Samstag, 25. April 2015

25.4.15, Agno

Unser letzter Tag im Tessin. Damit uns der Abschied nicht zu schwer fällt hat das Wetter umgeschlagen. Nach vielen sonnigen und auch warmen Tagen wird die Pollengeschwängerte Luft reingewaschen. Die Allergiker sind froh. Froh sind wohl auch alle Gärtner, Landwirte und sonstige auf Regen angewiesene Leute.

Wir erinnern uns an die vergangenen Tage und nehmen viele Bilder und Eindrücke mit.

Täglich kleinere oder grössere Spaziergänge oder Ausflüge brachten Genuss für Gemüt und Augen.
Parco San Grato, Carona:


Maggiatal:

Donnerstag, 16. April 2015

16.4. 15, Donnerstag

Agno, Tessin.
Heiner:
Nachdem ich diverse Untersuchungen und Besprechungen hinter mir habe, meine Grippe und die Lungenentzündung überwunden sind, ist nun auch klar, dass ich eine Behandlung im Claraspital in Basel noch vor mir habe. Die Strahlentherapie beginnt am 28. April, bezw. am 4. Mai und dauert bis Ende Juni 2015.
Während dieser Zeit beziehen wir einen Platz auf dem Dreiländercamping in Lörrach.

Jetzt sind wir 10 Tag im Ticino auf dem TCS-Camping in Agno/Muzzano. Gemeinsam mit Schwager Hans und Neffe Silvan hoffen wir auf einige schöne erholsame Tage hier.

Samstag, 28. März 2015

28.3.15, Samstag

Lörrach - Oberdorf - Rickenbach.
Der Campingplatz in Lörrach gefällt uns. Da könnten wir es auch länger aushalten. In der Umgebung gibt es genügend zu entdecken, Wander- oder Fahrradrouten und mit Bus und Tram ist man in ca. 30 Minuten in Basel. Mal sehen was uns die nächsten Tage für Möglichkeiten bringen, es stehen ja Arztbesuche an.

Nach dem Frühstück hatten wir schnell zusammengepackt und schon ging es Richtung Schweizer Grenze und ins Baselbiet.
In Oberdorf wollten wir einige eingelagerte Sachen abholen und durften gleich zum Mittagessen bleiben.
Am Nachmittag fuhren wir über die Oberbaselbieter Hügel, stellten fest, dass das mit dem Sonnenschein ein kurzes Vergnügen war denn bald fielen die ersten Regentropfen.

Für die nächsten Tage sind wir in Rickenbach im Gästezimmer einquartiert. Danke Hans.

Freitag, 27. März 2015

27.3.15, Freitag

Lyon - Besancon - Lörrach.
Heiner: endlich hat sich das Wetter gebessert. Doch die Weiterfahrt durch Lyon war alles andere als angenehm. Mal drei-, mal vierspurig und viel Verkehr. Endlich ein Aussenquartier, hmm ...wo sind wir eigentlich? Doch plötzlich befinden wir uns auf einer schöner Strasse im Sonnenschein. So macht das Fahren wieder Spass.
In der Region Bresse machen wir halt bei einem Landgasthof mit regionaler Küche. Diese kulinarische Pause haben wir uns verdient.
Danach geht es weiter bis Besancon. Der Campingplatz liegt am Doubs. Trotz Strasse und Eisenbahn in der Nähe war es relativ ruhig in der Nacht.
Leichter Regen hinderte uns nicht am schlafen.
Gut ausgeruht fahren wir ohne Unterstützung vom Navi weiter durch die Franche Comtė, über schöne Jurahöhen ins Elsass. Frau hat die Route gut recherchiert und bis vor Altkirch bestens im Griff. Dann brauchen wir etwas Unterstützung und machen einen kleinen, aber schönen Umweg. Kurz vor 13 Uhr erreichen wir den Dreiländer-Camping in Lörrach. Rezeption zu aber Tor offen. Also suchen wir uns einen Stellplatz und gehen danach in die Stadt. Nach unserem Stadtbummel meldeten wir uns beim Platzwart an.

