Samstag, 2. Juni 2012

PFIWA

PFIWA steht für Pfingstwanderung. Wir (Trekking Anfänger) haben Zelt (Exped Venus II) , Mätteli, Schlafsäcke und einiges anderes getestet. 
Verpflegung für drei Tage, "Küche", Zelt etc. hat alles sein Gewicht .... (inkl. Nevio's erstes Geburtstagsgeschenk) schliesslich hatten wir alles gerecht verteilt und es konnte los gehen.


 Von Häfelfingen aus ging es über Rünenberg, Gelterkinder Berg Richtung Sissacher Flueh. Erste Etappe: vier Stunden Marschzeit. Da wir uns erst um 17 Uhr auf den Weg machten, ist nicht so schwierig sich auszumalen was passierte .... Zelt aufstellen bei Dämmerung, kochen mit Stirnlampe ....!
Wir haben alles gemeistert, nur mit dem Schlafen bei ungewohnter Geräuschkulisse hapert es noch.



 Hmmm, Couscous mit Blumenkohl, Pouletplätzli und Salat. Nicht schlecht für den Anfang!



 Am Morgen gab uns frisch gebrühter Kaffee, eine Banane und ein Apfel, genug Energie zum Zelt abbrechen, alles einpacken und losmarschieren. Alles bei schönstem Vogelkonzert, ein super feeling!


Nach einer halben Stunde Aufstieg waren wir auf der Sissacher Fluh und konnten gemütlich "zmörgele". Ausser uns war noch niemand unterwegs, so konnten wir das richtig geniessen!

Der weitere Weg führte Richtung Schleifenberg, am Liestaler Aussichtsturm vorbei und über Füllinsdorf nach Frenkendorf. Nevio, unser Enkel, freute sich am Geburtstagsgeschenk, wir freuten uns über die Pause, die Füsse über das Barfuss gehen im Rasen!
Am Abend hatten wir ein privates Taxi nach Ramlinsburg. Dort stellten wir unser Zelt kurzerhand in der Nähe vom Reg. Pfila auf. Da die Jungschar unseren Anhänger und anderes nutzen durften, war unser Auftauchen kein Problem.
In der zweiten Nacht schlüpften wir schon in der Dämmerung in die Schlafsäcke. Sechs Stunden Marsch und in der vorderen Nacht zu wenig Schlaf, als Grufti mag man da nicht mehr mithalten ...


Herrlich haben wir geschlafen! 
Frühstück in wärmender Morgensonne, Aussicht auf Wiesen, Hügel und Wälder des Baselbiets. 
Die Welt ist schön!

Am dritten Tag sind wir nochmals vier Stunden marschiert. Ausser müden Beinen gabs gar nichts zu bemängeln. 
Unser Zelt ist handlich, in kurzer Zeit auf- oder abgebaut und für unsere Zwecke gerade gross genug. 
Ein guter Kauf.
Unsere Rucksäcke sind geräumig, mit einem super Tragsystem und einfach anzupassen. 
Ein guter Kauf.
Die Mätteli und Kissen sind kompakt zum mitnehmen, schnell aufgeblasen und auch für ältere Jahrgänge bequem genug. Ein guter Kauf.
Die Schlafsäcke sind weich, sehr angenehm auf der Haut und klein verpackbar.
Ein guter Kauf.
Der Kocher ist leicht im Gewicht, leicht in der Anwendung und gut ineinander stapelbar.
Ein guter Kauf.
Prost, darauf stossen wir an!



Donnerstag, 17. Mai 2012

Zwei an einem Tag

Zwei an einem Tag.
??? zwei, was für zwei? Bannsteine natürlich! Nach dem Frühstück Rucksack packen und los gings.

Der Stein auf dem Grenzverlauf zwischen Biel-Benken und Neuwiller (F) steht gut sichtbar am Wegrand.

Voller Enthusiasmus machten wir uns auf die Suche nach dem Brislacher Bär. Dank meiner Orientierung durften wir eine kleine Zusatzschlaufe wandern, und dank Heiners Orientierungssinn haben wir den Stein dann doch noch gefunden. Einfach war es diesmal nicht .... es führt weder ein Wanderweg noch ein gut sichtbarer Pfad an den Standort. 



