Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Sonntag, 17. Dezember 2017
15. - 17.12.17, Montargil
Freitag bis Sonntag. Nebst schreiben, Fotos sortieren und SRF3 hören erkunden wir zu Fuss die Gegend.
Donnerstag, 14. Dezember 2017
14.12.17, Montargil
Donnerstag. Auch heute ist es trüb, Nieselregen benetzt alles. Am Nachmittag ist es zwischenzeitlich trocken, wir benutzen diese Pause für einen Spaziergang am Stausee.
13.12.17, Peniche - Montargil
Mittwoch. Der Himmel hat sich wieder grau überzogen. Bevor wir die Halbinsel verlassen, umrunden wir sie. Bizarre Felslandschaften faszinieren uns.
Eine riesige Aloe hat einen Blütenstand, der der Schwerkraft folgend auf dem Boden liegt. So eine Blütenrispe haben wir beide noch nicht gesehen.
Bei einer kleineren Pflanze daneben, schneiden wir ein Blatt ab. Ich habe seit Wochen eine Ekzem an der Hand, sämtliche Cremes haben bisher nichts genützt, nun hoffe ich auf den Saft der Aloe vera. Obwohl die Pflanze, der Jahreszeit entsprechend, nicht allzuviel Saft hat, hilft die Anwendung bereits gegen den übermässig starken Juckreiz.
Heiner steuert unser Fahrzeug ins Landesinnere. Wir suchen Ruhe, Abgeschiedenheit, ein Ort ohne viel Ablenkung. Wir wollen intensiv am Vortrag arbeiten. Für fünf Tage lassen wir uns am Stausee bei Montargil nieder.
Eine riesige Aloe hat einen Blütenstand, der der Schwerkraft folgend auf dem Boden liegt. So eine Blütenrispe haben wir beide noch nicht gesehen.
Bei einer kleineren Pflanze daneben, schneiden wir ein Blatt ab. Ich habe seit Wochen eine Ekzem an der Hand, sämtliche Cremes haben bisher nichts genützt, nun hoffe ich auf den Saft der Aloe vera. Obwohl die Pflanze, der Jahreszeit entsprechend, nicht allzuviel Saft hat, hilft die Anwendung bereits gegen den übermässig starken Juckreiz.
Heiner steuert unser Fahrzeug ins Landesinnere. Wir suchen Ruhe, Abgeschiedenheit, ein Ort ohne viel Ablenkung. Wir wollen intensiv am Vortrag arbeiten. Für fünf Tage lassen wir uns am Stausee bei Montargil nieder.
Mittwoch, 13. Dezember 2017
12.12.17, Foz do Arelho – Óbidos - Peniche
Dienstag. Die Schlechtwetterfront ist vorbei, der Morgen beginnt mit strahlend blauem Himmel. Allerdings ist es am Morgen mit 6° noch recht kühl. Wir starten unsere Fahrt, wollen jedoch zuerst nochmal ganz vorne an die Lagune. Wie es da wohl aussehen mag nach dem Sturm? Schon unterwegs sehen wir: es hat Freileitungen herunter gerissen, Kies und Sand von den Zufahrten auf die Strasse geschwemmt, und vom Sandstrand viel Material über die Strasse geweht. Das Meer schiebt immer noch hohe, schäumende Wellen ans Ufer. Wir parken unser WoMo und gehen einige Schritte zu Fuss bis wir gute Sicht auf das wilde Spiel der Wellen haben.
Knapp zwanzig Kilometer weiter ist ein sehenswertes altes Städtchen mit einer intakten Ringmauer zu besichtigen. Wir können unser Fahrzeug auf dem Wohnmobilstellplatz direkt am Aquädukt parken.
Tagsüber ist dieser Parkplatz sogar kostenlos, nur die Übernachtung kostet eine geringe Gebühr. Wir gehen entlang des Aquädukts und gelangen zum Stadttor und tauchen ein in dieses gut erhaltene, alte Dorf.
Vom Wachturm und auch von der Mauer hat man eine wunderbare Aussicht. Auf der einen Seite sieht man bis ans Meer und auf der anderen Seite entdecke ich den Coca Cola Weihnachtstruck.
Das 'Vila Natal' (Weihnachtsdorf) im Park hinter der Burg, besuchen wir nicht. Es ist speziell auf Kinder ausgerichtet, mit einer kleinen Eisenbahn, Karussell, Rutschbahn, Eisbahn, Weihnachtsmann und einiges mehr. Hier kostet es Eintritt und da wir keine Kinder dabei haben, erübrigt sich das. Wir gehen zurück zum Parkplatz.
