Freitag, 6. April 2012

Kuriositäten am Wegrand

Eigentlich wollte ich zuerst den Grenzstein bei Biel-Benken suchen .... mein Angetrauter wollte aber nicht so weit reisen heute.
So machten wir uns auf zum heutigen 
Ausgangspunkt für die Wanderung: Oltingen. Trotz neblig und kühler Wetterlage marschierten wir von Oltingen über Anwil gegen Kienberg.
Da stand am Wegrand diese Föhre und zu ihren Füssen ein blühender Kirschbaum. Eine spezielle und nicht alltägliche Lebensgemeinschaft und trotzdem funktionierts.
 Links, rechts oder geradeaus? Momentan befinden wir uns noch auf dem richtigen Weg.

"Du muesch nid mi föttelä! Lueg emol dä Vierspänner dört äne!"
Trotz Zoom bleibt die Entfernung halt bestehen. Einsteigen und mitfahren liegt nicht drinn. Also ... weitermarschieren.



Im Wald stehen die Bäume manchmal dicht beinander. Das hat wohl "jemand" für den Nestbau praktisch gefunden .... kommt daher die Aussage: der hat nen Vogel? 
Der Heimatlosenplätz, Geschichte dazu unter:
www.3sf.ch   Stein Nr. 3
Grenzstein gefunden! Dieser hier stand sogar am Wegrand.
Den "Bruder", Nr. 3a, haben wir nicht besucht. Da wir weder Seil noch Steigeisen dabei hatten, verzichteten wir auf den Abstieg ins Tobel. Die Familie aus Ettingen die kurz vor uns dort waren, haben es mit der entsprechenden Ausrüstung gewagt. Während der Vater mit den beiden Kindern am kraxeln waren, wartete die Mutter beim oberen Stein. Liebenswürdigerweise machte sie ein Foto von uns beiden.


Wir sind dann auf dem Mergelweg weiter marschiert in dem Glauben, dass ein solcher Weg ja ein Wanderweg sein muss ... irgendwann hätten wir dann aber auf einen schmalen Pfad abbiegen sollen! Tja, und es kam wie es kommen musste .... der Weg hörte einfach auf! Da stand eine Hütte - Weg fertig!
Dann kam Heiner's Trick mit der "Abkürzung".... diesmal quer durch den Wald! Zum Glück war's nicht so schlimm wie zuerst befürchtet. Bald waren wir auf einem der "Ammeler Rundwege" und von dort aus konnten wir auswählen welchen (Um -)Weg wir nach Oltingen nehmen wollen. Fazit: 3 Std. wandern, ein Büschel Bärlauch, viel Bewegung an frischer Luft, Hunger ..... hei go chochä!

Sonntag, 25. März 2012

Bannstein suchen macht Spass!

"Steine suchen - Schätze finden" ist ein Geocaching-Projekt, um mit spielerischen Mitteln Wissenswertes über Grenzsteine und deren Geschichte zu erfahren. Ein Erlebnis im Internet und in den Jurahügeln als Spass und Erlebnis für schatzsuchende Familien, Wanderer und Wissensdurstige mit einem Wettbewerb als Ansporn.

So steht es als Erklärung auf www.3sf.ch 

Uns hat es heute angespornt den "Herrlichkeitsstein" zu suchen. Den Frenkendörfer ist er besser  als hoher Bannstein bekannt. Wusste Heiner doch zu Berichten: dass sie jeweils am Banntag einen Abstecher zu diesem Grenzstein gemacht haben um mit einem Zweig zu signalisieren: dieser Stein ist kontrolliert worden! Danach konnte man getrost auf den "Gmeinacher" zum wohlverdienten Zvieri gehen.



Wir haben den Stein noch vor der Mittagsrast gefunden. Schnell den Eintrag ins Logbuch gemacht, den Stempel auf dem dafür vorgesehenen Feld auf dem Wettbewerbsformular aufgedrückt und dann zur Ruine zum Lunch.


 "Ich gang go Bärlauch günnä"! Bei diesen frühlingshaften Temperaturen spriesst der Bärlauch überall. Ohne suchen hat man im Nu genug Kraut für kulinarische Höhenflüge.
Heiner hat natürlich nicht Bärlauch sondern "Rhonächrut" gesucht. Das landet dann morgen Abend in der Pfanne.

Zwischen dem letzten Blogeintrag und heute sind einige Wochen verstrichen. Winterruhe.
Jetzt ist aber wieder vermehrt Bewegung angesagt und damit auch wieder Material für den Blog.
Deshalb sage ich: bis bald!
























