Freitag
Am Morgen sind wir kurz mit dem Rad auf Futterbeschaffungstour. Désirée und Simon hatten sich zum Mittagessen angemeldedet. Simon soll noch einige Kalorieen bunkern, also Eltern: Kühlschrank aufstocken.
Dann waren sie endlich da! Wir konnten sie knuddeln und drücken bis ihnen die Luft weg blieb (ist bei meinem Grössenverhältnis etwas schwierig).
Später sind die beiden in ihr Hotel. Wir nochmal aufs Radel in die andere Richtung.
Jetzt gehen wir nach Zell ins Restaurant. Die Eltern von Désirée kommen und der Vater hat heute Geburtstag.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Freitag, 29. August 2014
Donnerstag, 28. August 2014
28.8.14, Zell am See
Donnerstag
Heute Vormittag war wieder einmal haushalten angesagt. Der Wetterbericht versprach für heute und morgen schönes sommerliches Wetter, also Frau, benutzen putzen und waschen ..... Waschmarken holen und noch vor dem Frühstück mit waschen beginnen. Die Platzbetreiberin, Frau Bründlinger bestätigte den Wetterbericht. Sie zeigte mir Bilder von den Webcams oben auf dem Berg. Dort war bereits alles in gleissendes Sonnenlicht getaucht. Bei uns im Tal hielt sich die Hochnebeldecke bis elf Uhr, dann konnten wir Wetter und Aussicht geniessen. Fast punktgenau mit dem Aufreissen des Nebels wurde meine dritte Maschine Wäsche fertig. Herrlich, wieder einmal an der Sonne getrocknete Bettwäsche!
Am Nachmittag schwangen wir uns auf die Fahrräder und radelten rund um den See. Es sind schon viele Athleten (Ironman) hier und es begegneten uns immer wieder Läufer, Rennfahrer und im Wasser sahen wir auch einige in Neoprenanzügen, die nochmal ein leichtes Training absolvierten. Die Stimmung ist geprägt von der Vorfreude auf diesen Giga-Event.
In der Ortschaft Zell (unser Campingplatz liegt 6 Km südlich) parkten wir unsere Räder und besichtigten das Städtchen zu Fuss. Es hat viele Touristen hier und auffallend viele Muslime, die Frauen in traditioneller Kleidung, oft sogar das Gesicht verhüllt. Bei etlichen Restaurants sahen wir den Aushang auch in arabischer Schrift.
Am Schluss der Besichtigung mussten wir unsere Fahrräder suchen, so gut hatten wir sie versteckt.
Wir steuerten vom Zentrum Richtung See. Etwas nach der Schiffstation hatte es einen kleinen Park, mit sehr schöner Sicht auf den See und die gegenüber liegenden Berge. Präzise in dem Moment als wir dort ankamen begann eine wunderbares Wasserspiel mit passender Musik. Heiner konnte mit seinem Fotoapparat Filmen. Ich probiere mal, ob ich das auch in den Blog hochladen kann. Falls es nicht geht liebe Freunde: jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag kann man das hier vor Ort geniessen.
Tja, es gibt halt 'nur' ein Standbild. Müsst selber nach Zell fahren, wenn ihr es erleben wollt.
Wieder zurück auf dem Platz stellten wir fest, dass wir italienische Nachbarn bekommen haben. Neben dem Italiener steht ein Franzose. Auf der anderen Seite steht ein Camper mit GB am Nummernschild. Zwei Fahrzeuge konnten wir noch nicht zuordnen. Auf jeden Fall ist die Klientel international und alle scheinen für den Wettkampf angereist zu sein.
Heute Vormittag war wieder einmal haushalten angesagt. Der Wetterbericht versprach für heute und morgen schönes sommerliches Wetter, also Frau, benutzen putzen und waschen ..... Waschmarken holen und noch vor dem Frühstück mit waschen beginnen. Die Platzbetreiberin, Frau Bründlinger bestätigte den Wetterbericht. Sie zeigte mir Bilder von den Webcams oben auf dem Berg. Dort war bereits alles in gleissendes Sonnenlicht getaucht. Bei uns im Tal hielt sich die Hochnebeldecke bis elf Uhr, dann konnten wir Wetter und Aussicht geniessen. Fast punktgenau mit dem Aufreissen des Nebels wurde meine dritte Maschine Wäsche fertig. Herrlich, wieder einmal an der Sonne getrocknete Bettwäsche!
