Mittwoch. Unser heutiges Wanderziel: Smoo Cave, eine grosse Höhle, deren vorderer Teil zugänglich ist. Während der Sommermonate werden Führungen angeboten, ausserhalb der Saison wird das Höhlensystem weiter erforscht. Bis zur ersten Kammer mit dem Wasserfall ist die Besichtigung kostenfrei, wer weiter möchte bezahlt £6 und wird dafür mit dem Boot zur zweiten Kammer gefahren. Danach kann man zu Fuss einige Meter weiter. Unser Guide wusste einiges zu erzählen und versuchte uns glaubhaft zu machen, dass in dem See die letzten verbliebenen schottischen Higlandpirnhas leben.
Wieder am Tageslicht stiegen wir über die Treppe hoch und liefen über die Schafweide bis zur felsigen Küste. Dort suchten wir uns einen windgeschützten Platz für unseren Lunch. Abseits vom Touristenstrom verzehrten wir unsere Brote, genossen die Ruhe und schauten den Wellen zu. Plötzlich bemerkte Heiner Bewegung im Wasser. Schnell packten wir unser Fernglas aus und sahen ganz deutlich wie sich drei Robben im Wasser tummelten.
Auf dem Rückweg passierten wir das Felsloch, durch das normalerweise der Fluss in der Höhle verschwindet und im Inneren den Wasserfall bildet. In diesem Sommer ist es auch in Schottland zu trocken.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Mittwoch, 1. August 2018
Dienstag, 31. Juli 2018
31.07.18, Durness
Dienstag. Ab halb Acht heute morgen wehten Duftschwaden von gebratenem Speck und Würstchen über den Platz. Die Würstchenbude bot bereits Frühstück an, was rege benutzt wurde.
Wir packten etwas später unsere Rucksäcke und marschierten los. Wir wollten die trockenen Stunden nutzen und auf die Halbinsel bis Faraid Head laufen. Mit etwas Glück kann man Papageientaucher, Seehunde oder Delfine sehen.
Nach dem ersten Kilometer erreichten wir das Balnakeil Craft Village, eine kleine Siedlung aus umgenutzten ehemaligen Militärischen Baracken. Es sind Künstler und Handwerker die hier arbeiten und ihre Produkte anbieten. Wir notierten im Hinterkopf die Baracke der Mountain Chocolatier mit dem angegliederten Kaffee.
Wenig später gelangten wir auf den langgezogenen Strand der Balnakeil Bay.
Zwischen hohen Dünen führte der Pfad weiter um später über eine grosse Wiese bis zur Spitze zu gehen. Die Ansichten und Aussichten waren ein Genuss für die Augen und das Gemüt.
Trotz suchen mit dem Fernglas konnten wir keine Papageientaucher entdecken. Auf dem Rückweg jedoch, sehr zu unserer Freude, einige Delfine!
Der Kaffee bei Mountain Chocolatier verdient diesen Namen nicht, aber die süssen Leckereien sind, wenn auch teuer, empfehlenswert.
Wir packten etwas später unsere Rucksäcke und marschierten los. Wir wollten die trockenen Stunden nutzen und auf die Halbinsel bis Faraid Head laufen. Mit etwas Glück kann man Papageientaucher, Seehunde oder Delfine sehen.
Nach dem ersten Kilometer erreichten wir das Balnakeil Craft Village, eine kleine Siedlung aus umgenutzten ehemaligen Militärischen Baracken. Es sind Künstler und Handwerker die hier arbeiten und ihre Produkte anbieten. Wir notierten im Hinterkopf die Baracke der Mountain Chocolatier mit dem angegliederten Kaffee.
Wenig später gelangten wir auf den langgezogenen Strand der Balnakeil Bay.
Zwischen hohen Dünen führte der Pfad weiter um später über eine grosse Wiese bis zur Spitze zu gehen. Die Ansichten und Aussichten waren ein Genuss für die Augen und das Gemüt.