Donnerstag, 12. Januar 2012

Gibt's was Neues ... ?
... werden wir immer wieder gefragt. Hmmm .... unser Haus steht immer noch zum Verkauf. Es tauchen aber mittlerweile immer wieder Interessenten auf. Kurz vor Weihnachten hatten wir grosse Hoffnungen. Da war eine junge Familie, denen gefiel das Haus sehr! Es sei genau das, was sie suchen. Leider kam dann aber doch eine Absage. Begründung: richtiges Haus am falschen Ort. Häfelfingen ist für viele kein attraktiver Wohnort. Dabei bietet es für Ruhesuchende, Naturfreunde, Outdoorsportler, Handystrahlenbelastete etc. genau das was sie brauchen!!! Also: weiter hoffen und "Duume drücke"!

Momentan sind wir am Offerten einholen von Krankenkassen. Bei längerem Auslandaufenthalt braucht es einen entsprechenden Zusatz. Die erste Offerte war eine "Gold/Premium/Plus" Version. Das hätte beinahe die ganze zur Verfügung stehende Rente verschlungen. Zum Glück geht es auch anders :-)
Wir sind da auch noch nicht ganz durch, es eilt nicht.

Ein ganz wichtiger Vorwärtsschritt ist aber gemacht: Heiner hat sein Gesuch um vorzeitige Pensionierung eingereicht!
Jetzt gilt's also ernst! Ob mit oder ohne Haus Verkauf, wir realisieren unser Vorhaben.

So, das wär's. Bis zum nächsten Mal.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Tatort Basel


Tatort: Basel 3. Dezember 2011
Vier Flohmarktneulinge auf dem Petersplatz! Und wie man sieht: nicht als Käufer, sondern als Verkäufer!
Das war ein super Erlebnis, bringt etwas Geld in die Reisekasse und räumt erst noch auf mit all dem unnötigen Plunder. Da bei Désirée und Simon sehr bald Zügeltermin ist stieß bei uns die Anfrage für einen gemeinsamen Flohmarktstand auf offene Ohren. Auch wir hoffen auf einen Zügeltermin, bevor es Zeit fürs Altersheim ist.....
Dich liebe Leserin, lieber Leser, interessiert es sicher ob es mit dem Haus verkaufen nun endlich geklappt hat. Nachdem monatelang Funkstille herrschte, gibt es seit einigen Wochen immer wieder Interessenten. Es ist auch schon zu Besichtigungen gekommen und zwei Besichtigungen mit neuen Interessenten finden demnächst statt. 
Ihr seht, es gibt noch Hoffnung ;-) 
Vorerst heisst es aber weiter: räumen, entsorgen, verschenken, verkaufen - oder 
in umgekehrter Reihenfolge ....!

Sonntag, 6. November 2011

Kochen unterwegs.

Juhui, wir können uns eine warme Suppe, einen heissen Kaffee oder zum Dessert Schoggibananen machen! Das haben wir nämlich kürzlich ausprobiert. Möglich macht dies unsere neue mobile Küche.

Man(n)/Frau richte das Augenmerk auf die Pfanne und nicht auf das Detail: Serviette :-). Bei diesem Testlauf war unser Enkel Colin mit von der Partie und da brauchte es entsprechendes Zubehör.

Unsere Neuerrungenschaft ist ein Spritkocher, handlich, leicht, aus Aluminium und innen Titanbeschichtet. Von der Grösse her ideal für in den Rucksack und ausreichend für zwei Personen.

Montag, 12. September 2011

Ausrüstung Schritt für Schritt.

Auch bei der Ausrüstung geht es Schritt für Schritt vorwärts! Zu Heiners Geburtstag besuchten wir den Outdoor-Shop in Bubendorf. Aus Informationen wusste ich, dass man auch einen Rucksack passend kaufen sollte. Die Beratung im www.landweg.ch ist sehr gut und das Einkaufen dort ein Erlebnis. Weil die Ladeninhaber selber auch Reise- und Outdoorbegeistert sind, profitiert der Kunde von den Erfahrungen. Evelyn Deeke erklärte uns, dass man für den Rucksackkauf genausoviel Zeit braucht wie für den Schuhkauf. Anprobieren ob das Modell an den Körper passt ist das A und O! Natürlich wird der Rucksack vorher beladen und gestopft, man geht ja auch nicht mit leerem Rucksack auf die Wanderung. Heiner hatte Glück, denn von den ersten drei anprobierten passte einer perfekt. Es ist das Modell aether 70 von Osprey.
Ein Rucksack mit soooovielen Pack-/Befestigungs-/und Verstellmöglichkeiten .... so einen wollte ich auch. Ich liebäugelte mit demselben Rucksack, eifach dem Damenmodell.
Als es dann nach einigen Wochen auch für mich soweit war, wurde ich zuerst enttäuscht. Mir passte er einfach nicht!  Michael Deeke wurde gefordert .... ich musste lange anprobieren und einige Modelle testen bis endlich einer passte.
Es ist das Modell Innova 60 von Black Diamond mit einem ganz genialen Tragsystem!
Ein Drehpunkt beim Hüftgurt ermöglicht freiere Bewegung der Hüfte und Beine und durch die spezielle Aufhängung der Träger ist eine sehr komfortable Rückenbeweglichkeit gewährleistet.

