Sonntag. Nachts beruhigt sich das Wetter und am morgen ist die Pfütze vor dem Wohnmobil verschwunden. Die Adria ist trüb, an manchen Stellen braun gefärbt vom Erdreich das mit den Regenfluten ins Meer geströmt ist. Manche Vorgärten stehen noch unter Wasser.
Die wenigen Stunden, die es trocken bleibt, gehen wir auf einen Ausflug.
Unser Ziel: das Aussichtsplateau Parizeviceva Glavica. Auf diesem Plateau stand im Film das Heimatdorf von Winnetou. Man hat eine schöne Aussicht in den Canyon des Zrmanja. Die Landschaft ist sehr steinig und karg.
Nur eine Tafel weist auf die Filmische Geschichte dieses Ortes, ansonsten ist die Landschaft unberührt wie vor dem Film. Es weht ein kühler Wind, nichts lädt zum bleiben. Wir marschieren zurück zum Auto und fahren die wenigen Kilometer bis zum Dorf Obrovac. Etliche Häuser sind gezeichnet von den Spuren des Krieges. Wir halten uns nicht lange auf und treten bald den Rückweg an.
Kaum sind wir zurück in unseren Häuschen, beginnt es wieder zu regnen.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Sonntag, 18. März 2018
Samstag, 17. März 2018
17.03.18, Starigrad Paklenica
Samstag. Seit gestern Nacht haben wir mehr oder weniger starken Dauerregen. Vor dem Wohnmobil bildet sich ein kleiner See. Niemand möchte nach draussen gehen. Gegen Mittag entschliessen wir uns für eine Fahrt zum Lebensmittelgeschäft, wir müssen einkaufen für das Wochenende. Danach igeln wir uns ein. Ich krame den Omnia Ofen hervor und backe Brot und Zopf.
16.03.18, Starigrad Paklenica
Freitag. Wir machen einen Ausflug in den Nationalpark. Bizarre Felsen, die für die Kletterer ein Paradies sind, beherrschen das Landschaftsbild.
Ein rauschender Fluss mit einem gut ausgebauten Wanderweg daneben ist für uns gerade richtig.
Wir marschieren zwei Stunden durch die Schlucht bis zum leider noch geschlossenen Forsthaus. Vor der Hütte setzen wir uns an die Sonne und packen unseren Lunch aus. In weiser Voraussicht haben wir unsere Rucksäcke gepackt, wir befinden uns ja noch in der Vorvorsaison, die meisten Einrichtungen haben noch geschlossen. Auf dem Rückweg kreuzen wir zwei schwer beladene Esel die auf dem Weg zur oberen Berghütte sind.
Der Abstieg geht viel schneller als der Aufstieg, nach nur einer Stunde sind wir zurück beim Auto. Müde erreichen wir am späten Nachmittag den Campingplatz.
Ein rauschender Fluss mit einem gut ausgebauten Wanderweg daneben ist für uns gerade richtig.
Wir marschieren zwei Stunden durch die Schlucht bis zum leider noch geschlossenen Forsthaus. Vor der Hütte setzen wir uns an die Sonne und packen unseren Lunch aus. In weiser Voraussicht haben wir unsere Rucksäcke gepackt, wir befinden uns ja noch in der Vorvorsaison, die meisten Einrichtungen haben noch geschlossen. Auf dem Rückweg kreuzen wir zwei schwer beladene Esel die auf dem Weg zur oberen Berghütte sind.
Der Abstieg geht viel schneller als der Aufstieg, nach nur einer Stunde sind wir zurück beim Auto. Müde erreichen wir am späten Nachmittag den Campingplatz.
Donnerstag, 15. März 2018
15.03.18, Starigrad Paklenica
Donnerstag. Nach dem gestrigen anstrengenden Tag schlafen wir lange. Das Frühstück ist spät, nichts eilt heute. Zum duschen im ungeheizten Sanitärgebäude braucht es etwas Überwindung, ist jedoch weniger schlimm als befürchtet. Danach ist ein Bummel durch das Dorf fällig.
Wir finden sogar ein Tourist Office wo wir uns mit Infomaterial eindecken können. Wir erfahren, dass nur zwei Kilometer von hier der Eingang zum Nationalpark Paklenica ist. Dort wurden viele Szenen der Winnetou-Filme gedreht. Das bedeutet: Landschaftlich ist es eine sehr interessante Gegend.
Einige Meter weiter vorn finden wir ein Lebensmittelgeschäft wo wir mit dem Notwendigen versorgt werden. Langsam bummeln wir am Ufer entlang zurück zum Campingplatz.
Gegen Abend überzieht sich der Himmel grau, die Temperaturen sind nicht mehr zum draussen sitzen.
