahrerkirche.
Zwei Gebäude weiter ein ehemaliges Gewerbehaus, nun leer und am zerfallen. Gleich daneben ein dreiflügeliger Bau, ebenfalls dem Zerfall überlassen.
Über spiegelglattes Wasser ging die Fahrt an einem Grüngürtel vorbei. Alles Naturschutzgebiet. Plötzlich wurde die Sicht auf ein kleines Fischerdorf freigegeben. Die Häuser auf der einen Seite alle Reetgedeckt, die anderen mit Ziegeldach. Dieser Teil des Dorfes Gothmund war vor Jahren abgebrannt. Die neuen Häuser wurden mit höheren Fassaden gebaut, deshalb mussten für das Dach Ziegel verwendet werden.
Langsam kämpfte sich die Sonne durch die Wolkendecke. Richtung Travemünde wurde der Fluss immer breiter, stellenweise sah es aus wie ein See.
Das Wasser war nun nicht mehr so spiegelglatt, lustige kleine Wellen tanzten auf der Oberfläche. Vorbei an grossen Docks, zum Teil mit Hochseekolossen vor Anker, steuerten wir den Landungssteg in Travemünde an. Gegenüber die Viermastbarke Passat. Es gibt nur noch vier solche Exemplare.
Travemünde ist in Feststimmung. Entlang der Uferpromenade sind Buden aufgebaut, man kann die verschiedensten Spezialitäten geniessen und Unmengen von Süssigkeiten. Dazwischen Getränkezelte mit Bier oder sonstigen Wässerchen.
Es stehen mehrere Konzertbühnen und sogar ein Bayrischer Biergarten unter hohen Bäumen. Als wir genug hatten von dem Rummel verzogen wir uns in den Stadtwald. Da war es ruhig und kühl, Kopf und Körper konnten sich erholen.
Bevor wir zum Landungssteg gingen, bestiegen wir den ältesten Leuchtturm Deutschlands. Dieser Veteran aus dem Jahre 1539 wurde vom Hotel Maritim ausser Gefecht gesetzt, ein Hochhaus direkt zwischen Leuchtturm und Hafeneinfahrt. Nun dient der Leuchtturm als Museum und Aussichtspunkt.
Um vier Uhr standen wir wieder bereit für die Rückfahrt. Während sich die Passagiere beinahe auf die Füsse traten, weil jeder den besten Platz auf dem Sonnendeck wollte, bogen wir ab und ergatterten uns den vordersten Tisch unter Deck. Hier hatten wir Logenplätze, niemand schubste, es gab reichlich Platz und als Krönung heisse, flüssige Russische Schokolade (mit einem Schuss Wodka) und ein Stück Früchtekuchen.
Um sechs Uhr kam Lübeck mit seinen sieben hohen Türmen und elf Brücken in Sicht. Wenn ich unseren Kapitän richtig verstanden habe, werden hier an jedem Wochentag vierzig Tonnen Marzipan hergestellt. Der grösste Teil dieser Produktion ist für die Weiterverarbeitung ausserhalb bestimmt.
Die Fahrt aus dem Hafen verlief ruhig, der Himmel war bedeckt, die Temperatur trotzdem warm. Es ging vorbei an einem riesengrossen Holzlager, Rohprodukt für Zündhölzer, Zahnstocher, Spanplatten, Verpackungspaletts, Kisten und so weiter. Dahinter die `Cornflakes-Meile`, Fabrikhallen für Haferflocken, Müesli, Cornflakes etc. Zwischen grossen Hallen eingezwängt ein kleines Gebäude mit grüner Fassade und einem kleinen Türmchen. Die Seefahrerkirche.
Zwei Gebäude weiter ein ehemaliges Gewerbehaus, nun leer und am zerfallen. Gleich daneben ein dreiflügeliger Bau, ebenfalls dem Zerfall überlassen.
Über spiegelglattes Wasser ging die Fahrt an einem Grüngürtel vorbei. Alles Naturschutzgebiet. Plötzlich wurde die Sicht auf ein kleines Fischerdorf freigegeben. Die Häuser auf der einen Seite alle Reetgedeckt, die anderen mit Ziegeldach. Dieser Teil des Dorfes Gothmund war vor Jahren abgebrannt. Die neuen Häuser wurden mit höheren Fassaden gebaut, deshalb mussten für das Dach Ziegel verwendet werden.
