Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Montag, 24. August 2015
24.8.15, unterwegs nach Paris
Wir sind auf dem Weg nach Paris. Dort treffen wir unsere Schwiegertochter und unseren jüngsten Enkel. Wir freuen uns auf die Beiden und auf einige Tage in der Stadt der Liebe. Unser Blog geht erst nach dem Parisbesuch wieder weiter. Bis dann!
Samstag, 22. August 2015
22.8.15, Taupont
Departement Morbihan. Ohhh, wir sind im Lande der Sagen und Legenden. Die Ritter der Tafelrunde: Lancelot, Gawain, Galahad, Tristan ..... der Zauberer Merlin, die Feen und Kobolde ....
hier gibt es wieder viel zu entdecken und bestaunen. Die Parzellen des Campingplatzes tragen berühmte Namen.
Auf unserer heutigen Wanderung sind wir an einem Hortensienpark vorbei gekommen. Da gibt es auf 13 ha die ganze Hortensienvielfalt von Europa zu bewundern. Nicht mal mein Gärtner kennt da alle Arten.
Auf dem Heimweg hat es uns dann wieder einmal verregnet. Dies konnte uns die Laune heute nicht verderben, zumal die Gegend hier den Regen dringend nötig hat.
Liebe Freunde, wir möchten uns bei euch bedanken für die lieben Kommentare und Hinweise.
P.S. Bei nächster Gelegenheit werde ich mir Dupin-Krimis zu Gemüte führen.
hier gibt es wieder viel zu entdecken und bestaunen. Die Parzellen des Campingplatzes tragen berühmte Namen.
Auf unserer heutigen Wanderung sind wir an einem Hortensienpark vorbei gekommen. Da gibt es auf 13 ha die ganze Hortensienvielfalt von Europa zu bewundern. Nicht mal mein Gärtner kennt da alle Arten.
Auf dem Heimweg hat es uns dann wieder einmal verregnet. Dies konnte uns die Laune heute nicht verderben, zumal die Gegend hier den Regen dringend nötig hat.
Liebe Freunde, wir möchten uns bei euch bedanken für die lieben Kommentare und Hinweise.
P.S. Bei nächster Gelegenheit werde ich mir Dupin-Krimis zu Gemüte führen.
Donnerstag, 20. August 2015
20.8.15, Sainte-Marine
Bei trübem, nassem Wetter starteten wir heute morgen um einige Kilometer südlich nochmal Station am Meer zu machen. Sainte-Marine liegt wenige Kilometer südlich von Quimper immer noch in der Bretagne.
Je weiter wir südwärts fuhren desto heller wurde der Himmel. Als wir in Sainte-Marine ankamen, schien sogar die Sonne zwischen den Wolken durch.
Wir installierten unser Fahrzeug auf dem zugewiesenen Platz und suchten sogleich den nahen Strand. Das Rauschen der Wellen in den Ohren, den warmen, feinen Sand unter den Füssen und Sonnenschein von oben, herrlich!
Am Abend gönnten wir uns in einer Pizzeria im Dorf eine leckere Maffiatorte und mussten dann dringend einen Verdauungsspaziergang machen.
Die Kulisse dazu könnte nicht besser sein:
Je weiter wir südwärts fuhren desto heller wurde der Himmel. Als wir in Sainte-Marine ankamen, schien sogar die Sonne zwischen den Wolken durch.
Wir installierten unser Fahrzeug auf dem zugewiesenen Platz und suchten sogleich den nahen Strand. Das Rauschen der Wellen in den Ohren, den warmen, feinen Sand unter den Füssen und Sonnenschein von oben, herrlich!
Am Abend gönnten wir uns in einer Pizzeria im Dorf eine leckere Maffiatorte und mussten dann dringend einen Verdauungsspaziergang machen.
Die Kulisse dazu könnte nicht besser sein:
Mittwoch, 19. August 2015
19.8.15, Brest
Gestern hatten wir uns an der Bushaltestelle in den Nähe des Campingplatzes über das Busnetz, den Fahrplan und die Tarife schlau gemacht. Die Tageskarte kostet 3.95 Euro und ist auf allen Bus- und Tramlinien gültig. Wir wollten ins Océanopolis, ein Aquarium der besonderen Art am anderen Ende der Stadt.