Trotz suchen mit dem Fernglas konnten wir keine Papageientaucher entdecken. Auf dem Rückweg jedoch, sehr zu unserer Freude, einige Delfine!
Der Kaffee bei Mountain Chocolatier verdient diesen Namen nicht, aber die süssen Leckereien sind, wenn auch teuer, empfehlenswert.
30.07.18, John O'Groats - Durness
Montag. Wir beeilten uns mit dem Frühstück. Der kommende Streckenabschnitt soll wunderschön sein, zudem wollten wir das Castle of Mey besichtigen, das Castle das die Queen Mum 1952 kaufte und herrichten liess. An den meisten Tagen im Jahr kann man das Castle und die Gärten besichtigen, ausser wenn jemand von der Familie hier ist. Jetzt ist jemand hier, die Zufahrt war gesperrt.
Es blieb nichts anderes übrig als weiter zu fahren.
Der Streckenabschnitt der zur Route 500 gehört war für uns ein Leckerbissen. Einsam über Hochebenen und durch sanfte Täler, durch wilde Abschnitte mit atemberaubenden Landschaften oder schlängelnd einem Flusslauf oder Firth entlang. Schön!
Bei der Ankunft auf dem Campingplatz bei Durness war die Rezeption noch geschlossen. Man soll sich einen Platz suchen und nach 16 Uhr anmelden. Wir suchten und suchten und fanden, obwohl bei etlichen noch scheinbar freien Plätzen ein Reserviert Schild stand, doch noch einen schmalen Platz zwischen einem Zelt und einem kleinen Bus.
Nach der Anmeldung stiegen wir zur Bucht hinunter und stellten uns mit nackten Füssen in die kalten Wellen. Warm ist es definitiv nicht. Wir beklagen uns nicht! Es ist angenehm, oft windig und verhältnismässig wenig Regen. Wir haben da vorgängig anderes gehört und gelesen.
Nach dem Nachtessen gingen wir nochmal einige Schritte bis zum Aussichtspunkt. Morgen soll es nochmal ein mehrheitlich schöner Tag geben.
P.S. Das Internet ist wieder einmal genügend um die Blogeintäge der letzten Tage hochzuladen.
Es blieb nichts anderes übrig als weiter zu fahren.
Der Streckenabschnitt der zur Route 500 gehört war für uns ein Leckerbissen. Einsam über Hochebenen und durch sanfte Täler, durch wilde Abschnitte mit atemberaubenden Landschaften oder schlängelnd einem Flusslauf oder Firth entlang. Schön!
Bei der Ankunft auf dem Campingplatz bei Durness war die Rezeption noch geschlossen. Man soll sich einen Platz suchen und nach 16 Uhr anmelden. Wir suchten und suchten und fanden, obwohl bei etlichen noch scheinbar freien Plätzen ein Reserviert Schild stand, doch noch einen schmalen Platz zwischen einem Zelt und einem kleinen Bus.
Nach der Anmeldung stiegen wir zur Bucht hinunter und stellten uns mit nackten Füssen in die kalten Wellen. Warm ist es definitiv nicht. Wir beklagen uns nicht! Es ist angenehm, oft windig und verhältnismässig wenig Regen. Wir haben da vorgängig anderes gehört und gelesen.
Nach dem Nachtessen gingen wir nochmal einige Schritte bis zum Aussichtspunkt. Morgen soll es nochmal ein mehrheitlich schöner Tag geben.
P.S. Das Internet ist wieder einmal genügend um die Blogeintäge der letzten Tage hochzuladen.
29.07.18, John O'Groats
Sonntag. Es muss so gegen drei Uhr in der Früh gewesen sein als ich endlich in einen unruhigen Schlaf fiel. Immer wieder schreckte ich von den Geräuschen auf. Unser WoMo ächzte und rüttelte, es fühlte sich an als ob demnächst alles in Einzelteile zerfiele.
