Montag, 4. November 2019

03.11.19, Villamejil (E) – Vila Pouca de Aguiar (P)


Sonntag. In der Nacht fegten Sturmböen durch die Gegend und liessen uns schlecht schlafen. Am Morgen wirkte der Himmel trotz leichtem Sprühregen fast blank gefegt. Unser WoMo stand nun in einem Teppich von gelben Blättern und dahinter wölbte sich ein zarter Regenbogen.
Wir packten nach dem Frühstück schon wieder zusammen. Wir wollen weiter südwärts immer auf der Suche nach einem Platz wo es wärmer ist und uns für einige Tage gefallen könnte.

Nach wenigen Kilometern erreichten wir Astorga. Für Pilger eine wichtige Station, für uns ein Fotohalt.


Auf einer kleinen Landstrasse ging es bis Rionegro del Puente. Der grosse Fluss: ein kleines Rinnsal! Obwohl wir momentan das Gefühl haben, dass wir mehr Stunden unter Regenwolken reisen als unter blauem Himmel, sind die Flüsse eher mager.


Bis A Gudiña brausten wir über die Autobahn. Nach dem Tanken und Mittagessen bevorzugten wir wieder die Landstrasse N 525 bis Verin und wechselten dort auf die N 532 Richtung Portugal. Mit dem Begriff 'Portugal' verbindet man immer Sonne und Wärme, aber was wir da vor uns sahen passt absolut nicht in dieses Bild! Da müssen wir wohl irgendwie durch.


Der neuere spanische Grenzposten ist verlassen und leer, die älteren portugiesischen Grenzgebäude mit zerschlagenen Fensterscheiben und verschmierten Wänden.


Portugal empfängt uns kühl, trüb und nass. Wir werden bloss von gemalten Gesichtern beobachtet.
Der Campingplatz den wir suchten liegt einige Kilometer nach der Thermalstadt Chaves, die wir schon kennen, bei Vila Pouca de Aguiar. Es brauchte Überwindung durch den Wind und Regen zur Reception zu rennen. Wir haben uns für zwei Nächte angemeldet.

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