Sonntag, 1. April 2018

01.04.18, Ljubljana

Ostersonntag. Stadtbesichtigung. Ljubljana gefällt uns und ist sicher eine sehenswerte Stadt. Heute am Ostersonntag sind viele Spaziergänger unterwegs, alle geniessen die raren Sonnenstrahlen.

Samstag, 31. März 2018

31.03.18, Zagreb – Ljubliana (Slowenien)

Samstag. Heute gibt es eine Regenfahrt von Zagreb bis beinahe Ljubljana.
Auf den letzten Kilometern kommt kein Nass mehr von oben. Wir können uns Anmelden und regenfrei aufstellen. Zum uns Aufwärmen koche ich eine Suppe.
Später gehen Heiner und ich zu Fuss in den 800 Meter entfernten Supermarkt. Es beginnt zu regnen. Nicht so schlimm, wir haben die grossen Schirme dabei. Es regnet immer heftiger. Der Kopf bleibt einigermassen geschützt, der Rest wird von den Wasserfontänen der vorbeifahrenden Autos mehrmals geduscht. Schimpfen nützt nichts, es befreit höchstens.
Endlich sind wir im Geschäft. Bis wir fertig eingekauft haben, hat sich die schwere Regenwolke verzogen. Auf dem Heimweg erhaschen wir sogar einige Sonnenstrahlen und bis zum Campingplatz sind die Hosen beinahe trocken. Bloss die Schuhe und Füsse sind noch unangenehm nass.

Freitag, 30. März 2018

30.03.18, Zagreb

Freitag. Es geht meiner Schwester besser, die heftigen Kopfschmerzen sind auf ein erträgliches Mass gesunken und der Darm hat sich etwas beruhigt. Wir entschliessen uns, am Mittag in die Stadt zu fahren und ganz gemütlich durch das Zentrum zu spazieren.

Zagreb, die Hauptstadt Kroatiens zählt knapp 800'000 Einwohner und ist die grösste Ortschaft dieses Landes.
Wir bummeln durch die Stadt, finden die Standseilbahn, die die Unterstadt mit der Oberstadt verbindet und benutzen dieses Angebot natürlich.
Nach einer Runde durch die Oberstadt schlendern wir langsam zum Ausgangspunkt zurück. Wir haben genug Stadtrummel und fahren wieder zurück zum Campingplatz.

Donnerstag, 29. März 2018

29.03.18, Zagreb

Donnerstag. Meine Schwester ist krank. Wir verschieben die Stadtbesichtigung und legen einen Ruhetag ein. Ich nutze die Zeit um grosse Wäsche zu machen. Solche professionelle Wasch- und Trockenmaschinen treffen wir ganz selten an. Innert vier Stunden ist alles gewaschen und getrocknet.

Heiner und ich machen einen Spaziergang. Christina verschläft den Tag, Hans geniesst den Ruhetag mit lesen.

Am Abend gehen wir zu dritt ins Restaurant und lassen uns bekochen.
Den Kaffee nehmen wir im Wohnwagen, verweilen jedoch nicht lange, die Patientin hat Kopfschmerzen.

28.03.18, Seliste Dreznicko – Zagreb

Mittwoch. Wir fahren Richtung Zagreb kilometerlang durch unwirtliche Steinwüsten. Nichts als Steine auf den Feldern. Ausser Buschwerk mag nichts wachsen. Die Gegend ist sehr dünn besiedelt.
Viel später ändert sich das Landschaftsbild, erst sind es kleine Äcker und Wiesen, allmählich werden die bewirtschafteten Flächen grösser und die Siedlungen dichter.

Am frühen Nachmittag erreichen wir den Campingplatz. Ein schöner Platz, mit geheiztem Sanitärgebäude und einer grossen, funktionierenden Waschmaschine.

Dienstag, 27. März 2018

27.03.18, Lozovac – Seliste Dreznicko

Dienstag. Wir hatten die Idee, bevor wir Kroatien verlassen möchten wir noch die Plitvicer Seen besuchen. Zu Beginn unserer Kroatienreise hatte es dort nochmal so richtig heftig und viel geschneit. Wir verschoben diese Idee auf das Ende unseres Aufenthalts.
Nun sind wir in der Nähe und es hat immer noch unangenehm viel Schnee. Die begehbaren Pfade sind pflotschig und nicht sehr einladend. Diese Seenlandschaft möchten wir lieber zu einer wärmeren Jahreszeit sehen und geniessen. Wir fahren daran vorbei.
Etwas schwierig gestaltet sich die Suche nach einem Übernachtungsplatz. Die Angaben im Internet über die Öffnungszeiten sind widersprüchlich. Beim ersten ausgesuchten Platz sausen wir vorbei, alles zugeschneit und nicht geräumt. Beim zweiten Platz sind die Angestellten intensiv am Vorbereiten, aber es wird erst am 30.03. geöffnet. Wir werden etwa 300 Meter zurück geschickt, da sei auf der rechten Seite ein kleiner Familiencamping, vielleicht sei da frei. Wir versuchen unser Glück. Ja, natürlich können wir da Übernachten, aber im Sanitärgebäude gibt es noch kein Wasser. Dusche und WC geht nicht. Wenn wir wollen dürfen wir im Haus das Badezimmer von einem der Gästezimmer benutzen. Wir wollen! Vielen, vielen Dank.
Heiner und Hans platzieren das Gefährt und ich nehme so schnell wie möglich die Kaffeemaschine in Betrieb. Wir sitzen am Tisch vor unseren Kaffeetassen, da klopft es plötzlich an die Tür. Draussen steht der Seniorchef mit einer Flasche Slivovic. „Haben sie Schnapsgläser? Ich habe zur Begrüssung ein kleines Schnäpsli“, lachend hält er die Flasche in die Höhe. Er füllt die Gläser, wünscht uns 'Prost' und einen schönen Aufenthalt.

Montag, 26. März 2018

26.03.18, Lozovac

Montag. Heute fahren wir bei schönstem Sonnenschein zum Nationalparkeingang Roski slap. An verschiedenen Stellen kann man auch hier Stromschnellen und Wasserfälle bestaunen. Wir wandern ein Stück um beste Sicht auf den Fall zu haben.
Wir machen Fotos und setzen uns danach auf eine Bank für unseren Mittagslunch. Danach stelle ich mich nochmal an den Wegrand und zoome den Wasserfall mit der Kamera heran, drücke auf den Auslöser und will dann die Kamera in der Tasche verstauen. Bloss lässt sich jetzt das Objektiv nicht mehr einfahren. Mit wachsender Verzweiflung probiere ich alles mögliche. Nichts geht mehr! Meine Kamera ist kaputt! Einfach so! Battierie wechseln: nützt nichts.
X mal ein- und ausschalten: nützt nichts. Abwarten und nochmal probieren: nützt nichts. Meine Canon G 12 ist defekt! Die Kamera die uns auf dem Jakobsweg und auf all unseren Reisen seither begleitet hat, will nicht mehr. Ich bin sehr deprimiert.
Wir marschieren zurück zum Auto. Beim nächsten Stopp fotografiere ich mit dem Handy.
Na ja, ist halt nicht das selbe. Mal schauen, wie wir dieses Problem lösen können.