Bald sind wir auf der Halbinsel Peniche. Der Campingplatz ist nur durch einen Zaun und eine Strasse vom Meer entfernt. Wir geniessen wieder einmal vom Auto aus den Blick aufs Wasser.
Knapp zwanzig Kilometer weiter ist ein sehenswertes altes Städtchen mit einer intakten Ringmauer zu besichtigen. Wir können unser Fahrzeug auf dem Wohnmobilstellplatz direkt am Aquädukt parken.
Tagsüber ist dieser Parkplatz sogar kostenlos, nur die Übernachtung kostet eine geringe Gebühr. Wir gehen entlang des Aquädukts und gelangen zum Stadttor und tauchen ein in dieses gut erhaltene, alte Dorf.
Vom Wachturm und auch von der Mauer hat man eine wunderbare Aussicht. Auf der einen Seite sieht man bis ans Meer und auf der anderen Seite entdecke ich den Coca Cola Weihnachtstruck.
Das 'Vila Natal' (Weihnachtsdorf) im Park hinter der Burg, besuchen wir nicht. Es ist speziell auf Kinder ausgerichtet, mit einer kleinen Eisenbahn, Karussell, Rutschbahn, Eisbahn, Weihnachtsmann und einiges mehr. Hier kostet es Eintritt und da wir keine Kinder dabei haben, erübrigt sich das. Wir gehen zurück zum Parkplatz.
Bald sind wir auf der Halbinsel Peniche. Der Campingplatz ist nur durch einen Zaun und eine Strasse vom Meer entfernt. Wir geniessen wieder einmal vom Auto aus den Blick aufs Wasser.
Montag, 11. Dezember 2017
11.12.17, Foz do Arelho
Montag. Letzte Nacht erreichten uns gegen zehn Uhr die ersten stärkeren Winde. Die Intensität nahm stetig zu, dazu starke Regenfälle. Um elf Uhr dann Stromausfall!
Schnell stelle ich den Kühlschrank auf Gasbetrieb um. Ich will nicht riskieren, dass das Eisfach auftaut, falls es lange dauert bis wir wieder Landstrom haben.
Wir gehen zu Bett und können doch nicht schlafen, zu heftig rauscht der Wind, prasselt der Regen, rütteln die Böen am WoMo.
Irgendwann übermannt uns doch der Schlaf um kurze Zeit später wieder von lauten Wettergeräuschen aufgeschreckt zu werden. Die ganze Nacht geht das Spielchen so weiter.
In den frühen Morgenstunden beruhigt es sich draussen etwas, wir können noch einige Stunden schlafen.
Tagsüber geht es nicht ganz so heftig weiter, jedoch gibt es immer wieder Phasen mit stärkerem Wind und Regen. Zum draussen sein definitiv zu ungemütlich.
Schnell stelle ich den Kühlschrank auf Gasbetrieb um. Ich will nicht riskieren, dass das Eisfach auftaut, falls es lange dauert bis wir wieder Landstrom haben.
Wir gehen zu Bett und können doch nicht schlafen, zu heftig rauscht der Wind, prasselt der Regen, rütteln die Böen am WoMo.
Irgendwann übermannt uns doch der Schlaf um kurze Zeit später wieder von lauten Wettergeräuschen aufgeschreckt zu werden. Die ganze Nacht geht das Spielchen so weiter.
In den frühen Morgenstunden beruhigt es sich draussen etwas, wir können noch einige Stunden schlafen.
Tagsüber geht es nicht ganz so heftig weiter, jedoch gibt es immer wieder Phasen mit stärkerem Wind und Regen. Zum draussen sein definitiv zu ungemütlich.
Sonntag, 10. Dezember 2017
10.12.17, Foz do Arelho
Sonntag. Foz do Arelho liegt an einer Lagune. Die Gegend sieht interessant aus, wir wagen eine Wanderung bevor der grosse Wind kommt.
Vom Camping aus ist man nach etwa 1,5 Kilometern im Dorf. Im kleinen Supermercado kaufen wir Brot, Käse und Salami für einen Lunch und marschieren dann weiter Richtung Strand.
Unterwegs kommen wir an einer Ausstellung vorbei, die von den Schulklassen gestaltet wurde. Auf sehr unterschiedliche Art wurden da Alltagsszenen oder Krippenfiguren gestaltet. Man entdeckt so viele lustige Details.
