Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Freitag, 8. Februar 2013
Kleine grosse Freude im Alltag!
Gestern haben wir ein ganz wichtiges Requisit für unsern Jakobsweg geschenkt bekommen!
In den letzten Tagen habe ich immer wieder an die noch fehlenden Jakobsmuscheln gedacht. Das ultimative äusserliche Erkennungszeichen eines Pilgers. Woher und wie beschafft man/Frau diese Dinger? Schliesslich konnte ich diese Gedanken loslassen mit der Einstellung: zur gegebenen Zeit finden wir die Muscheln, vielleicht auch erst unterwegs.
Nun haben die Muscheln zu uns gefunden! Muscheln die schon einmal von jemandem nach Santiago de Compostela getragen wurden. Wenn das keine guten Voraussetzungen sind ....
Liebe Amrei, vielen herzlichen Dank! Immer wenn ich die Muscheln anschaue hüpft mein Herz vor Freude.
Sonntag, 20. Januar 2013
Schneeweekend mit dem Schwimmclub 18. - 20.01.13
(Heiner)
Bei traumhaftem Winterwetter fand das diesjährige Schneeweekend statt. Man(n) genoss das Zusammensein und Schneeschuhlaufen in der Umgebung von Zweisimmen.
Am Freitagnachmittag, nach Anreise und Mittagessen, reichte die Zeit nur noch für eine kleinere Tour Richtung Rinderberg. Nach einem "Lawinenkaffi" zur Stärkung, wollten wir uns auf den Weg ins Tal machen. Glücklicherweise hatten wir Schlitten und Tourenski dabei (ist ja doof bei Schnee ins Tal zu marschieren). Inzwischen war aber die Dämmerung so weit fortgeschritten, dass wir Stirnlampen gebraucht hätten ..... die befanden sich aber im Quartier im Dorf. Mit einem zweier Davoserschlitten und einem "Plastikschüsseli" ertasteten wir uns den Weg ins Tal. Es hätte gute Szenen für "Pleiten, Pech und Pannen" gegeben. Es war trotzdem seeeehr lustig!
Am Samstag machten wir eine grössere Schneeschuhwanderung auf dem Jaunpass. Bei prächtigem Winterwetter marschierten wir dem "Leithammel" Christian nach. Bergauf, bergab, zum geschlossenen Restaurant und wieder retour, weiter zu einer kleinen Pistenbeiz. Im gemütlichen Stübchen konnten wir sogar das Lauberhornrennen verfolgen. Gut verpflegt machten wir uns wieder auf die Socken zurück zum Quartier.
Abends gab es die obligate Feuerzangenbowle. Diesmal war es ein exzellenter Jahrgang mit zungenlösendem Effekt! Todmüde krochen wir zu früher Stunde in die Schlafsäcke.
Entsprechend war die Tagwache heute morgen nicht schon um sieben!
Dieses WE war toll, lustig, gemütlich, anstrengend und so weiter.
Vielen Dank Hübs!
Bei traumhaftem Winterwetter fand das diesjährige Schneeweekend statt. Man(n) genoss das Zusammensein und Schneeschuhlaufen in der Umgebung von Zweisimmen.
Am Freitagnachmittag, nach Anreise und Mittagessen, reichte die Zeit nur noch für eine kleinere Tour Richtung Rinderberg. Nach einem "Lawinenkaffi" zur Stärkung, wollten wir uns auf den Weg ins Tal machen. Glücklicherweise hatten wir Schlitten und Tourenski dabei (ist ja doof bei Schnee ins Tal zu marschieren). Inzwischen war aber die Dämmerung so weit fortgeschritten, dass wir Stirnlampen gebraucht hätten ..... die befanden sich aber im Quartier im Dorf. Mit einem zweier Davoserschlitten und einem "Plastikschüsseli" ertasteten wir uns den Weg ins Tal. Es hätte gute Szenen für "Pleiten, Pech und Pannen" gegeben. Es war trotzdem seeeehr lustig!