Am Nachmittag schwangen wir uns auf die Fahrräder und radelten rund um den See. Es sind schon viele Athleten (Ironman) hier und es begegneten uns immer wieder Läufer, Rennfahrer und im Wasser sahen wir auch einige in Neoprenanzügen, die nochmal ein leichtes Training absolvierten. Die Stimmung ist geprägt von der Vorfreude auf diesen Giga-Event.
In der Ortschaft Zell (unser Campingplatz liegt 6 Km südlich) parkten wir unsere Räder und besichtigten das Städtchen zu Fuss. Es hat viele Touristen hier und auffallend viele Muslime, die Frauen in traditioneller Kleidung, oft sogar das Gesicht verhüllt. Bei etlichen Restaurants sahen wir den Aushang auch in arabischer Schrift.
Am Schluss der Besichtigung mussten wir unsere Fahrräder suchen, so gut hatten wir sie versteckt.
Wir steuerten vom Zentrum Richtung See. Etwas nach der Schiffstation hatte es einen kleinen Park, mit sehr schöner Sicht auf den See und die gegenüber liegenden Berge. Präzise in dem Moment als wir dort ankamen begann eine wunderbares Wasserspiel mit passender Musik. Heiner konnte mit seinem Fotoapparat Filmen. Ich probiere mal, ob ich das auch in den Blog hochladen kann. Falls es nicht geht liebe Freunde: jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag kann man das hier vor Ort geniessen.
Tja, es gibt halt 'nur' ein Standbild. Müsst selber nach Zell fahren, wenn ihr es erleben wollt.
Wieder zurück auf dem Platz stellten wir fest, dass wir italienische Nachbarn bekommen haben. Neben dem Italiener steht ein Franzose. Auf der anderen Seite steht ein Camper mit GB am Nummernschild. Zwei Fahrzeuge konnten wir noch nicht zuordnen. Auf jeden Fall ist die Klientel international und alle scheinen für den Wettkampf angereist zu sein.
Mittwoch, 27. August 2014
27.8.14, Taching – Zell am See
Mittwoch
Die Weiterreise startete heute morgen um halb elf. Ziel: Panoramacamping am südlichen Seeufer von Zell am See. Die Fahrt verlief unspektakulär, zwischendurch kamen die Scheibenwischer zum Einsatz. Am frühen Nachmittag erreichten wir das Ziel. Wir sind nun in Österreich.
Am Freitag reisen Simon und Désirée an. Simon hat sich für die Teilnahme am Ironman am Sonntag angemeldet. Wir freuen uns auf Sohn und Schwiegertochter die wir seit vier Monaten nicht mehr gesehen haben.
Die Weiterreise startete heute morgen um halb elf. Ziel: Panoramacamping am südlichen Seeufer von Zell am See. Die Fahrt verlief unspektakulär, zwischendurch kamen die Scheibenwischer zum Einsatz. Am frühen Nachmittag erreichten wir das Ziel. Wir sind nun in Österreich.
Am Freitag reisen Simon und Désirée an. Simon hat sich für die Teilnahme am Ironman am Sonntag angemeldet. Wir freuen uns auf Sohn und Schwiegertochter die wir seit vier Monaten nicht mehr gesehen haben.
26.8.14, Taching
Dienstag
Im Laufe der Nacht hat es die Umgebung ordentlich gewaschen. Um neun regnete es immer noch, deshalb eilte es uns nicht mit aufstehen. Ein spätes Frühstück ersparte uns das Mittagessen. Als gegen elf Uhr die Sonne durch die Wolkendecke drückte packten wir eilig den Rucksack, stopften Regenklamotten, Bananen, Äpfel, Brot hinein, schnürten die Wanderschuhe und los ging es um den See. Wieder einmal etwas weiter marschieren als nur im einstelligen Kilometerbereich.
Die ganzen 21 Kilometern konnten wir sogar ohne Regenjacke geniessen.
Ein breites Grinsen entlockte uns folgendes Ortsschild:
Bayern glänzt auch mit schön geschmückten Häusern.
Gegen Ende der Runde beschlossen wir: wir kochen nicht selbst, wir gehen zum Bergwirt. Dieses Restaurant haben wir neben der Dorfkirche von Taching ausgemacht und dorthin zog es uns. Mit müden Füssen und schmerzenden Beinen stiegen wir über den Wiesenpfad direkt zum Biergarten hoch. Autofahrer nehmen die Dorfstrasse die mit einer sanfteren Steigung und einem grossen Bogen die Höhe erreicht.
