Unsere Freunde sind am Dreikönigstag abgereist. Sie verbringen zwei Wochen in Indien und freuten sich sehr auf diese Auszeit.
In der ersten Woche hatten wir schönes, sonniges und phasenweise auch warmes Wetter. Einzig der mitunter starke Wind macht mir mühe, vor allem wenn er als kalte Biese daher kam.
Wir besuchten die Märkte in der Umgebung, machten Grossreinigung in unserem Camper, arbeiteten im Garten, unternahmen Ausflüge und frönten ausgiebig unserem Hobby: dem Geocachen.
Am letzten Montag machten wir einen Ausflug auf die Halbinsel La Manga und erkundeten diesen Landstreifen bis in die Spitze. Auf wenigen Metern in der Breite wurden da Hochhäuser gebaut, dass es einem fast schwindlig wird. An der schmalsten Stelle sieht man gleichzeitig auf der einen Seite das Mar Menor und auf der anderen Seite das wellende Mittelmeer. Dauerhafte Bewohner hat es nicht so viele, hier sind vorwiegend Ferienwohnungen die dem gut zahlenden Gast sensationelle Aussichten versprechen.
Am Dienstag zogen die ersten grauen Wolken auf, meine Wäsche vermochte an der Leine nicht mehr trocknen und es wurde gegen Abend um einiges kälter.
Nachts rüttelten Windböen an unserem Wohnmobil, die ersten kalten Regentropfen klatschten an die Fenster und aufs Dach. Am morgen schaute ich mit grossen Augen hinaus: der Wetterbericht hatte tatsächlich recht .... es schneite! Grosse nasse Flocken versuchten sich festzusetzen und an einigen Stellen gelang das sogar. Nach kurzer Zeit wechselte es in Regen und den weissen Flecken wurde der Garaus gemacht. Das Wetter blieb garstig und wir beschlossen in das grosse Shoppingcenter Dos Mares zu fahren. Hin und wieder muss man einige Kleidungsstücke ersetzen und wenn 'Mann' schon mal Einkauflaune hat benutzen wir doch diese!
Am Abend nahm die Windstärke zu, es waren sogar einige lange grollende Donner zu hören. Die ganze Nacht regnete es weiter und auch heute morgen waren wieder Donner zu hören. Die Temperaturen sind von 1° auf immerhin 6° gestiegen. Der Regen hat noch nicht nachgelassen, Heiner kontrolliert immer wieder die Abläufe rund ums Haus. Für heute ist noch einiges an Regen und Gewitter vorhergesagt, wir bleiben bei der Finca. Gestern auf der Heimfahrt haben wir festgestellt, dass die 'Strassenentwässerung' bereits an einigen Stellen wieder verstopft ist, oder von dem Unwetter im Dezember noch gar nicht gereinigt ist. Es ist kein gutes Gefühl, bei schlechter Strasse, in einer Senke, durch eine riesige gelbe Pfütze zu fahren.
Ab morgen soll das Wetter wieder langsam besser werden. Hoffen wir, dass es diesmal ohne grössere Schäden abgeht.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Donnerstag, 19. Januar 2017
Dienstag, 3. Januar 2017
30.12.16 – 03.01.17, Lattes - Balsicas
Lattes – Castelldefels – Sitges – Betera/Valencia – Balsicas/Los Alcazares
Der Campingplatz in Lattes reisst uns nicht zu Begeisterungsrufen hin. Er wirkt mit jedem Besuch ungepflegter und im Sanitärgebäude möchte man nur noch das absolut notwendigste erledigen. Als Durchreiseplatz musste er genügen, da die meisten Plätze zu dieser Jahreszeit geschlossen sind.
Bei Sonnenschein starteten wir am morgen die Weiterreise. Wir entschieden diese Etappe bis südlich von Barcelona über die Autobahn zu bewältigen. In Castelldefels, direkt neben einem Wasserbecken von der Olympiade, lag ein vielversprechender Campingplatz, den steuerten wir an. Das Gelände wirkte stark bewacht, ein Mann vom Sicherheitsdienst wies uns den Weg zur Reception. Dort wurde ich gefragt, ob wir reserviert hätten. Die Dame hatte ohne Reservation leider keine Plätze zu vergeben. Der nächste offene Campingplatz sei El Masnou, einige Kilometer nördlich von Barcelona. Wir wollten definitiv nicht zurück fahren, schon gar nicht die 30 Kilometer durch Barcelona! Artig bedankten wir uns für die Auskunft, wendeten unser Fahrzeug und suchten den nächsten grösseren Parkplatz. Beim Olympiagelände war das nicht allzu schwierig, Kaffeepause und beratschlagen war jetzt angebracht.
