Montag, 13. Oktober 2014

13.10.14, Bordeaux

Montag
Bei Aprilwetter schoben wir heute einen Wasch- und Putztag ein. Für Morgen soll es beständigeres Wetter geben, idealer um nochmal die Stadt zu erkunden.

Sonntag, 12. Oktober 2014

12.10.14, Bordeaux

Sonntag
Seit letzter Nacht greift der Wind ins Wettergeschehen ein. Da auf dem Platz viele Bäume stehen und der neben uns ausgerechnet eine riesige Eiche ist, werden wir immer wieder torpediert. Anfangs habe ich mich jeweils sehr erschrocken wenn eine Eichel unseren Camper traf. Das Fahrzeug ein Stückchen mehr nach links stellen brachte etwas entspannung in die Situation.

Nach einem gemütlichen Vormittag in unserer Behausung, machten wir am Nachmittag einen Spaziergang im nahen 'le Bois du Lac', einem parkähnlichen Waldstück das unter Naturschutz steht und sogar eingezäunt ist. Das sehr grosse Gebiet ist nur tagsüber zugänglich und hat heute wenig Besucher.

Samstag, 11. Oktober 2014

11.10.14, Bordeaux

Heute war Stadtbesichtigung angesagt. Beinahe hätten sich die Landeier beim suchen der Tramstation im Vorort verirrt! Alles hat andere Dimensionen als wir es gewohnt sind. Man kann sich sogar mit dem Stadtplan in der Hand in die falsche Richtung bewegen. Als wir dann endlich die Haltestelle gefunden hatten, stand das nächste Hindernis an: Ticket lösen. Die Sonne schien so ungünstig auf den Bildschirm, dass man kaum etwas sah, dazu noch die andere Sprache .... Ein junger Mann erhörte unsere Bitte um Hilfe und zeigte wie der Apparat funktioniert.

Beim Jardin Public stiegen wir aus und besichtigten zuerst den Park und den Botanischen Garten.
Etwa zweihundert Meter weiter lockte ein Vergnügungspark die Passanten mit lauter Musik. Vom Riesenrad aus hatten wir beste Aussicht auf Teile der Stadt. Aus luftiger Höhe konnten wir sehen in welche Richtung wir gehen müssen um ins Zentrum zu gelangen. Wir erreichten die Fussgängerzone schnell und staunten wie viele Leute sich auf der Einkaufsmeile tummelten. Das sah beinahe aus wie in Basel an der Fasnacht .... mengenmässig nicht von den Kostüms her. Obwohl ..... , da muss ich gar nicht mehr erzählen, da könnt ihr eure Fantasie frei laufen lassen!

Den Weg zurück auf den Campingplatz fanden wir problemlos wenn auch unter grauem Himmel und mit dem Regenschirm in der Hand.

Freitag, 10. Oktober 2014

10.10.14, Limoges - Bordeaux

Freitag
Wir haben uns entschlossen weiter zu reisen. Das Wetter ist nicht so gut und Limoges kennen wir vom letzten Mal doch schon etwas. Weiter südlich ist es, laut Wetterbericht, auch nicht viel besser, aber es ist unbekanntes Gebiet das wir noch entdecken können.
Während der Fahrt durchquerten wir Aixe sur Vienne. An die Pilgerunterkunft in dieser Ortschaft denken wir immer noch mit Gänsehaut. Und siehe da: die Unterkunft (immerhin nannte er sein Haus 'Hotel')ist geschlossen und die Möblierung steht zum Verkauf. Also: hat das Geld das wir hier liegen gelassen haben auch nichts mehr genützt ..... der Kerl ist pleite gegangen.