Für unseren Bärenhunger bestellten wir die Grillplatte für zwei Personen. Den Rest mussten wir uns einpacken lassen! Es wäre auch noch eine dritte Person satt geworden.
Im Laufe der Nacht hat es die Umgebung ordentlich gewaschen. Um neun regnete es immer noch, deshalb eilte es uns nicht mit aufstehen. Ein spätes Frühstück ersparte uns das Mittagessen. Als gegen elf Uhr die Sonne durch die Wolkendecke drückte packten wir eilig den Rucksack, stopften Regenklamotten, Bananen, Äpfel, Brot hinein, schnürten die Wanderschuhe und los ging es um den See. Wieder einmal etwas weiter marschieren als nur im einstelligen Kilometerbereich.
Die ganzen 21 Kilometern konnten wir sogar ohne Regenjacke geniessen.
Ein breites Grinsen entlockte uns folgendes Ortsschild:
Bayern glänzt auch mit schön geschmückten Häusern.
Gegen Ende der Runde beschlossen wir: wir kochen nicht selbst, wir gehen zum Bergwirt. Dieses Restaurant haben wir neben der Dorfkirche von Taching ausgemacht und dorthin zog es uns. Mit müden Füssen und schmerzenden Beinen stiegen wir über den Wiesenpfad direkt zum Biergarten hoch. Autofahrer nehmen die Dorfstrasse die mit einer sanfteren Steigung und einem grossen Bogen die Höhe erreicht.
Für unseren Bärenhunger bestellten wir die Grillplatte für zwei Personen. Den Rest mussten wir uns einpacken lassen! Es wäre auch noch eine dritte Person satt geworden.
Montag, 25. August 2014
25.8.14, Waldmünchen – Taching
Montag
Heute morgen Sonnenschein und viel blauer Himmel. Die Luft nach wie vor kühl, der Blick über den See lässt einem von wärmeren Temperaturen träumen.
Wir verliessen diesen angenehmen Platz mit dem Wunsch im Herzen wieder zu kommen. Land und Leute gefallen uns sehr.
Die Fahrt ging mal bergauf, dann wieder bergab, viel durch Tannenwälder, Luftkurorte, Skigebiete. Zur Mittagszeit überquerten wir die Donau in der Nähe von Straubing. Mit der Querung erreichten wir eine auffallend andere Landschaft. Ebene, wirklich flaches Land, keine Viehwirtschaft, dafür Ackerbau soweit das Auge reicht. Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln, Kohl und anderes Gemüse.
Später überquerten wir den Inn und wieder wechselte das Landschaftsbild. Es wurde hügelig und in der Ferne sahen wir schon Silhouetten der Österreichischen Berge.
Jetzt sind wir auf dem Gemeindecampingplatz von Taching am See. Bei unserer Ankunft waren viele Gäste noch am baden. Die Luft war so mild, dass ich endlich wieder einmal in den Flip Flops herum laufen konnte und Heiner sofort die kurzen Hosen montierte.
Auch hier wurden wir sehr freundlich willkommen geheissen. Stolz wurde uns erklärt, dass dies der wärmste See Bayerns sei. Wir bleiben zwei Nächte, dann geht es über die Grenze nach Zell am See.
Eben (21 Uhr) hat es zu regnen begonnen.
Heute morgen Sonnenschein und viel blauer Himmel. Die Luft nach wie vor kühl, der Blick über den See lässt einem von wärmeren Temperaturen träumen.
Wir verliessen diesen angenehmen Platz mit dem Wunsch im Herzen wieder zu kommen. Land und Leute gefallen uns sehr.
Die Fahrt ging mal bergauf, dann wieder bergab, viel durch Tannenwälder, Luftkurorte, Skigebiete. Zur Mittagszeit überquerten wir die Donau in der Nähe von Straubing. Mit der Querung erreichten wir eine auffallend andere Landschaft. Ebene, wirklich flaches Land, keine Viehwirtschaft, dafür Ackerbau soweit das Auge reicht. Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln, Kohl und anderes Gemüse.
Später überquerten wir den Inn und wieder wechselte das Landschaftsbild. Es wurde hügelig und in der Ferne sahen wir schon Silhouetten der Österreichischen Berge.