Zu Fuss gingen wir bis an den Strand und setzten uns dort in einer Pizzeria an einen Tisch und genossen die warmen Sonnenstrahlen. Nach einigem hin und her diskutieren, einigten wir uns aufs weiterfahren und an einem passenden Platz über Nacht stehen zu bleiben. Wenn ich gewusst hätte, was mich erwartet, hätte ich darauf bestanden, auf dem Parkplatz im Olympiagelände zu nächtigen.
Die Küstenstrasse zwischen Castelldefels und Sitges hat es in sich: schmal und sehr kurvenreich schlängelt sie sich den Felsen entlang. Wir hatten einen wunderschönen Sonnenuntergang direkt im Blickfeld, Heiner lenkte unser Gefährt mit sicherer Hand durch all die Kurven. Mein nicht mehr so intaktes Gleichgewichtsempfinden litt enorm. Meine Hände klammerten sich am Sitz fest, die Knöchel weiss, das Gesicht bleich und im Kopf sagte ich dauernd: ruhig und tief atmen, ruhig und tief atmen. Er genoss diesen Streckenabschnitt sehr .... ich nicht so!
In Sitges fanden wir beim Bootshafen einen Parkplatz wo bereits zwei Camper standen. Wir stellten uns dazu und richteten uns für die Nacht ein.
Um acht Uhr legte ich mich bereits ins Bett, es war mir übel und ich fühlte mich total erledigt. Die letzten Kilometer steckten mir noch in den Knochen.
Beim Frühstück am anderen Morgen war alles wieder in Ordnung. Wir genossen die Ruhe und den Sonnenaufgang bevor wir uns für die Weiterfahrt bereit machten.
An die riesigen Orangenplantagen im Umland von Valencia konnten wir uns gut erinnern. Tonnen der orange leuchtenden Früchte hängen noch an den Bäumen, bereit für die Ernte und den Transport in alle Welt.
Einige Kilometer ausserhalb von Valencia gibt es einen Camper Park der ganzjährig offen hat, den steuerten wir an, in der Hoffnung nicht abgewiesen zu werden. Innerhalb der Umzäunung standen die Fahrzeuge recht dicht, das sah nicht so gut aus für uns. Beim Empfang wurden wir angestrahlt und freundlich begrüsst. Drinnen habe es keinen Platz mehr, aber wenn wir keinen Strom bräuchten, dürften wir uns gerne draussen einen Platz suchen und danach bei ihr weitere Informationen für die Stadtbesichtigung holen. Nach dem Platzieren und einem Bier an der Sonne vor der HeiMatd holten wir uns die Informationen, das Ticket für die Metro und bestellten bei der Gelegenheit unser Sylvestermenue für den Abend: Paella. Ohhh, war das lecker!
Die Sylvesternacht war verhältnismässig ruhig, viel Feuerwerk gab es da draussen auf dem Land nicht.
Am Neujahrsmorgen standen wir mit anderen Touristen am Bahnhof und erlebten, dass es tatsächlich Orte gibt, wo man mit Handzeichen dem Lokführer anzeigen muss, dass man mitfahren möchte!
Valencias Altstadt ist sehenswert. An diesem Tag war die Innenstadt um das Regierungsgebäude für den Verkehr gesperrt, man konnte auf den mehrspurigen Strassen gemütlich flanieren, den besten Blickwinkel für Fotos suchen oder mitten auf der Strasse einen Schwatz halten.
Am Abend kochte ich uns in der Camperküche ein feines Nachtessen und nach dem Abwasch wollten wir uns den Film 'Nachts im Museum' anschauen. Es blieb beim wollen, die Kapazität unserer Bordbatterie reichte nicht mehr für alles. Bei Kerzenlicht spielten wir eine Runde Yazzee, dazu lief das Gebläse der Heizung, danach stellten wir das Gebläse aus und hatten dafür Licht um zu lesen. Der neue Nachbar links von uns musste keine entweder oder Entscheidungen treffen, der liess kurzerhand einen Generator laufen. Das ist ziemlich laut, aber auch eine Lösung.
Zum lesen reichte unser Licht lange genug und am morgen lieferte uns die Sonne über die Solarzelle wieder genügend Strom.
