Montag. Beim Aufwachen stelle ich fest: ich fühle mich besser, als gestern Abend. Die Beine fühlen sich noch etwas 'gummig' an und der Magen will auch noch keine üppige Mahlzeit. Deshalb machen wir uns einen ruhigen Tag und fahren erst morgen weiter.
Am Vormittag erledige ich den Blogeintrag von gestern. Zum Zmittag gibt es nochmal eine kräftige Gemüsesuppe, danach eine Stunde im Liegestuhl an der Sonne.
Heiner kann mich zu einem Strandspaziergang überreden.
Wir entdecken Fischer, die mit Seilwinden ein grosses Netz einholen. Spektakulär sieht es aus als sie, kurz bevor das Netz an Land kommt, die wartende Möwenschar mit Fischabfällen füttern. So sind die Vögel nicht mehr so gierig auf den frischen Fang, sie sind ja jetzt satt.
Langsam gehen wir durch den feinen, weichen Sand zurück zum Campingplatz.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Montag, 4. Dezember 2017
03.12.17, Gala Cova
Sonntag. Den Vormittag verbringen wir im geheizten, warmen WoMo. Nachts sank die Temperatur auf drei Grad. Draussen scheint nun die Sonne, aber die Luft erwärmt sich nur langsam.
Am Nachmittag fassen wir die Fahrräder und strampeln zu den Salinen hinaus. Im Museum erfahren wir viel Wissenswertes und bekommen sogar einen Salzkorb aufgeladen. Ohhh, das ist auch mit dem leeren Korb nicht einfach und gefüllt hat er ein Gewicht von 50 Kilo!
Durch unsere Bilder dürft ihr nun mitkommen auf die Wanderung. Wir genossen es sehr und ich hoffe, auch euch gefällt es.
Mit den letzten Sonnenstrahlen sind wir zurück bei unseren Rädern. Das Museum ist verlassen, kein Fahrzeug steht mehr hier. Wir setzen uns auf die Sättel und treten in die Pedale. Die Kälte beisst nun an den Händen. Nach zwanzig Minuten sind wir zurück auf dem Campingplatz. Und nun spüre ich, wie sich mein Gesundheitszustand sehr rasch verschlechtert. Die latente Übelkeit vom Nachmittag steigert sich, ich schlottere vor Kälte und habe Gliederschmerzen. Ich lege mich ins Bett und wickle mich in den warmen Schlafsack. Zwei Stunden später gibt es eine wärmende Suppe, wovon ich immerhin einig Löffel essen mag. Danach schlüpfe ich sofort wieder ins warme Bett. Langsam erhole ich mich wieder.
Am Nachmittag fassen wir die Fahrräder und strampeln zu den Salinen hinaus. Im Museum erfahren wir viel Wissenswertes und bekommen sogar einen Salzkorb aufgeladen. Ohhh, das ist auch mit dem leeren Korb nicht einfach und gefüllt hat er ein Gewicht von 50 Kilo!
Durch unsere Bilder dürft ihr nun mitkommen auf die Wanderung. Wir genossen es sehr und ich hoffe, auch euch gefällt es.
Mit den letzten Sonnenstrahlen sind wir zurück bei unseren Rädern. Das Museum ist verlassen, kein Fahrzeug steht mehr hier. Wir setzen uns auf die Sättel und treten in die Pedale. Die Kälte beisst nun an den Händen. Nach zwanzig Minuten sind wir zurück auf dem Campingplatz. Und nun spüre ich, wie sich mein Gesundheitszustand sehr rasch verschlechtert. Die latente Übelkeit vom Nachmittag steigert sich, ich schlottere vor Kälte und habe Gliederschmerzen. Ich lege mich ins Bett und wickle mich in den warmen Schlafsack. Zwei Stunden später gibt es eine wärmende Suppe, wovon ich immerhin einig Löffel essen mag. Danach schlüpfe ich sofort wieder ins warme Bett. Langsam erhole ich mich wieder.