Jetzt sind wir auf dem Gemeindecampingplatz von Taching am See. Bei unserer Ankunft waren viele Gäste noch am baden. Die Luft war so mild, dass ich endlich wieder einmal in den Flip Flops herum laufen konnte und Heiner sofort die kurzen Hosen montierte.
Auch hier wurden wir sehr freundlich willkommen geheissen. Stolz wurde uns erklärt, dass dies der wärmste See Bayerns sei. Wir bleiben zwei Nächte, dann geht es über die Grenze nach Zell am See.
Eben (21 Uhr) hat es zu regnen begonnen.
23. / 24.8.14, Schönwald – Waldmünchen
Samstag
Es wären nur etwa 160 Kilometer gewesen, aber ...... der chinesische Verkehrsminister war an verschieden Orten zu Besuch. Wegen Mr. Umleitung mussten wir sicher 40 Kilometer Umwege in Kauf nehmen. Meistens wird bei baulichen Strassenarbeiten die ganze Strecke abgesperrt und grossräumig umfahren. Hier geht es nicht, dass man zuerst die eine Strassenseite macht, dann die Andere und während dem Ganzen, mittels Ampeln, den Verkehr trotzdem durchschleust. Andere Länder, andere Sitten.
Gerne wären wir früh auf dem Campingplatz am Perlsee eingetroffen. Die den Umwege hatten uns da jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Genau während der Mittagspause standen wir vor dem geschlossenen Tor. Zum Platz und See gehört ein Restaurant. Da konnten wir bequem und gut versorgt warten.
Wir durften uns von den noch freien Plätzen einen aussuchen. Glücklicherweise hatten wir genug Verlängerungskabel dabei (45 Meter). Die Stromanschlüsse sind weit auseinander. Wir haben freundliche, hilfsbereite Nachbarn die Dauermieter sind und sich bestens auskennen.
Auf vielen Plätzen wird man von den 'Einheimischen' bloss geduldet. Hier ist man auch als Durchreisender willkommen.
Nach dem Einrichten schnürten wir schnell unsere Laufschuhe und drehten eine Runde um den See. Der Rundweg war zu verlockend um im WoMo hocken zu bleiben.
In einem Waldstück kamen wir an einem 'Saubersitzer' vorbei. Was? Ihr wisst nicht was ein Saubersitzer ist? Haha, wir wussten es auch nicht!
Folgendes: während Touren verhindert oft eine nasse, verschmutzte Sitzfläche den Genuss einer wohlverdienten Rast. Nicht so beim Saubersitzer. Einfach Rücklehne hochklappen, sitzen, geniessen und nach Gebrauch wieder zuklappen. Voila, der Nächste kann sich über einen trockenen, sauberen Sitz freuen.
Hungrig kehrten wir zum Fahrzeug zurück und 'bastelten' uns einen leckeren Salat mit gebratenen Lachsstreifen.
Sonntag
Hoffnungsvoll schulterten wir am Morgen unsere Rucksäcke. Das Regenrisiko sei gering, am Nachmittag bleibe es trocken hiess es. Auf dem Weg vom Campingplatz nach Waldmünchen brauchten wir den Schirm noch nicht. Der erste Blick auf den Kirchenturm entlockte uns ein Lachen: es sieht aus als trage der Turm ein erschrockenes Gesicht zu Schau.
Es ist ein hübsches Städtchen, aber heute wie ausgestorben. Ja, die Sonne sahen wir auch noch kurz.... durchs Fenster als wir im Restaurant sassen.
Kaum waren wir wieder unterwegs, fielen schon die ersten unvermeidlichen Tropfen. Bei einer Hauseinfahrt suchten wir Schutz, warteten bis das Gröbste vorüber war. Danach ging es weiter bis zum nächsten Guss. So verbrachten wir den Nachmittag, wandern, unterstehen, wandern, unterstehen, wandern. Heute hat Frau nur mit Mühe ihren Optimismus aufrecht erhalten. Einmal musste der ganze 'Dampf' lautstark entweichen.
Am Abend tröstete ein feines Grillsteak mit Salat und Gemüse. Als Abschluss und um einer Erkältung vorzubeugen gab es einen 'Holdrio'!
Es wären nur etwa 160 Kilometer gewesen, aber ...... der chinesische Verkehrsminister war an verschieden Orten zu Besuch. Wegen Mr. Umleitung mussten wir sicher 40 Kilometer Umwege in Kauf nehmen. Meistens wird bei baulichen Strassenarbeiten die ganze Strecke abgesperrt und grossräumig umfahren. Hier geht es nicht, dass man zuerst die eine Strassenseite macht, dann die Andere und während dem Ganzen, mittels Ampeln, den Verkehr trotzdem durchschleust. Andere Länder, andere Sitten.