Die Hinfahrt dauerte eine volle Stunde. Stadtbesichtigung im Trockenen (heute regnet es).
Das Meeresaquarium von Brest ist in mehreren modernen Bauten untergebracht. Ein Polar Pavillon, ein Tropical Pavillon, ein Temperate Pavillon, natürlich ein Restaurant Pavillon und eine Boutique.
Alles sehr gut präsentiert und schön gestaltet. Sehr viele Tafeln zum lesen und fast ebensoviele Monitore zum Filmsequenzen schauen oder Computerplätze um Zusatzinformationen abzurufen. Es gibt auch Grossleinwände mit sehr schönen Aufnahmen. Bei der ganzen Flut von technischen Möglichkeiten kommt die direkte Anschauung am Lebewesen, für meinen Geschmack, zu etwas kurz.
Auf der Rückfahrt stiegen wir im Stadtzentrum aus, besuchten ein Teehaus (es gibt auch Kaffee), kauften in einer Metzgerei ein Stück Fleisch für unser Nachtessen und setzten die Fahrt mit dem Tram fort. Es gibt nur eine einzige Tramlinie, die sieht jedoch sehr neu aus. Von der Endhaltestelle des Trams konnten wir den direkten Bus bis zu unserer Heimathaltestelle nehmen.
Die Hinfahrt dauerte eine volle Stunde. Stadtbesichtigung im Trockenen (heute regnet es).
Das Meeresaquarium von Brest ist in mehreren modernen Bauten untergebracht. Ein Polar Pavillon, ein Tropical Pavillon, ein Temperate Pavillon, natürlich ein Restaurant Pavillon und eine Boutique.
Alles sehr gut präsentiert und schön gestaltet. Sehr viele Tafeln zum lesen und fast ebensoviele Monitore zum Filmsequenzen schauen oder Computerplätze um Zusatzinformationen abzurufen. Es gibt auch Grossleinwände mit sehr schönen Aufnahmen. Bei der ganzen Flut von technischen Möglichkeiten kommt die direkte Anschauung am Lebewesen, für meinen Geschmack, zu etwas kurz.
Auf der Rückfahrt stiegen wir im Stadtzentrum aus, besuchten ein Teehaus (es gibt auch Kaffee), kauften in einer Metzgerei ein Stück Fleisch für unser Nachtessen und setzten die Fahrt mit dem Tram fort. Es gibt nur eine einzige Tramlinie, die sieht jedoch sehr neu aus. Von der Endhaltestelle des Trams konnten wir den direkten Bus bis zu unserer Heimathaltestelle nehmen.
Dienstag, 18. August 2015
18.8.15, Brest
Der ganze heutige Tag stand im Zeichen der Stadtbesichtigung. Diese Stadt begeistert uns nicht so sehr, grosse Teile des Hafengebiets sind militärische Sperrzone. Einige Grünzonen sind hübsch anzusehen, viele Strassen wirken jedoch ungepflegt. Fazit für heute: Fitnessprogramm mittels abgespulter Kilometer gemacht. Morgen ist ein neuer Tag.
17.8.15, Brest
Nun sind wir im Departement Finistère in der Bretagne.
Heute morgen war schnell zusammengepackt, vieles hatten wir schon gestern Abend verstaut, damit es nach dem Frühstück schnell geht.
Mit 150 Kilometern ist es für uns heute eine ideale Distanz von einem Campingplatz zum Nächsten.
Das Gelände ist und bleibt, wie schon bei St. Brieuc, leicht Hügelig mit viel Wald. Die Schilder sind zweisprachig angeschrieben und wenn ich bretonisch höre verstehe ich kein einziges Wort.
Unser Campingplatz liegt leicht erhöht, wenn man beim Hinterausgang auf dem kleinen Wanderweg durch den Wald absteigt ist man nach etwa fünfzehn Minuten an einer kleinen Bucht. Zum Baden eignet sie sich weniger, dafür sieht man Ruderboote, Paddelboote, Gummiboote. Hier stösst man auch wieder auf den GR 34, dem grossen Fernwanderweg. Wir folgen der Markierung etwa drei Kilometer der Küste entlang, vorbei an einem Leuchtturm und militärischem Sperrgebiet. Der ganze Hang scheint von entsprechenden älteren und neueren Anlagen durchlöchert zu sein.