Am Samstag machten wir eine grössere Schneeschuhwanderung auf dem Jaunpass. Bei prächtigem Winterwetter marschierten wir dem "Leithammel" Christian nach. Bergauf, bergab, zum geschlossenen Restaurant und wieder retour, weiter zu einer kleinen Pistenbeiz. Im gemütlichen Stübchen konnten wir sogar das Lauberhornrennen verfolgen. Gut verpflegt machten wir uns wieder auf die Socken zurück zum Quartier.
Abends gab es die obligate Feuerzangenbowle. Diesmal war es ein exzellenter Jahrgang mit zungenlösendem Effekt! Todmüde krochen wir zu früher Stunde in die Schlafsäcke.
Entsprechend war die Tagwache heute morgen nicht schon um sieben!
Dieses WE war toll, lustig, gemütlich, anstrengend und so weiter.
Vielen Dank Hübs!
Donnerstag, 27. Dezember 2012
Noch sieben Monate!
Heute in sieben Monaten sind wir bereits am marschieren.
Vorher ist aber noch viel zu erledigen!
Heute haben wir Kündigungen geschrieben. Nein, nicht dem Arbeitgeber.
Herr und Frau "Schweizer" sind in diversen Vereinen und bezahlen Gönnerbeiträge an Institutionen. Das wird jetzt gestoppt.
Beibehalten werden wir Sinnvolle Mitgliedschaften wie: REGA und PARAPLEGIE.
Seit einiger Zeit happerts bei der Wohnungseinrichtung. Zum Beispiel sind die Sitzkissen beim Sofa so abgewetzt, dass es nun Risse gegeben hat. Das Sofa wird nicht ersetzt .... wir machens wie früher: Decke drüber! Weiter:
die Bettwäsche ist fadenscheinig geworden. Soll die für kurze restliche Zeit ersetzt werden? Nein ... beim schlafen haben wir die Augen sowieso geschlossen, somit sieht es keiner!
Und es gilt: weitermachen mit Veräussern von allem was wir nicht mehr unbedingt brauchen.
Je mehr wir in Bargeld umsetzen können umso besser. Die Reisekasse wird's mögen!
Aus für mich unerfindlichen Gründen wird der ganze Text in einem Block angezeigt ... meine Absätze und Zeilenschaltungen werden einfach übergangen. Tja, unterwegs werde ich mich wohl über die ungewohnten Tastaturen ärgern....
Hurra!!! Erfolg gehabt! Habs rausgefunden!
Vorher ist aber noch viel zu erledigen!
Heute haben wir Kündigungen geschrieben. Nein, nicht dem Arbeitgeber.
Herr und Frau "Schweizer" sind in diversen Vereinen und bezahlen Gönnerbeiträge an Institutionen. Das wird jetzt gestoppt.
Beibehalten werden wir Sinnvolle Mitgliedschaften wie: REGA und PARAPLEGIE.
Seit einiger Zeit happerts bei der Wohnungseinrichtung. Zum Beispiel sind die Sitzkissen beim Sofa so abgewetzt, dass es nun Risse gegeben hat. Das Sofa wird nicht ersetzt .... wir machens wie früher: Decke drüber! Weiter:
die Bettwäsche ist fadenscheinig geworden. Soll die für kurze restliche Zeit ersetzt werden? Nein ... beim schlafen haben wir die Augen sowieso geschlossen, somit sieht es keiner!
Und es gilt: weitermachen mit Veräussern von allem was wir nicht mehr unbedingt brauchen.
Je mehr wir in Bargeld umsetzen können umso besser. Die Reisekasse wird's mögen!
Aus für mich unerfindlichen Gründen wird der ganze Text in einem Block angezeigt ... meine Absätze und Zeilenschaltungen werden einfach übergangen. Tja, unterwegs werde ich mich wohl über die ungewohnten Tastaturen ärgern....
Hurra!!! Erfolg gehabt! Habs rausgefunden!
Freitag, 7. Dezember 2012
Ein letztes Mal mit dem Samichlaus und den Eseln unterwegs!