Gerne wären wir früh auf dem Campingplatz am Perlsee eingetroffen. Die den Umwege hatten uns da jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Genau während der Mittagspause standen wir vor dem geschlossenen Tor. Zum Platz und See gehört ein Restaurant. Da konnten wir bequem und gut versorgt warten.
Wir durften uns von den noch freien Plätzen einen aussuchen. Glücklicherweise hatten wir genug Verlängerungskabel dabei (45 Meter). Die Stromanschlüsse sind weit auseinander. Wir haben freundliche, hilfsbereite Nachbarn die Dauermieter sind und sich bestens auskennen.
Auf vielen Plätzen wird man von den 'Einheimischen' bloss geduldet. Hier ist man auch als Durchreisender willkommen.
Nach dem Einrichten schnürten wir schnell unsere Laufschuhe und drehten eine Runde um den See. Der Rundweg war zu verlockend um im WoMo hocken zu bleiben.
In einem Waldstück kamen wir an einem 'Saubersitzer' vorbei. Was? Ihr wisst nicht was ein Saubersitzer ist? Haha, wir wussten es auch nicht!
Folgendes: während Touren verhindert oft eine nasse, verschmutzte Sitzfläche den Genuss einer wohlverdienten Rast. Nicht so beim Saubersitzer. Einfach Rücklehne hochklappen, sitzen, geniessen und nach Gebrauch wieder zuklappen. Voila, der Nächste kann sich über einen trockenen, sauberen Sitz freuen.
Hungrig kehrten wir zum Fahrzeug zurück und 'bastelten' uns einen leckeren Salat mit gebratenen Lachsstreifen.
Sonntag
Hoffnungsvoll schulterten wir am Morgen unsere Rucksäcke. Das Regenrisiko sei gering, am Nachmittag bleibe es trocken hiess es. Auf dem Weg vom Campingplatz nach Waldmünchen brauchten wir den Schirm noch nicht. Der erste Blick auf den Kirchenturm entlockte uns ein Lachen: es sieht aus als trage der Turm ein erschrockenes Gesicht zu Schau.
Es ist ein hübsches Städtchen, aber heute wie ausgestorben. Ja, die Sonne sahen wir auch noch kurz.... durchs Fenster als wir im Restaurant sassen.
Kaum waren wir wieder unterwegs, fielen schon die ersten unvermeidlichen Tropfen. Bei einer Hauseinfahrt suchten wir Schutz, warteten bis das Gröbste vorüber war. Danach ging es weiter bis zum nächsten Guss. So verbrachten wir den Nachmittag, wandern, unterstehen, wandern, unterstehen, wandern. Heute hat Frau nur mit Mühe ihren Optimismus aufrecht erhalten. Einmal musste der ganze 'Dampf' lautstark entweichen.
Am Abend tröstete ein feines Grillsteak mit Salat und Gemüse. Als Abschluss und um einer Erkältung vorzubeugen gab es einen 'Holdrio'!
Freitag, 22. August 2014
22.8.14, Seiffen - Schönwald
Unsere Reise geht nun langsam wieder südwärts. Wie gehabt, auf Nebenstrassen, ohne eile. Stets mehr oder weniger nah entlang der Tschechischen Grenze. Heute standen viele Zuschauer am Strassenrand und winkten ....
es kamen uns soooo viele Oldtimer entgegen.
Bei der Sachsen classic steht nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, vielmehr geht es um die Präsentation von historisch wertvollen Fahrzeugen aus der Automobilgeschichte. Da waren etliche wunderschöne und sicherlich wertvolle Autos unterwegs.
Nun sind wir für eine Nacht auf einem kleinen Stellplatz in Schönwald, das liegt in Bayern.
es kamen uns soooo viele Oldtimer entgegen.
Bei der Sachsen classic steht nicht die Geschwindigkeit im Vordergrund, vielmehr geht es um die Präsentation von historisch wertvollen Fahrzeugen aus der Automobilgeschichte. Da waren etliche wunderschöne und sicherlich wertvolle Autos unterwegs.
Nun sind wir für eine Nacht auf einem kleinen Stellplatz in Schönwald, das liegt in Bayern.
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