Wir finden sogar ein Tourist Office wo wir uns mit Infomaterial eindecken können. Wir erfahren, dass nur zwei Kilometer von hier der Eingang zum Nationalpark Paklenica ist. Dort wurden viele Szenen der Winnetou-Filme gedreht. Das bedeutet: Landschaftlich ist es eine sehr interessante Gegend.
Einige Meter weiter vorn finden wir ein Lebensmittelgeschäft wo wir mit dem Notwendigen versorgt werden. Langsam bummeln wir am Ufer entlang zurück zum Campingplatz.
Gegen Abend überzieht sich der Himmel grau, die Temperaturen sind nicht mehr zum draussen sitzen.
14.03.18, Vrsar – Starigrad Paklenica
Mittwoch. Wir packen zusammen und begeben uns zur Rezeption um zu bezahlen. Offensichtlich hat gestern die Dame vom Empfang einen Fehler gemacht und nur ein Fahrzeug registriert. Heute ist ein Herr im Büro und er erkundigt sich, ob wir nur einen Stellplatz benutzt haben. Da die Plätze sehr grosszügig sind, haben wir tatsächlich nur einen benutzt. Gut, dann wolle er ein Auge zu machen und nur einen Platz berechnen. Wir bedanken uns artig und bezahlen die geforderte Gebühr.
Im Dorf machen wir einen Tankstopp, danach sind wir gerüstet für die heutige lange Fahrt. Es sind 288 kurvenreiche Kilometer. Über die Hügel von Istrien ist es sehr schön und nach Rijeka der Küste entlang noch schöner.
Wir erreichen erst kurz vor sechs Uhr den ausgesuchten Campingplatz. Die Einfahrt ist offen, auf dem Schild steht: Rezeption im Restaurant. Das Restaurant ist geschlossen, weitere Informationen fehlen. Ich werde ärgerlich. Suchend marschieren wir rund um das Restaurant, suchen ein offenes Sanitärgebäude, überlegen wo wir uns hin stellen können. Wir sind uns einig, dass wir nicht mehr weiter fahren mögen. Da fällt mir ein, dass es im Navi Hintergrundinformationen zu diesem Platz hat. Ich hoffe auf die Telefonnummer des Platzbetreibers. Nachdem ich das Gesuchte entdecke rufe ich umgehend an. Sogleich kommt der Besitzer aus einem Nebengebäude und begrüsst uns freundlich. Wir können uns anmelden und bekommen einen Begrüssungsschnaps. Wir sind müde und hungrig, das Schnäpschen wirkt gut. Der Ärger ist verflogen, Erleichterung stellt sich ein und Freude über den Stellplatz mit Sicht aufs Meer.
Im Dorf machen wir einen Tankstopp, danach sind wir gerüstet für die heutige lange Fahrt. Es sind 288 kurvenreiche Kilometer. Über die Hügel von Istrien ist es sehr schön und nach Rijeka der Küste entlang noch schöner.
Wir erreichen erst kurz vor sechs Uhr den ausgesuchten Campingplatz. Die Einfahrt ist offen, auf dem Schild steht: Rezeption im Restaurant. Das Restaurant ist geschlossen, weitere Informationen fehlen. Ich werde ärgerlich. Suchend marschieren wir rund um das Restaurant, suchen ein offenes Sanitärgebäude, überlegen wo wir uns hin stellen können. Wir sind uns einig, dass wir nicht mehr weiter fahren mögen. Da fällt mir ein, dass es im Navi Hintergrundinformationen zu diesem Platz hat. Ich hoffe auf die Telefonnummer des Platzbetreibers. Nachdem ich das Gesuchte entdecke rufe ich umgehend an. Sogleich kommt der Besitzer aus einem Nebengebäude und begrüsst uns freundlich. Wir können uns anmelden und bekommen einen Begrüssungsschnaps. Wir sind müde und hungrig, das Schnäpschen wirkt gut. Der Ärger ist verflogen, Erleichterung stellt sich ein und Freude über den Stellplatz mit Sicht aufs Meer.
Dienstag, 13. März 2018
13.03.18, Mestre – Vrsar, Istrien / Kroatien
Dienstag. Wir fädeln uns auf der Autobahn ein. Die Route über Landstrassen dauert für die heutige Etappe zu lange, beziehungsweise geht zu sehr in die Berge. Wir wollen endlich nach Kroatien und die Fieber/Kopfweh/Hustentage hinter uns lassen. Die Gebühr auf der italienischen Autobahn bezahlt man bequem direkt an den Mautstellen.