Ohne Hast machten wir uns auf die vorläufig letzte Etappe südwärts. Unser Navi lotste uns gut und in einem grossen Bogen um Alicante und Elche herum, so, dass wir nie in starke Bedrängnis gerieten. Bald wurde uns die Gegend vertrauter. Vor Los Alcazares ignorierten wir die Anweisungen des Navis und fuhren den uns bekannten Weg.
Da sind noch jede Menge Spuren der Überschwemmung sichtbar. Kurz vor Weihnachten hatte es heftig geregnet und starke Gewitter gegeben, das Wasser konnte nicht schnell genug abfliessen, alles wurde überschwemmt. Teile der Stadt sind noch immer gesperrt, weil die Statik der Bauten zuerst überprüft werden muss.
Unsere Freunde wohnen sechs Kilometer im Landesinneren. Dort hat es die Häuser nicht überschwemmt, aber auf den Feldern, Strassen und Entwässerungsgräben sind Löcher und tiefe Rinnen zurückgeblieben. Bis fertig aufgeräumt und repariert ist, dauert es noch einige Zeit.
Von Chönzom und José wurden wir freudig und mit offenen Armen in Empfang genommen. Bloss die beiden Vierbeiner fehlten, die sind inzwischen im Hundehimmel. Tja, wenn ein gewisses Alter erreicht wird, muss man mit Abschied rechnen.
Der Campingplatz in Lattes reisst uns nicht zu Begeisterungsrufen hin. Er wirkt mit jedem Besuch ungepflegter und im Sanitärgebäude möchte man nur noch das absolut notwendigste erledigen. Als Durchreiseplatz musste er genügen, da die meisten Plätze zu dieser Jahreszeit geschlossen sind.
Bei Sonnenschein starteten wir am morgen die Weiterreise. Wir entschieden diese Etappe bis südlich von Barcelona über die Autobahn zu bewältigen. In Castelldefels, direkt neben einem Wasserbecken von der Olympiade, lag ein vielversprechender Campingplatz, den steuerten wir an. Das Gelände wirkte stark bewacht, ein Mann vom Sicherheitsdienst wies uns den Weg zur Reception. Dort wurde ich gefragt, ob wir reserviert hätten. Die Dame hatte ohne Reservation leider keine Plätze zu vergeben. Der nächste offene Campingplatz sei El Masnou, einige Kilometer nördlich von Barcelona. Wir wollten definitiv nicht zurück fahren, schon gar nicht die 30 Kilometer durch Barcelona! Artig bedankten wir uns für die Auskunft, wendeten unser Fahrzeug und suchten den nächsten grösseren Parkplatz. Beim Olympiagelände war das nicht allzu schwierig, Kaffeepause und beratschlagen war jetzt angebracht.
Zu Fuss gingen wir bis an den Strand und setzten uns dort in einer Pizzeria an einen Tisch und genossen die warmen Sonnenstrahlen. Nach einigem hin und her diskutieren, einigten wir uns aufs weiterfahren und an einem passenden Platz über Nacht stehen zu bleiben. Wenn ich gewusst hätte, was mich erwartet, hätte ich darauf bestanden, auf dem Parkplatz im Olympiagelände zu nächtigen.
Die Küstenstrasse zwischen Castelldefels und Sitges hat es in sich: schmal und sehr kurvenreich schlängelt sie sich den Felsen entlang. Wir hatten einen wunderschönen Sonnenuntergang direkt im Blickfeld, Heiner lenkte unser Gefährt mit sicherer Hand durch all die Kurven. Mein nicht mehr so intaktes Gleichgewichtsempfinden litt enorm. Meine Hände klammerten sich am Sitz fest, die Knöchel weiss, das Gesicht bleich und im Kopf sagte ich dauernd: ruhig und tief atmen, ruhig und tief atmen. Er genoss diesen Streckenabschnitt sehr .... ich nicht so!
In Sitges fanden wir beim Bootshafen einen Parkplatz wo bereits zwei Camper standen. Wir stellten uns dazu und richteten uns für die Nacht ein.
Um acht Uhr legte ich mich bereits ins Bett, es war mir übel und ich fühlte mich total erledigt. Die letzten Kilometer steckten mir noch in den Knochen.
Beim Frühstück am anderen Morgen war alles wieder in Ordnung. Wir genossen die Ruhe und den Sonnenaufgang bevor wir uns für die Weiterfahrt bereit machten.