Bei der Anfahrt nach Bordeaux hielten wir uns nicht immer an die Stimme von unserem Navi. Die Route war gut ausgeschildert, wir mussten nicht jede Nebenstrasse testen. Für die genauere Zufahrt zum Campingplatz mussten wir den Vorgaben jedoch Folge leisten, sonst hätten wir uns in der 236'000 Metropole verfranst. Es war ordendlich Spannungsgeladen für uns Landeier, zum Glück kann Heiner so souverän dieses grosse Fahzeug steuern. Ich hielt das Navi in der Hand und sagte jeweils welche Spur und wann abbiegen angesagt war. Gut ist das Gehäuse des Gerätes so fest, sonst würde das Ding jetzt ganz zerknittert aussehen.
Das Stadtzentrum ist acht Kilometer von unserem jetzigen Standort entfernt. Es gibt gute Bus- und Tramverbindungen.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

9.10.14,Limoges

Donnerstag
In der Nacht prasselte der Regen unaufhörlich auf das Dach. Der ganze Vormittag und ein Teil des Nachmittags wurde ähnlich stark gewaschen. Entsprechend sah die Umgebung aus. Am späten Nachmittag wagten wir uns aus unserer Behausung und begaben uns auf einen zweistündigen zügigen Fussmarsch. Schliesslich wollten wir am Abend wieder etwas essen .... also: Kalorieen verbrennen!
Die Bäche hatten stellenweise ihr Bett vergrössert. Das Gras an den Ufern war plattgewalzt. Plötzlich hatten kleine, harmlose Rinnsale eine mitreissende Gewalt. Die Fusswege führten zum Glück in sicherer Distanz durch den Wald und den Park.

8.10.14, Limoges

Mittwoch
Nach einem langen Fahrtag hatte Heiner heute lange geschlafen. Frau ging zur Rezeption um Croissant und Baguette zu holen und um sich zu erkundigen, ob man das Busticket beim Fahrer lösen kann.
Ja, wir wollten mit dem Bus in die Stadt. Die Strassen hier sind nicht wirklich Fussgängertauglich und im Stadtzentrum können wir noch genug herumlaufen.
Aber zuerst hiess es ausgiebig zu Frühstücken mit Sekt und Lachs wie es sich am Jahrestag einer Geburt gehört.
Für die Fahrt in die Stadt wurde uns ein angenehmer Bus geliefert, was man von der Fahrweise der Fahrer hier auf keinen Fall behaupten kann! Man muss sich stets sehr gut festhalten will man keinen Sturz riskieren.
Mit dem Wetter hatten wir während dem Stadtbummel Glück, es blieb trocken. Wir entdeckten noch einige Winkel, die uns beim letzten Besuch verborgen blieben.
Für das Nachtessen hatten wir einen Tisch reserviert im 'Les Tables du Bistrot' (keine Gewähr für die richtige Schreibweise).
Dieses Restaurant wurde uns vom Campingplatzbetreiber empfohlen. Es war ein sehr guter Hinweis. Das gemütliche Ambiente mit freier Sicht in den Stall zu Ochs, Esel und Hühnern liess keine Langeweile aufkommen. Geruchsbelästigung vom Stall her gab es keine, das Ganze befand sich hinter einen dichten Scheibe.
Ebenso hatte man freie Sicht zum Koch und dem Regal mit den grossen Fleischstücken. Die Gäste konnten zuschauen wie jeweils das bestellte Stück Fleisch abgetrennt und dann zubereitet wurde. Wir konnten uns beide nicht vorstellen, dass es in der Schweiz ein ähnliches Restaurant gibt. Die Vorschriften in der Schweiz lassen zu wenig Spielraum.
Mit vollen Bäuchen wankten wir heimwärts. Und wie schon oft: kaum hatten wir die Tür des Campers hinter uns geschlossen öffnete der Himmel seine Schleusen. Es goss wie aus Kübeln!

Dienstag, 7. Oktober 2014

7.10.14, Nevers - Limoges

Dienstag
Wir hatten heute morgen für die Weiterreise schnell gepackt. Mittlerweile haben wir das gut im Griff, die Arbeitsabläufe und Aufgaben sind gut verteilt.
Die heutige Route war gespickt mit vielen Erinnerungen, erfreulichen und auch nicht so erfreulichen. Jene Leute an die wir uns noch sehr gut erinnern können, wollte ich auf keinen Fall besuchen. Lieber die Gegend geniessen und die Weite der Landschaft bestaunen. Trotz einiger Regengüssen kamen wir gut voran und um 15.30 Uhr konnten wir bereits einen grosszügigen Stellplatz belegen. Wir wurden sehr freundlich empfangen und mit vielen Informationsbroschüren versorgt.