Während unserer kleinen Wanderung sehen wir immer wieder Aussichtspunkte mit Ruhebänken und haben herrlichen Blick aufs Meer.


Heute morgen war schnell zusammengepackt, vieles hatten wir schon gestern Abend verstaut, damit es nach dem Frühstück schnell geht.
Mit 150 Kilometern ist es für uns heute eine ideale Distanz von einem Campingplatz zum Nächsten.
Das Gelände ist und bleibt, wie schon bei St. Brieuc, leicht Hügelig mit viel Wald. Die Schilder sind zweisprachig angeschrieben und wenn ich bretonisch höre verstehe ich kein einziges Wort.
Unser Campingplatz liegt leicht erhöht, wenn man beim Hinterausgang auf dem kleinen Wanderweg durch den Wald absteigt ist man nach etwa fünfzehn Minuten an einer kleinen Bucht. Zum Baden eignet sie sich weniger, dafür sieht man Ruderboote, Paddelboote, Gummiboote. Hier stösst man auch wieder auf den GR 34, dem grossen Fernwanderweg. Wir folgen der Markierung etwa drei Kilometer der Küste entlang, vorbei an einem Leuchtturm und militärischem Sperrgebiet. Der ganze Hang scheint von entsprechenden älteren und neueren Anlagen durchlöchert zu sein.
Während unserer kleinen Wanderung sehen wir immer wieder Aussichtspunkte mit Ruhebänken und haben herrlichen Blick aufs Meer.
Sonntag, 16. August 2015
16.8.15, St. Brieuc
Schon während dem Aufstehen war mir klar: heute muss ich marschieren, sonst gibt das einen ausgewachsenen Muskelkater. Es ist mir aber schleierhaft weshalb mein Herzlieb keinerlei Anzeichen von muskulären Beschwerden zeigt. Will er hier den Starken markieren oder gehen die Strapazen von gestern tatsächlich spurlos an ihm vorbei?
Heute soll es nicht regnen, also setzte Frau eine Maschine mit Wäsche in Betrieb. Nach dem Wäsche aufhängen und einem zweiten Frühstück marschieren wir los. Dieses Mal in die entgegengesetzte Richtung von Gestern.
Das grüne Tal dem kleinen Bach le Gouédic entlang ist von einigen Wanderwegen durchzogen. Mit einiger Überwindung schaffte ich fünf Kilometer. Meine Beine sind leer und kraftlos, aber wenigstens hat sich nun der Muskelkater verflüchtigt.
Etwa einen Kilometer von unserem Platz entfernt spürten wir die ersten Regentropfen. Im Eilschritt strebten wir unserer Wäscheleine zu .... die Dachfenster am Häuschen standen auch noch auf viel Frischluft. In kurzer Zeit hatten wir alles in Sicherheit. Die Eile wäre nicht nötig gewesen, alles nur Drohgebärden.
Heute soll es nicht regnen, also setzte Frau eine Maschine mit Wäsche in Betrieb. Nach dem Wäsche aufhängen und einem zweiten Frühstück marschieren wir los. Dieses Mal in die entgegengesetzte Richtung von Gestern.
Das grüne Tal dem kleinen Bach le Gouédic entlang ist von einigen Wanderwegen durchzogen. Mit einiger Überwindung schaffte ich fünf Kilometer. Meine Beine sind leer und kraftlos, aber wenigstens hat sich nun der Muskelkater verflüchtigt.
Etwa einen Kilometer von unserem Platz entfernt spürten wir die ersten Regentropfen. Im Eilschritt strebten wir unserer Wäscheleine zu .... die Dachfenster am Häuschen standen auch noch auf viel Frischluft. In kurzer Zeit hatten wir alles in Sicherheit. Die Eile wäre nicht nötig gewesen, alles nur Drohgebärden.
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