An die riesigen Orangenplantagen im Umland von Valencia konnten wir uns gut erinnern. Tonnen der orange leuchtenden Früchte hängen noch an den Bäumen, bereit für die Ernte und den Transport in alle Welt.
Einige Kilometer ausserhalb von Valencia gibt es einen Camper Park der ganzjährig offen hat, den steuerten wir an, in der Hoffnung nicht abgewiesen zu werden. Innerhalb der Umzäunung standen die Fahrzeuge recht dicht, das sah nicht so gut aus für uns. Beim Empfang wurden wir angestrahlt und freundlich begrüsst. Drinnen habe es keinen Platz mehr, aber wenn wir keinen Strom bräuchten, dürften wir uns gerne draussen einen Platz suchen und danach bei ihr weitere Informationen für die Stadtbesichtigung holen. Nach dem Platzieren und einem Bier an der Sonne vor der HeiMatd holten wir uns die Informationen, das Ticket für die Metro und bestellten bei der Gelegenheit unser Sylvestermenue für den Abend: Paella. Ohhh, war das lecker!
Die Sylvesternacht war verhältnismässig ruhig, viel Feuerwerk gab es da draussen auf dem Land nicht.
Am Neujahrsmorgen standen wir mit anderen Touristen am Bahnhof und erlebten, dass es tatsächlich Orte gibt, wo man mit Handzeichen dem Lokführer anzeigen muss, dass man mitfahren möchte!
Valencias Altstadt ist sehenswert. An diesem Tag war die Innenstadt um das Regierungsgebäude für den Verkehr gesperrt, man konnte auf den mehrspurigen Strassen gemütlich flanieren, den besten Blickwinkel für Fotos suchen oder mitten auf der Strasse einen Schwatz halten.
Am Abend kochte ich uns in der Camperküche ein feines Nachtessen und nach dem Abwasch wollten wir uns den Film 'Nachts im Museum' anschauen. Es blieb beim wollen, die Kapazität unserer Bordbatterie reichte nicht mehr für alles. Bei Kerzenlicht spielten wir eine Runde Yazzee, dazu lief das Gebläse der Heizung, danach stellten wir das Gebläse aus und hatten dafür Licht um zu lesen. Der neue Nachbar links von uns musste keine entweder oder Entscheidungen treffen, der liess kurzerhand einen Generator laufen. Das ist ziemlich laut, aber auch eine Lösung.
Zum lesen reichte unser Licht lange genug und am morgen lieferte uns die Sonne über die Solarzelle wieder genügend Strom.
Ohne Hast machten wir uns auf die vorläufig letzte Etappe südwärts. Unser Navi lotste uns gut und in einem grossen Bogen um Alicante und Elche herum, so, dass wir nie in starke Bedrängnis gerieten. Bald wurde uns die Gegend vertrauter. Vor Los Alcazares ignorierten wir die Anweisungen des Navis und fuhren den uns bekannten Weg.
Da sind noch jede Menge Spuren der Überschwemmung sichtbar. Kurz vor Weihnachten hatte es heftig geregnet und starke Gewitter gegeben, das Wasser konnte nicht schnell genug abfliessen, alles wurde überschwemmt. Teile der Stadt sind noch immer gesperrt, weil die Statik der Bauten zuerst überprüft werden muss.
Unsere Freunde wohnen sechs Kilometer im Landesinneren. Dort hat es die Häuser nicht überschwemmt, aber auf den Feldern, Strassen und Entwässerungsgräben sind Löcher und tiefe Rinnen zurückgeblieben. Bis fertig aufgeräumt und repariert ist, dauert es noch einige Zeit.
Von Chönzom und José wurden wir freudig und mit offenen Armen in Empfang genommen. Bloss die beiden Vierbeiner fehlten, die sind inzwischen im Hundehimmel. Tja, wenn ein gewisses Alter erreicht wird, muss man mit Abschied rechnen.
Donnerstag, 29. Dezember 2016
29.12.16, Lyon – Montpellier/Lattes
Ein klarer Himmel bescherte uns eine kalte Nacht. Bei Minus 4 Grad wurde die Landschaft weiss überzogen. Am Morgen war alles von Nebel verhüllt und über der Rhône zauberten Nebelschleier eine mystische Stimmung. Unsere Fahrt verlief lange entlang des Flusses,nach etwa eineinhalb Stunden lichtete sich der Himmel und die Sonne zeigte sich am strahlend blauen Himmel. Herrlich!
