Samstag, 2. März 2013

Mowgli ist ausgezogen!



Gestern Abend ist unsere Katze Mowgli mit Sack und Pack ausgezogen.
Weil eine Katze die umplatziert wird, die ersten drei Wochen nicht ins Freie sollte,haben wir uns entschlossen "Phüsi" schon jetz zu unseren Freunden zu bringen. Je weiter der Frühling (ich hoffe er kommt bald) voranschreitet, desto mehr wollen Katzen draussen sein. Bis der Frühling wirklich Einzug hält, ist Mowgli am neuen Ort eingewöhnt und sie kann dann die Umgebung auskundschaften.

Das Haus ist schon etwas leer so komplett ohne Tiere, aber wir schauen vorwärts und erledigen nach und nach anstehende Dinge. Weitere Gegenstände veräussern, verschenken, verpacken oder ...... wegschmeissen. Unglaublich was sich im Lauf der Jahre so alles ansammelt und was man davon wirklich braucht! So ein Räumaktion ist enorm befreiend.

Sonntag, 24. Februar 2013

Kostume und Larven verpackt!



Nun ist sie endgültig vorbei, die Fasnacht 2013 ist Geschichte.
Alle Kostume sind verpackt, die Bleibenden im grossen Fasnachtskorb, die zu Verschenkenden in grossen Kartonschachteln.
Zum Aufbewahren für kommende "drey scheenschti Dääg" gab es zum grossen Korb noch fünf Zügelkartons. Lagern dürfen wir diese bei Nichte und Cliquenmitglied, oh sorry: Präsidentin :-), Conny.
Vielen Dank!

Nach Fasnachtsaufräum- und Verpackungsaktion machten wir uns auf den Weg zur Camperbesichtigung. Anschauen, vergleichen, überlegen, diskutieren, abwägen, darüber schlafen, weitere Fahrzeuge anschauen, wieder diskutieren, vergleichen, Bilder anschauen, überlegen ..... u.s.w.
Unser zukünftiges Fahrzeug soll uns einige Jahre als Zuhause dienen. Nicht zu klein: für uns heisst das etwa sieben Meter lang, nicht zu schwer: sollte mit normalem Fahrausweis fahrbar sein,
wenige KM und das Gewicht der Zuladung waren / sind wichtige Kriterien. Mittlerweile sind wir nahe dran! Sobald die Entscheidung gefallen ist gibt's Fotos hier im Blog.

Heute musste / durfte ich wieder einige Kündigungen schreiben. Versicherungen die ich nach beenden meiner Geschäftstätigkeit nicht mehr benötige werden aufgelöst.
Für die Ausgleichskasse habe ich ein Informatsionsschreiben verfasst und werde dies per Einschreiben senden.

Ach, und mein Ehemann musste noch Wettschulden bei mir einlösen :-))
Er durfte mich zum essen ausführen! Ich hab mich diebisch gefreut!

Mittwoch, 13. Februar 2013

Bald wird's Zeit



Bald wird's Zeit die neuen Wanderschuhe einzulaufen.
So schön wie es Momentan auch draussen aussieht, ich habe genug von Schnee und Kälte!





Nächste Woche wird mit der Basler Fasnacht der Winter ausgetrieben! Da helfen wir ganz eifrig mit!
Danach geht es mit Energie in jeder freien Minute ans Haushalt auflösen. Alles was in den nächsten fünf Monaten und danach nicht mehr gebraucht wird, will ich verpacken oder auf Ricardo verkaufen.

Es sind diverse Gerüchte im Umlauf die ich hier und heute Richtig stellen möchte: 1.) Heiner ist noch nicht pensioniert
2.) ich arbeite auch noch bis Mitte Juni
3.) unser Haus ist noch nicht verkauft und auch nicht vermietet
4.) wir sind noch nicht unterwegs

Der Abmarsch ist auf Ende Juli 2013 geplant!

Freitag, 8. Februar 2013

Kleine grosse Freude im Alltag!



Gestern haben wir ein ganz wichtiges Requisit für unsern Jakobsweg geschenkt bekommen!
In den letzten Tagen habe ich immer wieder an die noch fehlenden Jakobsmuscheln gedacht. Das ultimative äusserliche Erkennungszeichen eines Pilgers. Woher und wie beschafft man/Frau diese Dinger? Schliesslich konnte ich diese Gedanken loslassen mit der Einstellung: zur gegebenen Zeit finden wir die Muscheln, vielleicht auch erst unterwegs.
Nun haben die Muscheln zu uns gefunden! Muscheln die schon einmal von jemandem nach Santiago de Compostela getragen wurden. Wenn das keine guten Voraussetzungen sind ....
Liebe Amrei, vielen herzlichen Dank! Immer wenn ich die Muscheln anschaue hüpft mein Herz vor Freude.

Sonntag, 20. Januar 2013

Schneeweekend mit dem Schwimmclub 18. - 20.01.13

(Heiner)

Bei traumhaftem Winterwetter fand das diesjährige Schneeweekend statt. Man(n) genoss das Zusammensein und Schneeschuhlaufen in der Umgebung von Zweisimmen.