Ein letztes Mal gingen wir mit "unseren" Eseln zu den Kindern.
Der 6. Dezember präsentierte sich winterweiss verschneit.
Eine märchenhafte Stimmung. Es war wunderschön.
Morgens um acht begrüssten uns die beiden Esel Silas und Malaika mit einem leisen iihhhaaaa. Spätestens beim Glöggeli umbinden wussten die beiden welche Stunde es jetzt geschlagen hatte. Sie lieben den Samichlaus, da ist immer etwas los und vor allem: es gibt viele Kinder die streicheln! Silas vollführte draussen im Schnee einige Freudensprünge sodass ich wie ein Hampelmann bezw. -frau am Strickende hing. Zum Glück fand ich mich schnell wieder in die vertraute Rolle als Eselführerin ein und wir konnten mit zügigem Tempo zum vereinbarten Treffpunkt mit dem Samichlaus marschieren.
Gemeinsam machten wir uns auf zum Lagerfeuer der Kinder. Ein Samichlaus, zwei Schmutzli, zwei Esel inklusive Führerinnen .... auf der Strasse gilt das als Verkehrsbehinderung. Aber alle Autofahrer/innen freuten sich an dem Anblick und winkten mit seligem Lächeln im Gesicht. Da wurde wohl manche Kindheitserinnerung wach.
Die Kinder hörten unsere Glocken schon von weitem. Sie riefen, hüpften, winkten und waren kaum zu halten. Endlich war der Samichlaus da!
Der Samichlaus erzählte zuerst eine Geschichte.
Mit konzentrierten Gesichtern sagten die Kindergartenkinder ihr Gedicht auf, dann waren die Erstklässler und Zweitklässler an der Reihe. Etliche trauten sich ganz alleine neben den Samichlaus zu stehen und ihren Vers zu sagen.
Nach Ermahnungen und viel Lob vom Samichlaus bekam jedes Kind einen Grättimaa und süssen, heissen Tee. Silas und Malaika kauten genüsslich am mitgebrachten Heu.
Zum Abschied gab es von allen Kindern noch sehr viel Streicheleinheiten. Wie frisch aufgezogen strebten die beiden Langohren dann wieder ihrem Stall zu.
Ich habe diese Stunden mit "unseren" beiden Eseln sehr genossen. Mittlerweile kann ich auch ohne Kloss im Hals und Tränen in den Augen wieder Abschied nehmen. Ich weiss, dass wir für unsere beiden den besten Platz auf der Welt gefunden haben.
Silas und Malaika, die beiden Esel, haben diesen Tag bestimmt auch sehr genossen.
Freitag, 26. Oktober 2012
9 Monate!
Auf den Tag genau neun Monate .... dann geht's los!
So lange oder so kurz wie eine Schwangerschaft dauert.
Mit ebensovielen Vorbereitungen und Vorfreude auf "das grosse Ereignis"!
Eine gravierende Veränderung in der bisherigen Lebensform. Etwas noch nicht Erlebtes kommt auf uns zu. Allmählich nimmt es immer grösseren Raum in unserer Gedankenwelt ein. So hoffen wir auf eine gute Vorbereitung und einen komplikationslosen Start.
Montag, 22. Oktober 2012
Sonntagswanderung 21. Okt. 2012
Ein wunderschönes Herbstwochenende, ideal zum Wandern.
Am Sonntagmorgen klaubte ich die Rucksäcke aus der Abstellkammer und befüllte sie mit Wasserbeutel und Wegzehrung.
Die Route hatten wir schon am Freitag festgelegt, so mussten wir keine Zeit verplämpern mit überlegen.
Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Parkplatz auf der Buuseregg. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir unsere Wanderung über den Hof Grien nach Buus. Mitten im Dorf zweigt der Wanderweg ab Richtung Sonnenberg.
Heiner hatte seinen MP3 mitgenommen, weil er den Radio testen wollte. Ich fühlte mich zuerst schon etwas abseits ....
da wandern wir gemeinsam durch die Buusner und Maispracher Reben und er marschiert mit leicht abwesendem Blick durch die schönste Gegend!