Zwei Kilometer weiter gelangen wir an den sehr breiten Sandstrand der Lagune. Auch hier ist die Öffnung zum Meer nur schmal. Es weht bereits ein kräftiger Wind und ist nicht mehr wirklich angenehm zum draussen sitzen und essen.
Wir kehren um und treten den Rückweg an, dieses Mal so lange wie möglich dem Strand entlang, bevor es über den Hügel zurück zum Campingplatz geht.
Vom Camping aus ist man nach etwa 1,5 Kilometern im Dorf. Im kleinen Supermercado kaufen wir Brot, Käse und Salami für einen Lunch und marschieren dann weiter Richtung Strand.
Unterwegs kommen wir an einer Ausstellung vorbei, die von den Schulklassen gestaltet wurde. Auf sehr unterschiedliche Art wurden da Alltagsszenen oder Krippenfiguren gestaltet. Man entdeckt so viele lustige Details.
Zwei Kilometer weiter gelangen wir an den sehr breiten Sandstrand der Lagune. Auch hier ist die Öffnung zum Meer nur schmal. Es weht bereits ein kräftiger Wind und ist nicht mehr wirklich angenehm zum draussen sitzen und essen.
Wir kehren um und treten den Rückweg an, dieses Mal so lange wie möglich dem Strand entlang, bevor es über den Hügel zurück zum Campingplatz geht.
09.12.17, Nararé – Foz do Arelho
Samstag. Wir fahren wenige Kilometer weiter. Unterwegs gibt es an der Bucht von São Martinho do Porto einen Zwischenhalt. Diese fast kreisrunde Bucht ist ein schöner Anblick und der breite Sandstrand lockt im Sommer bestimmt sehr viele Besucher an. Die Öffnung zum Meer ist sehr schmal, dadurch gibt es im geschützten Bereich kaum Wellen. Ich kann mir vorstellen, dass dies von Eltern mit kleineren Kindern sehr geschätzt wird. Ich kann leider kein Foto bieten, bei Nieselregen gibt es nicht so schöne Bilder. Aber es existieren viele sehenswerte, gute Aufnahmen im Netz.
Kurz vor Foz do Arelho geraten wir in dichten Nebel. Nach etwa fünf Kilometern lichtet sich der Nebel und über der Küste liegt ein ganz diffuses Licht. Wir halten an und lassen die Stimmung auf wirken.
Bald sind wir auf dem Campingplatz, der geschützt, etwas hinter dem Dorf liegt. Wir haben diesen geschützten Platz ausgesucht, weil für Sonntag und Montag heftige Winde vorausgesagt werden und wir weder direkt am Meer noch unter Bäumen stehen wollen.
Es ist schwül und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Im Sanitärgebäude sieht es aus, als sei alles kürzlich mit dem Wasserschlauch abgespritzt worden. Es tropft von der Decke und jedem Vorsprung, alle Spiegel sind beschlagen, von den Wänden laufen kleine Rinnsale. Man versucht möglichst nichts zu berühren. In den WC Kabinen ist das sehr schwierig, weil diese hier von der Sorte: 'zum Türe schliessen bitte neben die Schüssel stehen' sind und es weder links noch rechts neben der Schüssel wirklich Platz hat.
Gestern habe ich Lasagne gemacht und heute können wir von den Resten leben. Es schmeckt immer noch gut.
Kurz vor Foz do Arelho geraten wir in dichten Nebel. Nach etwa fünf Kilometern lichtet sich der Nebel und über der Küste liegt ein ganz diffuses Licht. Wir halten an und lassen die Stimmung auf wirken.
Bald sind wir auf dem Campingplatz, der geschützt, etwas hinter dem Dorf liegt. Wir haben diesen geschützten Platz ausgesucht, weil für Sonntag und Montag heftige Winde vorausgesagt werden und wir weder direkt am Meer noch unter Bäumen stehen wollen.
Es ist schwül und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Im Sanitärgebäude sieht es aus, als sei alles kürzlich mit dem Wasserschlauch abgespritzt worden. Es tropft von der Decke und jedem Vorsprung, alle Spiegel sind beschlagen, von den Wänden laufen kleine Rinnsale. Man versucht möglichst nichts zu berühren. In den WC Kabinen ist das sehr schwierig, weil diese hier von der Sorte: 'zum Türe schliessen bitte neben die Schüssel stehen' sind und es weder links noch rechts neben der Schüssel wirklich Platz hat.
Gestern habe ich Lasagne gemacht und heute können wir von den Resten leben. Es schmeckt immer noch gut.
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