Samstag, 2. Dezember 2017
02.12.17, Gala Cova
Samstag. Wir wollen mit dem Bus über die Mondegobrücken zum Mercado in Figueira da Foz.
Der Fahrer erklärt uns auf Portugiesisch und mit Händen und Füssen, dass wir bei der Bahnstation den Bus wechseln müssen. An der Bahnstation zeigt er uns den richtigen Bus, kommt sogar mit, um dem neuen Fahrer zu sagen wo wir aussteigen wollen. So liebenswürdig, da sagen wir artig 'obrigada'. Bei der Markthalle steigen wir aus und betreten die 1892 eröffnete Halle.
Sie ist angenehm übersichtlich und auch der Lärmpegel ist sehr gut erträglich. Wir kaufen Gemüse, Früchte und vom Flor de sal aus den hiesigen Salzfeldern.
Im Park gleich nebenan hat der Weihnachtsmarkt gestartet. Eben hat die Jugendmusik ihr Konzert beendet, die Verkaufsbuden haben geöffnet und Kinder besuchen den Weihnachtsmann in seiner Hütte. Auch hier: alles überblickbar und nicht überladen. Zwischen den Buden hat es noch jede Menge freien Platz.
Wir machen einen Spaziergang durch den Ortskern, essen einen Salat und schlendern dann gemütlich zur Busstation.
Es ist wieder der selbe Fahrer wie bei der Fahrt am morgen. Er weiss auch schon wohin wir wollen und das erleichtert die Sache sehr.
Von der Haltestelle bis zum Campingplatz sind es noch etwa einen Kilometer zu Fuss. Man sieht an den Bäumen sehr gut woher der Wind weht. Heimwärts mit Rückenwind ist praktisch.
Der Fahrer erklärt uns auf Portugiesisch und mit Händen und Füssen, dass wir bei der Bahnstation den Bus wechseln müssen. An der Bahnstation zeigt er uns den richtigen Bus, kommt sogar mit, um dem neuen Fahrer zu sagen wo wir aussteigen wollen. So liebenswürdig, da sagen wir artig 'obrigada'. Bei der Markthalle steigen wir aus und betreten die 1892 eröffnete Halle.
Sie ist angenehm übersichtlich und auch der Lärmpegel ist sehr gut erträglich. Wir kaufen Gemüse, Früchte und vom Flor de sal aus den hiesigen Salzfeldern.
Im Park gleich nebenan hat der Weihnachtsmarkt gestartet. Eben hat die Jugendmusik ihr Konzert beendet, die Verkaufsbuden haben geöffnet und Kinder besuchen den Weihnachtsmann in seiner Hütte. Auch hier: alles überblickbar und nicht überladen. Zwischen den Buden hat es noch jede Menge freien Platz.
Wir machen einen Spaziergang durch den Ortskern, essen einen Salat und schlendern dann gemütlich zur Busstation.
Es ist wieder der selbe Fahrer wie bei der Fahrt am morgen. Er weiss auch schon wohin wir wollen und das erleichtert die Sache sehr.
Von der Haltestelle bis zum Campingplatz sind es noch etwa einen Kilometer zu Fuss. Man sieht an den Bäumen sehr gut woher der Wind weht. Heimwärts mit Rückenwind ist praktisch.
Freitag, 1. Dezember 2017
01.12.17, Gala Cova
Freitag. Heute ist Feiertag in Portugal. Unabhängigkeitstag. Er gilt seit 2013 nur noch als ziviler Ereignistag, das bedeutet: die Geschäfte sind zum Teil geschlossen, bei Bus und Zug gilt der Feiertagsfahrplan und auf den Strassen fahren die Brummis trotzdem.
Ich muss meine Wettschuld einlösen: Heiner bekommt eine Rückenmassage. Mehrmals versuche ich das abzuwenden, aber es nützt nichts. Er lacht mich nur aus. Nächstes Mal bin ich vorsichtiger mit meinen Äusserungen.