Morgens um neun strahlte die Sonne von einem wolkenlos blauen Himmel. Der Wind hatte etwas nachgelassen, blies aber immer noch ordentlich.
Wir frühstückten ausgiebig damit wir kraft für die Wanderung hatten.
Auf dem schmalen Pfad ging es der Küste entlang Richtung Leuchtturm. In der kleinen Bucht schauten wir eine ganze Weile den Seehunden beim baden zu. So ein schöner Anblick.
Vor und nach dem Leuchtturm hatte es umzäunte Felseinschnitte. Da ging es in die tosende Tiefe, bei einem Sturz würde man das kaum überleben.
Unser Wendepunkt bei den Duncansby Stacks hatte es in sich. Sowohl von der Ansicht als auch von der Windstärke die hier herrschte. Wir torkelten genau so wie die anderen Wanderer als hätten wir mehrere Whiskys intus.
Auf dem Rückweg zogen immer mehr Wolken auf und gegen Abend regnete es wieder.
Morgens um neun strahlte die Sonne von einem wolkenlos blauen Himmel. Der Wind hatte etwas nachgelassen, blies aber immer noch ordentlich.
Wir frühstückten ausgiebig damit wir kraft für die Wanderung hatten.
Auf dem schmalen Pfad ging es der Küste entlang Richtung Leuchtturm. In der kleinen Bucht schauten wir eine ganze Weile den Seehunden beim baden zu. So ein schöner Anblick.
Vor und nach dem Leuchtturm hatte es umzäunte Felseinschnitte. Da ging es in die tosende Tiefe, bei einem Sturz würde man das kaum überleben.
Unser Wendepunkt bei den Duncansby Stacks hatte es in sich. Sowohl von der Ansicht als auch von der Windstärke die hier herrschte. Wir torkelten genau so wie die anderen Wanderer als hätten wir mehrere Whiskys intus.
Auf dem Rückweg zogen immer mehr Wolken auf und gegen Abend regnete es wieder.
Montag, 30. Juli 2018
28.07.18, John O'Groats
Samstag. Ein Regentag, wir blieben vorwiegend im Trockenen. Gegen Abend wurde der Wind immer stärker und um Mitternacht hatten wir das Gefühl nun hat es Sturmstärke.
27.07.18, John O'Groats
Freitag. Trotz Nebel entschlossen wir uns an einer Tour auf die Inseln teilzunehmen. Um halb elf sollte die Fähre ablegen, um zwanzig vor elf tauchte sie erst aus dem Nebel auf. Die wenigen ankommenden Passagiere waren schnell an Land und unsere Gruppe konnte an Bord gehen. Ausser Wasser und Nebel konnten wir nichts sehen. Erst als das Boot am Steg von Burwick fest machte, realisierten wir, dass wir auf Orkney angekommen waren.
Zwei Reisebusse fuhren die Gruppe von einem sehenswertem Punkt zum nächsten. Einiges blieb im Nebel verborgen. Am Nachmittag lösten sich die letzten milchigen Schwaden auf und wir konnten geniessen und Fotos machen.
Skra Brae führt den Besucher 5000 Jahre zurück und lässt ihn staunen.
Der nächste Halt war beim Ring of Brodgar. Die kurze Zeit reichte um einmal um den Steinkreis zu laufen, Fotos zu schiessen und zügig zum Bus zurück zu gehen.
Wir liessen uns zum letzten Besichtigungsort fahren, der italienischen Kapelle, zückten rasch die Kamera, klick, klick und weiter ging's. Seufz: es ist definitiv nicht unsere Art zu reisen, aber für den Moment muss es genügen.
Wieder zurück beim Boot spürten wir, wie der Wind aufgefrischt hatte. Die Wellen hatten zugenommen, ich hatte etwas Bedenken.