Mittwoch, 25. März 2015

25.3.15, Mittwoch

St. Cyprien - Saint Genis Laval (Lyon)
Regen, Regen, Regen! Es verfolgt uns wieder!
Heute Vormittag sind wir durch die Petite camarque gefahren. Die weissen Pferde waren braun, grosse Teile der Wiesen standen unter Wasser, nur den Flamingos gefiel das.
Wir wollten heute bis Montelimar fahren. Beim dortigen Campingplatz machten wir nach einer kurzen Besichtigung eine Kehrtwende. Nein, im Sumpf übernachten wollten wir nicht. Da es noch früh am Nachmittag war, konnten wir bis zum nächsten ausgesuchten Platz fahren. Zwar auch nass, aber gut befestigter Boden. So ist die Ausfahrt morgen gewährleistet.

Montag, 23. März 2015

23.3.15, Montag.

Caldes de Montbui - St. Cyprien. Der Ruhetag gestern hat uns gut getan. Auf dem Spaziergang fanden wir sogar wilden Rosmarin, der am Abend beim Fischgericht gleich Verwendung fand.

Heute beschien uns zwischendurch sogar die Sonne. Je näher wir der französischen Grenze kamen, um so trüber sah der Himmel jedoch aus. Während der Mittagspause prasselte ein Wolkenbruch auf uns.
Später sah man überall auf den Feldern grosse Wasserlachen. Vor St. Cyprien waren Strassen gesperrt oder nur schwer befahrbar. Die Feuerwehr stand im Einsatz. Beim Campingplatz wurden wir abgewiesen. Es sei zu nass, sie könne niemanden auf den Platz lassen. Beim Hafen habe es genug Platz zum übernachten. Hier stehen wir nun in der Reihe mit etlichen anderen Wohnmobilisten.

Samstag, 21. März 2015

21.3.15, Samstag

Poboleda – Caldes de Montbui
Heiner:

Nach einer regenreichen Nacht haben wir in den Regenpausen am Morgen unser Fahrzeug bereit gestellt. Meine Befürchtung, dass ich auf dem völlig durchnässten Boden einsinke war umsonst.
Aber die steile Ausfahrt auf Naturboden wurde zur Prüfung. Beim ersten Versuch kam ich bis einen Meter vor die Ebene, da blieb ich hängen. Der zweite Versuch mit Schwung und etwas weiter links gelang. Ein kleiner Strassenschaden blieb und ein arg verschmutztes Auto war das Resultat.

Bei Regen und Nebel ging es über regelrechte Bergstrassen in Richtung Barcelona. Ein Zick-Zack Kurs, mal mit und mal ohne Navi.
Der teilweise sehr starke Regen hat unser Auto unterwegs wieder von allen Seiten gewaschen.
Unser Ziel, der Campingplatz 'El Pasqualet' in Caldes de Montbui erreichten wir bereits um 14 Uhr.

Madeleine:
Es war ein sehr gemütlicher Abend gestern. Im Restaurant waren wir die einzigen Gäste und wurden von der Chefin Heidi bestens umsorgt. Sie ist in Barcelona geboren, jedoch in Konstanz aufgewachsen. Da sie erst mit 20 mit ihrer Mutter wieder nach Spanien zog, spricht sie fliessend deutsch. Ihr Gatte Pepe spricht kein Wort deutsch, ist aber sehr stolz auf seine sprachgewandte Frau.

Nachts schlief ich sehr schlecht. Das kommt davon, wenn man nicht rechtzeitig aufhört mit essen. Ich wälzte mich von einer Seite auf die andere und der heftige Regen der lautstark aufs Dach trommelte tat ein übriges um mich am schlafen zu hindern.
Am Morgen kam ich entsprechend schwer in die Gänge und war froh, dass ich mich nicht beeilen musste.
Während ich vor der Abreise nochmal im Sanitärgebäude verschwand, startete Heiner einen ersten Ausfahrtsversuch. Na, das nennt man dann wohl 'Dreckschleuder' .... und eine tiefe Furche vereitelte den schnellen Erfolg. Beim zweiten Anlauf klappte das Manöver, bloss war die Seite unserer HeiMatd mehr braun als weiss.
Wir entschuldigten uns in der Rezeption und kauften dafür noch einige Flaschen Biowein aus der Gegend. Mit einem 'una proxima vez' wurden wir herzlichst Verabschiedet. Wir kommen gerne wieder.

Nun sind wir in Caldes de Montbui gelandet, einem Ort mit Thermalbäder, hier bleiben wir zwei Nächte. Beim Spaziergang durch den Ort kamen wir an zwei Brunnen vorbei, wo man die Hände probehalber nur ganz kurz in den Wasserstrahl hält. Beim Löwenbrunnen ist angeschrieben: 74°