Langsam kämpfte sich die Sonne durch die Wolkendecke. Richtung Travemünde wurde der Fluss immer breiter, stellenweise sah es aus wie ein See.
Das Wasser war nun nicht mehr so spiegelglatt, lustige kleine Wellen tanzten auf der Oberfläche. Vorbei an grossen Docks, zum Teil mit Hochseekolossen vor Anker, steuerten wir den Landungssteg in Travemünde an. Gegenüber die Viermastbarke Passat. Es gibt nur noch vier solche Exemplare.
Travemünde ist in Feststimmung. Entlang der Uferpromenade sind Buden aufgebaut, man kann die verschiedensten Spezialitäten geniessen und Unmengen von Süssigkeiten. Dazwischen Getränkezelte mit Bier oder sonstigen Wässerchen.
Es stehen mehrere Konzertbühnen und sogar ein Bayrischer Biergarten unter hohen Bäumen. Als wir genug hatten von dem Rummel verzogen wir uns in den Stadtwald. Da war es ruhig und kühl, Kopf und Körper konnten sich erholen.
Bevor wir zum Landungssteg gingen, bestiegen wir den ältesten Leuchtturm Deutschlands. Dieser Veteran aus dem Jahre 1539 wurde vom Hotel Maritim ausser Gefecht gesetzt, ein Hochhaus direkt zwischen Leuchtturm und Hafeneinfahrt. Nun dient der Leuchtturm als Museum und Aussichtspunkt.
Um vier Uhr standen wir wieder bereit für die Rückfahrt. Während sich die Passagiere beinahe auf die Füsse traten, weil jeder den besten Platz auf dem Sonnendeck wollte, bogen wir ab und ergatterten uns den vordersten Tisch unter Deck. Hier hatten wir Logenplätze, niemand schubste, es gab reichlich Platz und als Krönung heisse, flüssige Russische Schokolade (mit einem Schuss Wodka) und ein Stück Früchtekuchen.
Um sechs Uhr kam Lübeck mit seinen sieben hohen Türmen und elf Brücken in Sicht. Wenn ich unseren Kapitän richtig verstanden habe, werden hier an jedem Wochentag vierzig Tonnen Marzipan hergestellt. Der grösste Teil dieser Produktion ist für die Weiterverarbeitung ausserhalb bestimmt.
Donnerstag, 17. Juli 2014
17.7.14, Donnerstag, Lübeck
Heute kamen unsere Fahrräder wieder einmal zum Einsatz. Fahrt ins Grüne, oder anders gesagt: zur Marzipanfabrik Mest. Das Industriegebiet von Lübeck erstreckt sich über etliche Hektaren, wir waren froh um unsere Räder. Kaum hatten wir den Fabrikladen erspäht, stand ich auch schon drinnen! Ohhh diese süsse Welt! Marzipan ist nicht gleich Marzipan, hier bekommt man wirklich aussergewöhnliche Qualität. Jeder Hersteller hat so seine Spezialitäten. Gestern war es im Marzipanspeicher der Königsberger Marzipan, bei Niederegger ist es eine spezielle Torte, bei Mest verschiedene Marzipanpralinen mit hellem oder dunklem Überzug in Bioqualität.
Durch grosse Scheiben hatten wir Einblicke in die Produktion. Auf dem vordersten Band wurden gerade `Marzipanbrote` mit dunkler Schokolade überzogen. Im Nebenraum war eine Frau am Verpacken der süssen Köstlichkeiten.
Wir fuhren weiter, aus dem Industriegebiet hinaus, einige Kilometer durch schattigen Wald. Wie man doch nach kurzer Zeit sommerlicher Wärme bereits den Schatten oder den kühlen Wald sucht.
Zurück auf dem Campingplatz schmierten wir uns Käsebrötchen als späten Mittagslunch.
Im Sanitärgebäude versuchte eine Asiatin verzweifelt mit Waschmarken von der Waschmaschine die Dusche in Gang zu bringen. Die kleine Tochter stand nackt bibbernd daneben. Fragend hielt die Mutter mir die Waschmarken hin und sagte auf Englisch: diese Münzen gehen nicht. Ich war froh konnte ich der Frau erklären, dass das Münzen zum Kleider waschen sind, Duschmarken müsse sie bei der Rezeption holen. Aushelfen konnte ich leider nicht, da ich meine Marke eben aufgebraucht hatte.