Ich konnte einen Fensterplatz ergattern. Solange ich auf meiner Seite aus dem Fenster guckte ging es mir gut, zwischendurch schaute ich mal auf die andere Seite oder nach vorne, musste aber sofort wieder auf meiner Seite aus dem Fenster schauen. Ich wurde nicht seekrank, aber trotzdem war ich nach der Überfahrt froh wieder an Land zu können.
Zwei Reisebusse fuhren die Gruppe von einem sehenswertem Punkt zum nächsten. Einiges blieb im Nebel verborgen. Am Nachmittag lösten sich die letzten milchigen Schwaden auf und wir konnten geniessen und Fotos machen.
Skra Brae führt den Besucher 5000 Jahre zurück und lässt ihn staunen.
Der nächste Halt war beim Ring of Brodgar. Die kurze Zeit reichte um einmal um den Steinkreis zu laufen, Fotos zu schiessen und zügig zum Bus zurück zu gehen.
Wir liessen uns zum letzten Besichtigungsort fahren, der italienischen Kapelle, zückten rasch die Kamera, klick, klick und weiter ging's. Seufz: es ist definitiv nicht unsere Art zu reisen, aber für den Moment muss es genügen.
Wieder zurück beim Boot spürten wir, wie der Wind aufgefrischt hatte. Die Wellen hatten zugenommen, ich hatte etwas Bedenken.
Ich konnte einen Fensterplatz ergattern. Solange ich auf meiner Seite aus dem Fenster guckte ging es mir gut, zwischendurch schaute ich mal auf die andere Seite oder nach vorne, musste aber sofort wieder auf meiner Seite aus dem Fenster schauen. Ich wurde nicht seekrank, aber trotzdem war ich nach der Überfahrt froh wieder an Land zu können.
26.07.18 Lairg – John O'Groats
Donnerstag. Auf der sehr schönen Küstenstrasse fuhren wir weiter nordwärts. Beim Dunrobin Castle machten wir einen grösseren Zwischenhalt und besichtigten das Schloss der Earls and Dukes of Sutherland. Ein sehr sehenswertes Gebäude mit schöner Gartenanlage hinterliess bei uns nicht das Gefühl einfach abgezockt geworden zu sein.
Da wir uns beim Campingplatz in John O'Groats vorangemeldet hatten, mussten wir uns nicht beeilen um noch einen freien Platz zu ergattern. Wir genossen auch die weitere Fahrt mit nochmals zwei Zwischenhalts.
Der Campingplatz liegt direkt am Meer und bei klarer Sicht kann man auf die Orkney Inseln blicken. John O'Groats ist nicht wirklich ein Dorf, eher eine kleinere Ansammlung von Häusern, mehr oder weniger weit verstreut. Und natürlich einem Hotel und den Touristeneinrichtungen an diesem nördlichsten Punkt von Grossbritannien. Am kleinen Hafen legt zu regelmässigen Zeiten ein Personenfähre an, die die Passagiere und Tagesausflügler auf die Orkney Inseln bringt.
Ein schöner, roter Sonnenuntergang liess uns auf einen schönen Tag morgen hoffen.
Da wir uns beim Campingplatz in John O'Groats vorangemeldet hatten, mussten wir uns nicht beeilen um noch einen freien Platz zu ergattern. Wir genossen auch die weitere Fahrt mit nochmals zwei Zwischenhalts.
Der Campingplatz liegt direkt am Meer und bei klarer Sicht kann man auf die Orkney Inseln blicken. John O'Groats ist nicht wirklich ein Dorf, eher eine kleinere Ansammlung von Häusern, mehr oder weniger weit verstreut. Und natürlich einem Hotel und den Touristeneinrichtungen an diesem nördlichsten Punkt von Grossbritannien. Am kleinen Hafen legt zu regelmässigen Zeiten ein Personenfähre an, die die Passagiere und Tagesausflügler auf die Orkney Inseln bringt.
Ein schöner, roter Sonnenuntergang liess uns auf einen schönen Tag morgen hoffen.
Abonnieren
Posts (Atom)