Natürlich haben wir unsere neuen Rucksäcke im Gelände getestet....


Wir sind überzeugt: diese Rucksäcke sind die Richtigen für unsere Vorhaben!

Mittlerweile besitzen wir beide noch je einen Schlafsack auch für kühlere Temperaturen (wir werden bis im Dezember auf dem Jakobsweg sein) inklusive Innensack aus Seide (auch als Schlafsack bei heissen Temperaturen verwendbar). Eine Exped Matte ist ebenfalls vorhanden, die zweite gibt's vielleicht in
15 Wochen zu Weihnachten .......!



Sonntag, 7. August 2011

Alles für die Katz?

Tierbesitzer kennen das Problem: wohin mit dem Haustier bei Ferienabwesenheit? Bei uns werden es nicht nur zwei oder drei Wochen Ferien sein! Nein, wir planen in anderen Dimensionen.
Wie sag ich's bloss meiner Katze? Sie ist ja das einzige Haustier das noch bei uns wohnt (abgesehen von den Flöhen und sonstigen Krabbelmonstern).
Aber beginnen wir am Anfang. Beim Einzug in dieses Haus hatten wir zwei Haflingerpferde, einen Esel, einen Hund und zwei Katzen. Mit jenen Katzen hatten wir kein Glück. Sie hatten nur ein kurzes Leben. Auch ein zweiter Katzenversuch scheiterte innerhalb eines Jahres. Aus, vorbei, ich wollte keine Katzen mehr. Lieber noch ein zweiter Esel, der ist gross genug damit er nicht einfach überfahren wird. Von 2000 bis 2004 war es uns recht wohl mit dieser Zusammenstellung. Dann fanden wir Mowgli! In unserer Scheune, zwischen den Heuballen schrie ein armes, drei Wochen altes Waisenbüsi. Eine Katze die ich eigentlich gar nicht wollte. Ich konnte das süsse, dreifarbige Fellknäuel trotzdem nicht verhungern lassen. Dazu drängte sich Hund Baghira als Stiefmama auf. Bestimmt hat das Flaschenkind Mowgli damals geglaubt sie sei auch ein Hund.
Im Jahr 2005 verkaufte ich meine Haflingerstute und Denise's Pferd konnten wir in einer Pferdeherde auf der Wasserfallen platzieren.
Inzwischen gibt es beide Pferde nicht mehr.
Ende 2007 mussten wir schweren Herzens vom Hund Baghira Abschied nehmen. Er ist fast 14 Jahre alt geworden.
In den darauffolgenden Monaten wurde die Idee mit der grossen Reise geboren. Das gab bald schon einiges zu planen: Tiere umplatzieren und Haus verkaufen, zwei Grossprojekte die genügend Zeit beanspruchen.
Letztes Jahr fanden wir Platz für unsere Esel bei einer ganz tollen Familie. Die beiden Langohren haben es jetzt noch viel schöner als bei uns.
Fazit: es bleibt die Katze Mowgli, genannt: Phüsi, oder: Hügette.
Ideen hatten wir schon verschiedene ... Enkelin Lianna ist Phüsi-Fan! Mit einer Schleife versehen  wäre das doch ein Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk. Da wir es aber mit unserem Schwiegersohn nicht verderben wollen .... ist es eben doch nicht so eine gute Idee. Dann wäre da noch eine Nichte die auch sehr gerne Katzen hat .... tja .... man will ja auch nicht einfach jemandem sein Haustier aufzwingen!
Kommt Zeit, kommt Rat ....
Kürzlich kam unser Katzenfreund mit Ehefrau zum essen. Irgendwann kam das Gespräch auf unsere Zukunftspläne und prompt tauchte die Frage nach dem 'wohin mit Hügette' auf. Ganz spontan entschied Ehefrau: "sie kommt zu uns!" Katzenfreund traute erst seinen Ohren und Augen nicht! Erst als sie fragte: "du bist doch einverstanden Schatz?" konnte er's glauben. "Mich musst du das nicht fragen. Die nehme ich sofort" war seine Antwort und mit einem Handschlag wurde das Schicksal von Mowgli besiegelt.
Phüsi kommt zu Katzenfreund wenn wir auf Reisen gehen.