Danach machen wir, trotz kühlem Wind, einen grossen Strandspaziergang, schauen bei Costa Lavos den Kitesurfern zu und erreichen unsere HeiMatd erst bei Dunkelheit wieder.
Ich muss meine Wettschuld einlösen: Heiner bekommt eine Rückenmassage. Mehrmals versuche ich das abzuwenden, aber es nützt nichts. Er lacht mich nur aus. Nächstes Mal bin ich vorsichtiger mit meinen Äusserungen.
Danach machen wir, trotz kühlem Wind, einen grossen Strandspaziergang, schauen bei Costa Lavos den Kitesurfern zu und erreichen unsere HeiMatd erst bei Dunkelheit wieder.
30.11.17, Coimbra – Gala / Figueira da Foz
Donnerstag. Wir fahren einige Kilometer weiter und erreichen die Küste bei Figueira da Foz. Auf dem Campingplatz Gala bei Cova installieren wir uns für die nächsten Tage. Es ist sonnig, aber es weht ein kühler Wind.
Mittwoch, 29. November 2017
29.11.17, Coimbra
Mittwoch. Alle Regenwolken sind weg gepustet, der Himmel ist wieder strahlend blau.
Bevor wir auf den Bus gehen, wasche ich Jacken und Badetücher und hänge alles an die Sonne.
Dann machen wir uns auf, Coimbra zu entdecken.
Laut Wikipedia ist es die älteste Universität Portugals und eine der Ältesten von ganz Europa. Von den 143`000 Einwohnern die hier leben sind davon etwa 30`000 Studenten.
In der Altstadt hat es kleine und kleinste Shops und edle Boutiquen, viele Lokale und Restaurants locken zur Einkehr.
Die alte Kathedrale wurde 1184 eröffnet und ist hauptsächlich im Klosterteil sehr renovationsbedürftig.
Wir suchen und finden den Botanischen Garten und sind (vor allem mein Gärtner) etwas enttäuscht. Es ist zwar eine grossflächige schöne Anlage, wird aber dem Titel nicht gerecht. Die Bezeichnung 'Park' wäre treffender.
Wir flanieren unter den Platanen und zwischen den Buchshecken, werden aber bald vom Lärm der Laubbläser vertrieben.
Unten am Rio Mondego setzen wir uns in ein Strassenkaffee und erholen uns von der Kraxelei am Hügel der Altstadt. Langsam neigt sich die Sonne dem Horizont zu, die Luft wird kühler. Es wird Zeit auf den Bus zu gehen.
Bevor wir auf den Bus gehen, wasche ich Jacken und Badetücher und hänge alles an die Sonne.
Dann machen wir uns auf, Coimbra zu entdecken.
Laut Wikipedia ist es die älteste Universität Portugals und eine der Ältesten von ganz Europa. Von den 143`000 Einwohnern die hier leben sind davon etwa 30`000 Studenten.
In der Altstadt hat es kleine und kleinste Shops und edle Boutiquen, viele Lokale und Restaurants locken zur Einkehr.
Die alte Kathedrale wurde 1184 eröffnet und ist hauptsächlich im Klosterteil sehr renovationsbedürftig.
Wir suchen und finden den Botanischen Garten und sind (vor allem mein Gärtner) etwas enttäuscht. Es ist zwar eine grossflächige schöne Anlage, wird aber dem Titel nicht gerecht. Die Bezeichnung 'Park' wäre treffender.
Wir flanieren unter den Platanen und zwischen den Buchshecken, werden aber bald vom Lärm der Laubbläser vertrieben.
Unten am Rio Mondego setzen wir uns in ein Strassenkaffee und erholen uns von der Kraxelei am Hügel der Altstadt. Langsam neigt sich die Sonne dem Horizont zu, die Luft wird kühler. Es wird Zeit auf den Bus zu gehen.
Dienstag, 28. November 2017
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