In Montelimar machten wir den obligaten Zwischenhalt, wir konnten unmöglich weiter fahren ohne den berühmten Nougat im Gepäck.
Bis wir am Nachmittag die Gegend von Nimes erreichten, kletterte das Thermometer auf 16 Grad. Übermütig fuhren wir mit geöffnetem Fenster.
Den Übernachtungsplatz erreichten wir kurz vor fünf Uhr. In der Dämmerung machten wir einen Spaziergang um die Beine gründlich zu bewegen und um die Kalorieen vom Nachtessen zu verdienen.
In Montelimar machten wir den obligaten Zwischenhalt, wir konnten unmöglich weiter fahren ohne den berühmten Nougat im Gepäck.
Bis wir am Nachmittag die Gegend von Nimes erreichten, kletterte das Thermometer auf 16 Grad. Übermütig fuhren wir mit geöffnetem Fenster.
Den Übernachtungsplatz erreichten wir kurz vor fünf Uhr. In der Dämmerung machten wir einen Spaziergang um die Beine gründlich zu bewegen und um die Kalorieen vom Nachtessen zu verdienen.
Mittwoch, 28. Dezember 2016
28.12.16, Lyon
Trotz Sonnenschein herrschten kalte Temperaturen in der Stadt. Nach einer halben Stunde Busfahrt liess uns die Bise auf dem Place Bellecour beinahe mit den Zähnen klappern. Mit klammen Fingern machte ich Fotos, dazwischen marschierten wir zügig um wieder etwas wärmer zu bekommen und als alles nichts mehr nützte, flüchteten wir in eine Cafébar.
Das Denkmal von Louis XIV.
Das Gallorömische Quartier.
Die Basilique Notre Dame de Fourvière in zwei verschiedenen Ansichten.
Auf der Rhône ein bisschen Heimaterinnerung (man beachte den Namen des Schiffes).
Lyon hat eine reiche Geschichte, sehenswerte alte Quartiere und spektakuläre, futuristische Bauten. Wir haben nur einen kleinen Teil gesehen, bestimmt besuchen wir diese Stadt ein weiteres Mal.
Das Denkmal von Louis XIV.
Das Gallorömische Quartier.
Die Basilique Notre Dame de Fourvière in zwei verschiedenen Ansichten.
Auf der Rhône ein bisschen Heimaterinnerung (man beachte den Namen des Schiffes).
Lyon hat eine reiche Geschichte, sehenswerte alte Quartiere und spektakuläre, futuristische Bauten. Wir haben nur einen kleinen Teil gesehen, bestimmt besuchen wir diese Stadt ein weiteres Mal.
Dienstag, 27. Dezember 2016
27.12.16 Rickenbach BL – St. Genis-Laval
Die intensive Zeit auf der Baustelle ist für uns vorbei, wir sind wieder unterwegs!
Weihnachten haben wir mit unserer Familie verbracht und nochmal ausgiebig das Zusammensein genossen. Am Stephanstag haben wir unsere Sachen zusammengepackt, den Gastank aufgefüllt, die dicken Winterkleider im Depot verstaut und einen gemütlichen Abend mit Geschwistern, Schwager und Schwägerin verbracht.
Nun sind wir auf dem Weg nach Balsicas / Los Alcazares in Südspanien. Wir verbringen drei Wochen auf der Finca Rafaga und hüten das Haus während der Abwesenheit von Choenzom und José.
Treue Blogleser erinnern sich villeicht an unseren dortigen Aufenthalt vor zwei Jahren. Damals war geplant, nach dem Haus hüten, für die Fasnacht in die Schweiz zu fliegen und nach dem Rückflug, von Los Alcazares aus weiter nach Portugal zu fahren. Statt nach Portugal reisten wir zurück in die Schweiz, weil Heiner sich einer längeren medizinischen Behandlung unterziehen musste. Nun greifen wir die verschobenen Pläne wieder auf und hoffen, dass es dieses Mal klappt.
Also: gleiches Szenario, einfach ohne Krankheit!
Wir übernachten etwas südlich von Lyon, zum dritten Mal auf dem selben Campingplatz. Beim jetzigen Besuch haben wir jedoch eine Stadtbesichtigung eingeplant.
An der Reception wurden wir mit Stadtplan, Informationen und Busticket ausgerüstet. Wir freuen uns auf morgen und sind gespannt auf die Stadt an Rhone und Saône.