Für Slovenien muss man rechtzeitig eine Vignette kaufen. Wir wollen direkt nach der Grenze auf den Parkplatz des Rastplatzes. Blöderweise ist der Parkplatz viel zu klein, bereits gut besetzt und nicht für grosse Fahrzeuge, schon gar nicht für Wohnwagen. Wir machen ein halblegales Wendemanöver und finden im hinteren Teil eine Parkmöglichkeit. Der vordere Teil des Fahrzeugs steht auf dem Parkplatz der hintere Teil nicht. Egal, wir passen uns den Gegebenheiten an.
Im Restaurant stärken wir uns mit Kaffee und Apfelstrudel, danach erstehen wir eine Vignette für dreissig Tage (wir müssen ja auch wieder irgendwann nach Hause). Vor Ort wird der Vignette an entsprechender Stelle ein Loch gemacht, danach klebt man das Ding an die Scheibe. Nun dürfen wir offiziell für dreissig Tag auf Sloveniens Strassen fahren. Wir müssen uns nicht mehr darum kümmern, ob wir nun auf dieser oder jener Autobahn oder Landstrasse fahren dürfen oder nicht.
Nach wenigen Kilometern geht die Autobahn nahtlos in eine Landstrasse über. Es geht vorbei an grossen, weitläufigen Salinenbecken und bevor wir uns richtig an die neue Beschilderung der Strasse gewöhnen können sind wir an der Grenze zu Kroatien. Die Zollstation ist tatsächlich besetzt und wir müssen unsere ID vorweisen. Die Ausweise werden im Komputer überprüft, für gut befunden und die Erlaubnis zur Ausreise erteilt. Zwanzig Meter weiter am Kroatischen Zoll das selbe Spiel. Gnädig wird uns die Einreise erlaubt. Glück gehabt, wir stranden nicht im Niemandsland.
Nun sind es nur noch sechzig Kilometer bis zum Tagesziel auf der Halbinsel Istrien. Zügig steuern wir den Campingplatz Porto Sole an. Wir dürfen uns im hinteren Teil des Campingplatzes einen Stellplatz aussuchen. Kleiner Nachteil: es ist nur ein Sanitärgebäude offen und das ist in 500 Meter Entfernung. Man muss sich also rechtzeitig auf den Weg zur Toilette machen. Dafür ist dort die Aussicht schön:
Für Slovenien muss man rechtzeitig eine Vignette kaufen. Wir wollen direkt nach der Grenze auf den Parkplatz des Rastplatzes. Blöderweise ist der Parkplatz viel zu klein, bereits gut besetzt und nicht für grosse Fahrzeuge, schon gar nicht für Wohnwagen. Wir machen ein halblegales Wendemanöver und finden im hinteren Teil eine Parkmöglichkeit. Der vordere Teil des Fahrzeugs steht auf dem Parkplatz der hintere Teil nicht. Egal, wir passen uns den Gegebenheiten an.
Im Restaurant stärken wir uns mit Kaffee und Apfelstrudel, danach erstehen wir eine Vignette für dreissig Tage (wir müssen ja auch wieder irgendwann nach Hause). Vor Ort wird der Vignette an entsprechender Stelle ein Loch gemacht, danach klebt man das Ding an die Scheibe. Nun dürfen wir offiziell für dreissig Tag auf Sloveniens Strassen fahren. Wir müssen uns nicht mehr darum kümmern, ob wir nun auf dieser oder jener Autobahn oder Landstrasse fahren dürfen oder nicht.
Nach wenigen Kilometern geht die Autobahn nahtlos in eine Landstrasse über. Es geht vorbei an grossen, weitläufigen Salinenbecken und bevor wir uns richtig an die neue Beschilderung der Strasse gewöhnen können sind wir an der Grenze zu Kroatien. Die Zollstation ist tatsächlich besetzt und wir müssen unsere ID vorweisen. Die Ausweise werden im Komputer überprüft, für gut befunden und die Erlaubnis zur Ausreise erteilt. Zwanzig Meter weiter am Kroatischen Zoll das selbe Spiel. Gnädig wird uns die Einreise erlaubt. Glück gehabt, wir stranden nicht im Niemandsland.
Nun sind es nur noch sechzig Kilometer bis zum Tagesziel auf der Halbinsel Istrien. Zügig steuern wir den Campingplatz Porto Sole an. Wir dürfen uns im hinteren Teil des Campingplatzes einen Stellplatz aussuchen. Kleiner Nachteil: es ist nur ein Sanitärgebäude offen und das ist in 500 Meter Entfernung. Man muss sich also rechtzeitig auf den Weg zur Toilette machen. Dafür ist dort die Aussicht schön:
12.03.18, Mestre
Montag. Wir bleiben noch einen Tag auf dem Campingplatz Venedig, lesen, gehen einkaufen und erledigen Kleinigkeiten.
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