Sonntag, 13. Mai 2012

Ein Dach überm Kopf!

Ein Dach überm Kopf!
Heute haben wir wieder einmal Glück gehabt. Schon seit längerem informieren wir uns über die diversen Zelte für Trekkingtouren. Absolutes Leichtgewicht oder lieber etwas mehr Platz? Mit Innenzelt oder nur das "blutte" Dach überm Kopf? Bei unserem Weihnachtseinkauf im www.landweg.ch in Bubendorf haben wir einen Katalog zum studieren bekommen. Diese Vielfalt ...... hmmm ..... ist gar nicht so einfach. Schliesslich fanden wir dann doch zwei, drei Favoriten. An diesem Wochenende war dann die grosse Zeltausstellung .... und siehe da: unser Favorit war mit 20% Rabatt für Selbstabräumer noch zu haben!!! Wir haben zugegriffen:


Das wird nun unser Begleiter auf Mehrtägigen Touren sein. Exped Venus II hat zwei Eingänge/Ausgänge und genügend Platz um auch die Rucksäcke und Schuhe im Vorraum zu lagern. Somit ist ein weiterer wichtiger Ausrüstungsgegenstand in unserer Sammlung.

Samstag, 12. Mai 2012

Mit dem Rucksack quer durch Paris!

Mit dem Rucksack quer durch Paris!
Unsere Rucksäcke waren wohl etwas leichter als zehn Kilo (zumindest bei der Ankunft ;-))
so waren die fünf Kilometer bis zur Unterkunft sehr gut zu bewältigen.
Sieben Tage Paris! Ein Genuss!
Wir hatten so richtig Zeit die Stadt in allen Himmelsrichtungen zu erforschen, sei es zu Fuss, mit der Metro oder mit der Schnellbahn.
Versailles stand auf unserem Programm
und natürlich:
ein Besuch im Louvre.
 Das Panthéon im Quartier Latin mit dem Pendel von Foucault im Kirchenschiff und den Ruhestätten  vieler Berühmtheiten im Untergeschoss hat uns beeindruckt.

Von den Besichtigungen kann man sich in einem der vielen Stadtparks wunderbar erholen. Zu Beispiel Jardin du Luxembourg ist empfehlenswert. 
Dann wollten wir Paris natürlich auch noch von oben sehen. Nein, nicht vom Eiffelturm, den haben wir vor fünf Jahren besichtigt. 
Wo saust man in 38 Sek. 56 Stockwerke hoch?
Der Tour Montparnasse bietet von der Plattform im 59. Stock (210 m) eine fantastische Sicht auf Paris. 

Unseren 35. Hochzeitstag feierten wir im Bois de Boulogne. Dieser grosse Wald am Westrand der Stadt ist von Fuss-/Rad- und Reitwegen durchzogen. Da er eher Parkähnlich ist, fehlen weder ein See mit Insel noch diverse Verpflegungsmöglichkeiten.
Wir haben diese sieben Tage ausgiebig genossen!

Samstag, 21. April 2012

Viel Platz - viel Krempel

Heute haben wir etwas in Angriff genommen das mir schon länger auf dem Magen liegt! Der Estrich ..... ! Was da alles gelagert wird! Alle die einen grossen Estrich haben wissen wie das ist: vielleicht kann man das oder jenes noch mal brauchen .... also ... ab auf den Estrich damit. Dort kann man es dann so wunderbar vergessen!
Schon die ganze Woche habe ich mir überlegt, wie bring ich meinen Angetrauten dazu, mit mir eine Entsorgungsaktion zu starten! Zuerst mal gemütlich Frühstücken und während er draussen am Rasen mähen ist, eine Fruchtwähe backen. Danach einen feinen Zopf für den Sonntagsbrunch. Dann eine gut duftende Gemüsesuppe auf den Herd und vor dem Mittag dem Auserwählten eine Rückenmassage verabreichen. Gut essen, Käffeli und Wähe, dann .... duuuhu .... wir könnten doch ....! Ja, wir konnten! Ich bin ungefähr hundert Mal drei Teppen hoch, drei Treppen runter! Fitnesstraining pur. Jetzt gibt's Muskelkater. Dafür sieht man wieder wie gross unserer Estrich ist! Man könnte locker noch eine Wohnung einbauen. Das wollen wir aber nicht ..... wir suchen immer noch einen Käufer für unser Haus!