Am Freitagnachmittag, nach Anreise und Mittagessen, reichte die Zeit nur noch für eine kleinere Tour Richtung Rinderberg. Nach einem "Lawinenkaffi" zur Stärkung, wollten wir uns auf den Weg ins Tal machen. Glücklicherweise hatten wir Schlitten und Tourenski dabei (ist ja doof bei Schnee ins Tal zu marschieren). Inzwischen war aber die Dämmerung so weit fortgeschritten, dass wir Stirnlampen gebraucht hätten ..... die befanden sich aber im Quartier im Dorf. Mit einem zweier Davoserschlitten und einem "Plastikschüsseli" ertasteten wir uns den Weg ins Tal. Es hätte gute Szenen für "Pleiten, Pech und Pannen" gegeben. Es war trotzdem seeeehr lustig!



Am Samstag machten wir eine grössere Schneeschuhwanderung auf dem Jaunpass. Bei prächtigem Winterwetter marschierten wir dem "Leithammel" Christian nach. Bergauf, bergab, zum geschlossenen Restaurant und wieder retour, weiter zu einer kleinen Pistenbeiz. Im gemütlichen Stübchen konnten wir sogar das Lauberhornrennen verfolgen. Gut verpflegt machten wir uns wieder auf die Socken zurück zum Quartier.


Abends gab es die obligate Feuerzangenbowle. Diesmal war es ein exzellenter Jahrgang mit zungenlösendem Effekt! Todmüde krochen wir zu früher Stunde in die Schlafsäcke.
Entsprechend war die Tagwache heute morgen nicht schon um sieben!

Dieses WE war toll, lustig, gemütlich, anstrengend und so weiter.
Vielen Dank Hübs!

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Noch sieben Monate!

Heute in sieben Monaten sind wir bereits am marschieren.
Vorher ist aber noch viel zu erledigen!
Heute haben wir Kündigungen geschrieben. Nein, nicht dem Arbeitgeber.
Herr und Frau "Schweizer" sind in diversen Vereinen und bezahlen Gönnerbeiträge an Institutionen. Das wird jetzt gestoppt.
Beibehalten werden wir Sinnvolle Mitgliedschaften wie: REGA und PARAPLEGIE.



Seit einiger Zeit happerts bei der Wohnungseinrichtung. Zum Beispiel sind die Sitzkissen beim Sofa so abgewetzt, dass es nun Risse gegeben hat. Das Sofa wird nicht ersetzt .... wir machens wie früher: Decke drüber! Weiter:
die Bettwäsche ist fadenscheinig geworden. Soll die für kurze restliche Zeit ersetzt werden? Nein ... beim schlafen haben wir die Augen sowieso geschlossen, somit sieht es keiner!


Und es gilt: weitermachen mit Veräussern von allem was wir nicht mehr unbedingt brauchen.
Je mehr wir in Bargeld umsetzen können umso besser. Die Reisekasse wird's mögen!

Aus für mich unerfindlichen Gründen wird der ganze Text in einem Block angezeigt ... meine Absätze und Zeilenschaltungen werden einfach übergangen. Tja, unterwegs werde ich mich wohl über die ungewohnten Tastaturen ärgern....

Hurra!!! Erfolg gehabt! Habs rausgefunden!

Freitag, 7. Dezember 2012

Ein letztes Mal mit dem Samichlaus und den Eseln unterwegs!

Ein letztes Mal gingen wir mit "unseren" Eseln zu den Kindern. Der 6. Dezember präsentierte sich winterweiss verschneit. Eine märchenhafte Stimmung. Es war wunderschön. Morgens um acht begrüssten uns die beiden Esel Silas und Malaika mit einem leisen iihhhaaaa. Spätestens beim Glöggeli umbinden wussten die beiden welche Stunde es jetzt geschlagen hatte. Sie lieben den Samichlaus, da ist immer etwas los und vor allem: es gibt viele Kinder die streicheln! Silas vollführte draussen im Schnee einige Freudensprünge sodass ich wie ein Hampelmann bezw. -frau am Strickende hing. Zum Glück fand ich mich schnell wieder in die vertraute Rolle als Eselführerin ein und wir konnten mit zügigem Tempo zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Samichlaus marschieren.
Gemeinsam machten wir uns auf zum Lagerfeuer der Kinder. Ein Samichlaus, zwei Schmutzli, zwei Esel inklusive Führerinnen .... auf der Strasse gilt das als Verkehrsbehinderung. Aber alle Autofahrer/innen freuten sich an dem Anblick und winkten mit seligem Lächeln im Gesicht. Da wurde wohl manche Kindheitserinnerung wach. Die Kinder hörten unsere Glocken schon von weitem. Sie riefen, hüpften, winkten und waren kaum zu halten. Endlich war der Samichlaus da!
Der Samichlaus erzählte zuerst eine Geschichte. Mit konzentrierten Gesichtern sagten die Kindergartenkinder ihr Gedicht auf, dann waren die Erstklässler und Zweitklässler an der Reihe. Etliche trauten sich ganz alleine neben den Samichlaus zu stehen und ihren Vers zu sagen. Nach Ermahnungen und viel Lob vom Samichlaus bekam jedes Kind einen Grättimaa und süssen, heissen Tee. Silas und Malaika kauten genüsslich am mitgebrachten Heu. Zum Abschied gab es von allen Kindern noch sehr viel Streicheleinheiten. Wie frisch aufgezogen strebten die beiden Langohren dann wieder ihrem Stall zu. Ich habe diese Stunden mit "unseren" beiden Eseln sehr genossen. Mittlerweile kann ich auch ohne Kloss im Hals und Tränen in den Augen wieder Abschied nehmen. Ich weiss, dass wir für unsere beiden den besten Platz auf der Welt gefunden haben. Silas und Malaika, die beiden Esel, haben diesen Tag bestimmt auch sehr genossen.