Weihnachten haben wir mit unserer Familie verbracht und nochmal ausgiebig das Zusammensein genossen. Am Stephanstag haben wir unsere Sachen zusammengepackt, den Gastank aufgefüllt, die dicken Winterkleider im Depot verstaut und einen gemütlichen Abend mit Geschwistern, Schwager und Schwägerin verbracht.
Nun sind wir auf dem Weg nach Balsicas / Los Alcazares in Südspanien. Wir verbringen drei Wochen auf der Finca Rafaga und hüten das Haus während der Abwesenheit von Choenzom und José.
Treue Blogleser erinnern sich villeicht an unseren dortigen Aufenthalt vor zwei Jahren. Damals war geplant, nach dem Haus hüten, für die Fasnacht in die Schweiz zu fliegen und nach dem Rückflug, von Los Alcazares aus weiter nach Portugal zu fahren. Statt nach Portugal reisten wir zurück in die Schweiz, weil Heiner sich einer längeren medizinischen Behandlung unterziehen musste. Nun greifen wir die verschobenen Pläne wieder auf und hoffen, dass es dieses Mal klappt.
Also: gleiches Szenario, einfach ohne Krankheit!
Wir übernachten etwas südlich von Lyon, zum dritten Mal auf dem selben Campingplatz. Beim jetzigen Besuch haben wir jedoch eine Stadtbesichtigung eingeplant.
An der Reception wurden wir mit Stadtplan, Informationen und Busticket ausgerüstet. Wir freuen uns auf morgen und sind gespannt auf die Stadt an Rhone und Saône.
Dienstag, 25. Oktober 2016
25.10.16, Oberdorf
Unsere Kontrolluntersuchungen bei Arzt und Zahnarzt zeigten, dass alles im grünen Bereich ist. Wie beruhigend ist doch das, wenn die Person im weissen Kittel verkündet: „bei ihnen ist alles in Ordnung.“
Jetzt könnten wir wieder fahren.....
Und trotzdem bleiben wir noch einige Wochen im Baselbiet.
Unser älterer Sohn hat ein altes Haus gekauft, das sich als Wundertüte entpuppte. Es ist viel mehr zu renovieren als ursprünglich gedacht und geplant. Da die finanziellen Mittel nicht ganz so weit reichen, ist Eigenleistung gefordert. Bis Ende Jahr sollte es einigermassen bewohnbar sein, deshalb ist die Familie für zupackende Hände dankbar. Wir konnten im Lauf unseres Lebens schon einige Erfahrungen in der Disziplin „Renovationen“ sammeln und setzen unsere Kräfte dort ein, wo es uns braucht.
Wir bleiben also noch ein bisschen, geniessen die Familie und Freunde und arbeiten nebenbei ein wenig ..... oder umgekehrt!?
Jetzt könnten wir wieder fahren.....
Und trotzdem bleiben wir noch einige Wochen im Baselbiet.
Unser älterer Sohn hat ein altes Haus gekauft, das sich als Wundertüte entpuppte. Es ist viel mehr zu renovieren als ursprünglich gedacht und geplant. Da die finanziellen Mittel nicht ganz so weit reichen, ist Eigenleistung gefordert. Bis Ende Jahr sollte es einigermassen bewohnbar sein, deshalb ist die Familie für zupackende Hände dankbar. Wir konnten im Lauf unseres Lebens schon einige Erfahrungen in der Disziplin „Renovationen“ sammeln und setzen unsere Kräfte dort ein, wo es uns braucht.
Wir bleiben also noch ein bisschen, geniessen die Familie und Freunde und arbeiten nebenbei ein wenig ..... oder umgekehrt!?
Samstag, 3. September 2016
29.08. - 03.09.16, Zell am See – Salzburg – St. Heinrich/Münsing – Oberdorf.
Am Montag fuhren wir mit den Fahrrädern nach Kaprun. Etwa zwei Kilometer ausserhalb soll eine sehenswerte Schlucht sein, die war unser Ziel.
Die Sigmund-Thun Klamm wurde bereits 1893 als Touristen Attraktion begehbar gemacht. Ein Holzsteg führt durch die 320 Meter lange und bis zu 32 Metern tiefe Schlucht. 1934 wurde sie wegen Baufälligkeit des Steges geschlossen. Zur Sommersaison 1992 wurde der restaurierte Steg wieder eröffnet. Die Bilder der Klamm sprechen für sich.