Ein schöner und warmer Tag neigt sich dem Ende zu. Für morgen haben wir eine Schifffahrt nach Travemünde geplant.
Durch grosse Scheiben hatten wir Einblicke in die Produktion. Auf dem vordersten Band wurden gerade `Marzipanbrote` mit dunkler Schokolade überzogen. Im Nebenraum war eine Frau am Verpacken der süssen Köstlichkeiten.
Wir fuhren weiter, aus dem Industriegebiet hinaus, einige Kilometer durch schattigen Wald. Wie man doch nach kurzer Zeit sommerlicher Wärme bereits den Schatten oder den kühlen Wald sucht.
Zurück auf dem Campingplatz schmierten wir uns Käsebrötchen als späten Mittagslunch.
Im Sanitärgebäude versuchte eine Asiatin verzweifelt mit Waschmarken von der Waschmaschine die Dusche in Gang zu bringen. Die kleine Tochter stand nackt bibbernd daneben. Fragend hielt die Mutter mir die Waschmarken hin und sagte auf Englisch: diese Münzen gehen nicht. Ich war froh konnte ich der Frau erklären, dass das Münzen zum Kleider waschen sind, Duschmarken müsse sie bei der Rezeption holen. Aushelfen konnte ich leider nicht, da ich meine Marke eben aufgebraucht hatte.
Ein schöner und warmer Tag neigt sich dem Ende zu. Für morgen haben wir eine Schifffahrt nach Travemünde geplant.
Mittwoch, 16. Juli 2014
16.7.14, Mittwoch, Lübeck
Am Vormittag nahmen wir den Weg in die Stadt unter die Füsse. Wie gewohnt zuerst in die Tourist-Info. Wir bekamen einen Stadtplan, wo eine Besichtigungsrunde zu Sehenswürdigkeiten bereits eingezeichnet war. Auf meine Frage zum Thema Marzipan, hatte die nette Dame uns den Weg zum Lübecker Marzipan-Speicher erklärt und den Hinweis gegeben, dass am Nachmittag eine Marzipanshow sei, mit der Möglichkeit das `Marzipan-Abitur` zu machen. Das wollten wir auf keinen Fall verpassen.
Es war noch genügend Zeit um vorher im Speicher, bekannt aus dem Film `Buddenbrook`, einen Kaffee zu trinken.
Dann war Zeit um mit etlichen anderen Leuten das Marzipanmuseum anzusteuern. Als Eintrittsticket gab es ein Stück Marzipan, verpackt in einer durchsichtigen Plastikschale. Wir ahnten schon, dass dies das Prüfungsobjekt sein musste. Im Museum standen Vitrinen mit alten Marzipanmodeln, an den Wänden hingen Bilder, Zeitungsausschnitte und sonstige Informationen, in einer Ecke standen Maschinen und Geräte. Wir wurden angewiesen uns an die Tische zu setzten, der Meister komme demnächst.
Mit Witz und Humor erzählte Burkhard Leu wie Marzipan hergestellt wird, wie man ihn verarbeiten kann und wie man einer Torte den perfekten Überzug verpasst. Dann ging’s zur Sache. Wir mussten unser Marzipanstück auspacken und bearbeiten. Schritt für Schritt machte der Meister vor, die Schüler kopierten mehr oder weniger erfolgreich und am Schluss hatten wir eine Rose oder etwas ähnliches in unseren kleberigen Händen. Alle hatten das Abitur bestanden.
Das Gebäude verliess man durch den Shop. Ich muss wohl nicht extra darauf hinweisen, dass Heiner auch eine Tasche hinaus tragen musste.
Wir schlenderten etwas durch die Fussgängerzone, besichtigten die Stadt vom St. Petri-Turm aus luftiger Höhe und landeten nochmal in einem Marzipangeschäft. Dieses Mal bei Niederegger. Ich bekam beinahe Augenwasser. Was hatte es doch hier alles für Herrlichkeiten. Die süsse Mandelmasse in verschiedensten Kombinationen und Kreationen. Auf einem Sockel stand ein grosses Segelschiff. Ein Dreimaster, inklusive Kanonen, vollständig aus Marzipan.