Samstag, 7. April 2012

Chirsibluescht und der Österreicher





Kirschblüte im Baselbiet! Jedes Jahr aufs Neue eine Augenweide. Ich kann mich jeweils fast nicht sattsehen.
Leider macht die Sonne Versteckspiele oder erscheint gar nicht. Die Temperaturen sind eher kühl, dazu ein unangenehmer Wind. Keine Idealbedingungen für die Bienen. Das gibt wohl kein Spitzenjahrgang im Bezug auf die Menge.



Trotzdem freut mich dieser Anblick!


Klein und fein am Wegrand. Oft geht man achtlos daran vorbei.



Aaronstabgewächs mit beginnender Blüte. Solange die Blätter keine schwarzen Flecken haben und noch keine Blüte sichtbar ist, kann man "Ronechrut" sammeln und zubereiten. Heiner's Spezialität ...

Zu guter Letzt haben wir den Österreicher (nid dä wo uf em Stei hockt) gefunden. Dieser Bannstein heisst so, weil er auf der Nordostseite ein Österreicher Wappen zeigt.
Genauere Angaben zur Geschichte unter:
www.3sf.ch
Stein Nr. 6

P.S. Heute sind wir nur ca. 1 Std. marschiert ..... dafür ist die Steuererklärung im Kasten ;-)

Freitag, 6. April 2012

Kuriositäten am Wegrand

Eigentlich wollte ich zuerst den Grenzstein bei Biel-Benken suchen .... mein Angetrauter wollte aber nicht so weit reisen heute.
So machten wir uns auf zum heutigen 
Ausgangspunkt für die Wanderung: Oltingen. Trotz neblig und kühler Wetterlage marschierten wir von Oltingen über Anwil gegen Kienberg.
Da stand am Wegrand diese Föhre und zu ihren Füssen ein blühender Kirschbaum. Eine spezielle und nicht alltägliche Lebensgemeinschaft und trotzdem funktionierts.
 Links, rechts oder geradeaus? Momentan befinden wir uns noch auf dem richtigen Weg.

"Du muesch nid mi föttelä! Lueg emol dä Vierspänner dört äne!"
Trotz Zoom bleibt die Entfernung halt bestehen. Einsteigen und mitfahren liegt nicht drinn. Also ... weitermarschieren.



Im Wald stehen die Bäume manchmal dicht beinander. Das hat wohl "jemand" für den Nestbau praktisch gefunden .... kommt daher die Aussage: der hat nen Vogel? 
Der Heimatlosenplätz, Geschichte dazu unter:
www.3sf.ch   Stein Nr. 3
Grenzstein gefunden! Dieser hier stand sogar am Wegrand.
Den "Bruder", Nr. 3a, haben wir nicht besucht. Da wir weder Seil noch Steigeisen dabei hatten, verzichteten wir auf den Abstieg ins Tobel. Die Familie aus Ettingen die kurz vor uns dort waren, haben es mit der entsprechenden Ausrüstung gewagt. Während der Vater mit den beiden Kindern am kraxeln waren, wartete die Mutter beim oberen Stein. Liebenswürdigerweise machte sie ein Foto von uns beiden.


Wir sind dann auf dem Mergelweg weiter marschiert in dem Glauben, dass ein solcher Weg ja ein Wanderweg sein muss ... irgendwann hätten wir dann aber auf einen schmalen Pfad abbiegen sollen! Tja, und es kam wie es kommen musste .... der Weg hörte einfach auf! Da stand eine Hütte - Weg fertig!
Dann kam Heiner's Trick mit der "Abkürzung".... diesmal quer durch den Wald! Zum Glück war's nicht so schlimm wie zuerst befürchtet. Bald waren wir auf einem der "Ammeler Rundwege" und von dort aus konnten wir auswählen welchen (Um -)Weg wir nach Oltingen nehmen wollen. Fazit: 3 Std. wandern, ein Büschel Bärlauch, viel Bewegung an frischer Luft, Hunger ..... hei go chochä!