Zum verspäteten Mittagessen waren wieder in Kaprun und fanden ein angenehmes Lokal mit einheimischen Spezialitäten im Angebot. Während dem wir es uns schmecken liessen zog ein Gewitter auf, der Regen zog sich hin und schliesslich mussten wir wohl oder übel weiterfahren. Mehr oder weniger gut verpackt radelten wir durch den Regen. Unser Enkel vorne im Kindersitz drehte den Kopf zur Seite und liess es einfach über sich ergehen. Zu Hause zogen wir so schnell wie möglich trockene Sachen an. Warme Getränke und etwas zu essen belebte Körper und Geist, bald war alles wieder in Ordnung.
Dienstag war Fahrtag nach Salzburg. Beim Zoo Salzburg, der etwas ausserhalb der Stadt liegt, machten wir halt. Die Parkplätze auf der einen Seite waren alle belegt. Die Parkplätze für Wohnmobile von Personenwagen in Beschlag genommen. Wir fuhren 500 Meter weiter bis zum Busparkplatz der noch jede Menge Plätze frei hatte. Das geht doch auch, dachten wir.
Auf dem Spielplatz konnte sich der Kleine austoben, dann besuchten wir die Tiere und nach dem 'Zvieri' spazierten wir durch den schönen Schlosspark zurück zu unseren Fahrzeugen.
Fassungslos starrten wir auf die Anzeige am Ticketautomat, der für die drei Stunden Parkdauer 40 Euro verlangte. Die Korrekturtaste nützte gar nichts. Désirée marschierte schnurstracks in den Souvenirshop und fragte den Verkäufer was da falsch läuft, dieser Betrag könne doch nicht stimmen. Der ebenfalls schockierte Verkäufer telefonierte sofort und nach einer Weile erschien ein junger Mann. Seine lapidare Erklärung lautete: „mit dem Wohnmobil muss man auf den Wohnmobilparkplatz auf der anderen Seite des Zoos, auf dem Busparkplatz ist es für Wohnmobile verboten, eigentlich müssen sie noch gebüsst werden.“
Schliesslich rückte er ein Ausfahrtsticket zum Normaltarif raus. Ob noch ein Bussbescheid kommt wird sich zeigen.
Die Anfahrt zum Campingplatz war eher schwierig. Salzburg ist unübersichtlich und schlecht Ausgeschildert und bei dem dichten Verkehr steht man sehr schnell auf der falschen Spur. Vor allem, wenn man rechts oder links abbiegen sollte, dort jedoch eine Bus und LKW Spur ist und man erst auf den letzten Metern auf diese Spur wechseln darf.
Auf dem Campingplatz konnten wir uns Plätze aussuchen. An der Rezeption wurden wir gut informiert wie man in die Stadt und zurück kommt und was es alles für Angebote gibt. Wir freuten uns auf die Mozartstadt und auf die leckeren Mozartkugeln. Am Mittwochmorgen starteten wir in die Stadt. Zuerst kauften wir Tageskarten für den Bus, denn eine Einzelfahrt kostete 2.50 und die Tageskarte 3.70 Euro. So mussten wir uns nicht mehr um die Fahrkarten kümmern.
Wir genossen den Bummel durch den Mirabellgarten, die Altstadt, zur Pferdeschwemme und kauften, wie alle Touristen, original Mozartkugeln in der Konditorei Fürst. Den Besuch der Festung Hohensalzburg und die verschiedenen Museen müssen wir uns für einen späteren Besuch aufheben wenn kein Kleinkind dabei ist. Salzburg ist einen zweiten Besuch wert.
Donnerstag: Abschied von Sohn, Schwiegertochter und Enkelsohn. Danach Fahrt nach St. Heinrich am Starnberger See. Bayern, eine Gegend die uns sehr gefällt. Gerne würden wir noch etwas bleiben, aber unsere Muskelkraft und Mithilfe wird daheim benötigt. Unsere Pläne wurden über den Haufen geworfen, wir fahren für einen Arbeitseinsatz nach Frenkendorf. Rund fünf Wochen früher als ursprünglich geplant werden wir wieder in der Schweiz sein.
Am 24. Oktober startet ein neues Reiseabenteuer.