Niederegger hat auch einen Fabrikladen. Da dies nicht weit vom Campingplatz entfernt ist, werden wir auch diesem einen Besuch abstatten.
Wir entschieden mit unseren süssen Einkäufen nun nach `Hause` zu gehen. Da wir noch einige Tage bleiben, ist noch genügend Zeit für Besichtigung der Gassen und Gässchen.
Es war noch genügend Zeit um vorher im Speicher, bekannt aus dem Film `Buddenbrook`, einen Kaffee zu trinken.
Dann war Zeit um mit etlichen anderen Leuten das Marzipanmuseum anzusteuern. Als Eintrittsticket gab es ein Stück Marzipan, verpackt in einer durchsichtigen Plastikschale. Wir ahnten schon, dass dies das Prüfungsobjekt sein musste. Im Museum standen Vitrinen mit alten Marzipanmodeln, an den Wänden hingen Bilder, Zeitungsausschnitte und sonstige Informationen, in einer Ecke standen Maschinen und Geräte. Wir wurden angewiesen uns an die Tische zu setzten, der Meister komme demnächst.
Mit Witz und Humor erzählte Burkhard Leu wie Marzipan hergestellt wird, wie man ihn verarbeiten kann und wie man einer Torte den perfekten Überzug verpasst. Dann ging’s zur Sache. Wir mussten unser Marzipanstück auspacken und bearbeiten. Schritt für Schritt machte der Meister vor, die Schüler kopierten mehr oder weniger erfolgreich und am Schluss hatten wir eine Rose oder etwas ähnliches in unseren kleberigen Händen. Alle hatten das Abitur bestanden.
Das Gebäude verliess man durch den Shop. Ich muss wohl nicht extra darauf hinweisen, dass Heiner auch eine Tasche hinaus tragen musste.
Wir schlenderten etwas durch die Fussgängerzone, besichtigten die Stadt vom St. Petri-Turm aus luftiger Höhe und landeten nochmal in einem Marzipangeschäft. Dieses Mal bei Niederegger. Ich bekam beinahe Augenwasser. Was hatte es doch hier alles für Herrlichkeiten. Die süsse Mandelmasse in verschiedensten Kombinationen und Kreationen. Auf einem Sockel stand ein grosses Segelschiff. Ein Dreimaster, inklusive Kanonen, vollständig aus Marzipan.
Niederegger hat auch einen Fabrikladen. Da dies nicht weit vom Campingplatz entfernt ist, werden wir auch diesem einen Besuch abstatten.
Wir entschieden mit unseren süssen Einkäufen nun nach `Hause` zu gehen. Da wir noch einige Tage bleiben, ist noch genügend Zeit für Besichtigung der Gassen und Gässchen.
Dienstag, 15. Juli 2014
15.7.14, Dienstag, Hamburg - Lübeck
Am späten Vormittag verliessen wir Hamburg. Wir haben nun ein ungefähres Bild dieser grossen Stadt, es gäbe noch viel zu sehen. Bestimmt fahren wir wieder einmal hin.
Bei leichter Bewölkung brachten wir die 70 Kilometer bis Lübeck-Schönböcken bald hinter uns. Wir durften auf dem Campingplatz einen Stellplatz aussuchen, richteten uns gemütlich neben der Hecke ein und legten gleich los mit Wäsche waschen. Diese Arbeit war überfällig. Jetzt ist schon bald alles wieder trocken, obwohl sich der Himmel mittlerweile wieder bedeckt hat.
Ich freue mich auf die Stadtbesichtigung und noch mehr auf den berühmten Lübecker Marzipan.
Bei leichter Bewölkung brachten wir die 70 Kilometer bis Lübeck-Schönböcken bald hinter uns. Wir durften auf dem Campingplatz einen Stellplatz aussuchen, richteten uns gemütlich neben der Hecke ein und legten gleich los mit Wäsche waschen. Diese Arbeit war überfällig. Jetzt ist schon bald alles wieder trocken, obwohl sich der Himmel mittlerweile wieder bedeckt hat.
Ich freue mich auf die Stadtbesichtigung und noch mehr auf den berühmten Lübecker Marzipan.
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