Plötzlich zieht er mich dicht neben sich, nimmt den einen Kopfhörer aus dem Ohr und stöpselt mir denselben ins rechte Ohr.
Jeder DRS3 Hörer weiss was am Sonntagmorgen angesagt ist: die unglaublichen Fälle des Philipp Malloney!
So liefen wir dicht nebeneinander her wie frisch Verliebte, verbunden durch ein Kabel und das gmeinsam Gehörte. Immer wenn das eine oder andere einen unregelmässigen Schritt machte, ploppte der Stöpsel aus dem Ohr und der Krimigenuss stoppte aprupt.
Schliesslich wurde der Fall gelöst, die Mörderin verhaftet und unser Gang normalisierte sich wieder.
Beim Sonnenbergturm herrschte reger Betrieb und die Wirtsleute von der Turmstube hatten alle Hände voll zu tun. Rund um den Turm tummelten sich grosse Leute, kleine Leute, Wanderer, Biker, Sonnenabeter, Würstligriller, Holzsammler, Kinderwagenschieber, Hundeführer .... die Liste ist erweiterbar!
Nach kurzer Rast marschierten wir abwärts Richtung Rheinfelden. Vor der Rast fand ich aufwärts kraxeln nicht so toll, aber abwärts .... tja, Programm Muskelkater!
Zu viel Zeit ist verstrichen seit der letzten Wanderung und meine Kondition hat sich sonstwohin verzogen.
Apropos Liste: die Gattung "Feldschütze" war auch noch sehr aktiv. Kilometerweit begleiteten uns diese Sportgeräusche. Allmählich wurden die Schüsse leiser, dafür hörte man die Geräusche der Autobahn um so mehr. Obwohl wir uns noch im Wald befanden, spürte man schon die Nähe der Ortschaft.
Im Rheinfelder Wald standen wir plötzlich vor einem Mammutbaum!
In unseren Breitengraden ist diese Gattung häufig in Parks anzutreffen. Wer hat dieses Exemplar wohl hier gepflanzt und aus welchem Grund?
Nach kurzem Fotohalt strebten wir dem Städtli zu. Als Abschluss dieser Wanderung wollten wir uns Kaffee und Kuchen gönnen. Beim dritten Anlauf fanden wir glücklicherweise ein offenes Lokal mit Platz für zwei müde Wanderer.
Mit dem Postauto fuhren wir zurück zum Ausgangspunkt.
Nachtrag: ein heisses Bad, Beine massieren und mit Shaolin Spray einreiben und der Muskelkater hat keine Change!
Donnerstag, 20. September 2012
Geplante Route Jakobsweg 2013
So ungefähr sieht der Streckenverlauf für uns aus. Gestartet wird am 27. Juli 2013 in Oberdorf, Baselland. Erster Tag: Oberdorf - Frenkendorf. Zweiter Tag: Abschieds-Apéro in Frenkendorf. Dritter Tag: Frenkendorf - Basel. Bei Augst steigen wir in die Jakobswegroute Waldshut - Basel - Vézelay ein. Wir nehmen einfach jeden Tag wie er kommt. Es gibt keine Km Vorgaben und keine Zimmerreservationen (Ausser die ersten vier Übernachtungen bei Fam.anghörigen). Der erste Teil ist der Weg vom Hochrhein bis Vézelay. Der zweite Teil ist ein Stück auf der Via Lemovicensis von Vézelay bis Limoges. Da wir weiter westwärs an die Küste wollen, verlassen wir in Limoges den Jakobsweg und wandern bis Royan auf dem GR4. Ab Soulac sur Mer folgen wir dem "Engländerweg", eine Jakobswegvariante die von den Engländern häufig begangen wurde. Ab Henendaye, SP, heisst der Küstenweg: Camino del Norte. Für uns wichtig: langsam beginnen, Erholungstage machen, auch mal irgendwo verweilen, manchmal nur kurze Etappen machen, Gespräche, Menschen, Begegnungen .... Liste beliebig erweiterbar ...
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