Die Sigmund-Thun Klamm wurde bereits 1893 als Touristen Attraktion begehbar gemacht. Ein Holzsteg führt durch die 320 Meter lange und bis zu 32 Metern tiefe Schlucht. 1934 wurde sie wegen Baufälligkeit des Steges geschlossen. Zur Sommersaison 1992 wurde der restaurierte Steg wieder eröffnet. Die Bilder der Klamm sprechen für sich.
Zum verspäteten Mittagessen waren wieder in Kaprun und fanden ein angenehmes Lokal mit einheimischen Spezialitäten im Angebot. Während dem wir es uns schmecken liessen zog ein Gewitter auf, der Regen zog sich hin und schliesslich mussten wir wohl oder übel weiterfahren. Mehr oder weniger gut verpackt radelten wir durch den Regen. Unser Enkel vorne im Kindersitz drehte den Kopf zur Seite und liess es einfach über sich ergehen. Zu Hause zogen wir so schnell wie möglich trockene Sachen an. Warme Getränke und etwas zu essen belebte Körper und Geist, bald war alles wieder in Ordnung.
Dienstag war Fahrtag nach Salzburg. Beim Zoo Salzburg, der etwas ausserhalb der Stadt liegt, machten wir halt. Die Parkplätze auf der einen Seite waren alle belegt. Die Parkplätze für Wohnmobile von Personenwagen in Beschlag genommen. Wir fuhren 500 Meter weiter bis zum Busparkplatz der noch jede Menge Plätze frei hatte. Das geht doch auch, dachten wir.
Auf dem Spielplatz konnte sich der Kleine austoben, dann besuchten wir die Tiere und nach dem 'Zvieri' spazierten wir durch den schönen Schlosspark zurück zu unseren Fahrzeugen.
Fassungslos starrten wir auf die Anzeige am Ticketautomat, der für die drei Stunden Parkdauer 40 Euro verlangte. Die Korrekturtaste nützte gar nichts. Désirée marschierte schnurstracks in den Souvenirshop und fragte den Verkäufer was da falsch läuft, dieser Betrag könne doch nicht stimmen. Der ebenfalls schockierte Verkäufer telefonierte sofort und nach einer Weile erschien ein junger Mann. Seine lapidare Erklärung lautete: „mit dem Wohnmobil muss man auf den Wohnmobilparkplatz auf der anderen Seite des Zoos, auf dem Busparkplatz ist es für Wohnmobile verboten, eigentlich müssen sie noch gebüsst werden.“
Schliesslich rückte er ein Ausfahrtsticket zum Normaltarif raus. Ob noch ein Bussbescheid kommt wird sich zeigen.
Die Anfahrt zum Campingplatz war eher schwierig. Salzburg ist unübersichtlich und schlecht Ausgeschildert und bei dem dichten Verkehr steht man sehr schnell auf der falschen Spur. Vor allem, wenn man rechts oder links abbiegen sollte, dort jedoch eine Bus und LKW Spur ist und man erst auf den letzten Metern auf diese Spur wechseln darf.
Auf dem Campingplatz konnten wir uns Plätze aussuchen. An der Rezeption wurden wir gut informiert wie man in die Stadt und zurück kommt und was es alles für Angebote gibt. Wir freuten uns auf die Mozartstadt und auf die leckeren Mozartkugeln. Am Mittwochmorgen starteten wir in die Stadt. Zuerst kauften wir Tageskarten für den Bus, denn eine Einzelfahrt kostete 2.50 und die Tageskarte 3.70 Euro. So mussten wir uns nicht mehr um die Fahrkarten kümmern.
Wir genossen den Bummel durch den Mirabellgarten, die Altstadt, zur Pferdeschwemme und kauften, wie alle Touristen, original Mozartkugeln in der Konditorei Fürst. Den Besuch der Festung Hohensalzburg und die verschiedenen Museen müssen wir uns für einen späteren Besuch aufheben wenn kein Kleinkind dabei ist. Salzburg ist einen zweiten Besuch wert.
Donnerstag: Abschied von Sohn, Schwiegertochter und Enkelsohn. Danach Fahrt nach St. Heinrich am Starnberger See. Bayern, eine Gegend die uns sehr gefällt. Gerne würden wir noch etwas bleiben, aber unsere Muskelkraft und Mithilfe wird daheim benötigt. Unsere Pläne wurden über den Haufen geworfen, wir fahren für einen Arbeitseinsatz nach Frenkendorf. Rund fünf Wochen früher als ursprünglich geplant werden wir wieder in der Schweiz sein.
Am 24. Oktober startet ein neues Reiseabenteuer.
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