Dienstag, 6. Mai 2014

6.5.14 SPA

Heute waren wir im Waldkurbad direkt neben dem Campingplatz. Da gibt es verschiedene Saunen, einen Licht- und Luftbadegarten verschiedenen Massagen und Heilanwendungen. Nach einem kleinen Saunagang genehmigten wir uns ein Serail-Heilschlammbad. Verschiedenfarbige Heilschlämme für die verschiedenen Körperregionen wurden aufgetragen (nein, es gibt kein Foto). Nach einer gewissen Einwirkzeit wurde die Kabine mit duftendem Dampf vernebelt. Als wir schon beinahe gar gekocht waren, konnten wir den Schlamm wie ein Peeling auf der Haut verreiben und dann abspühlen. Haut so zart und glatt wie ein Kinderpopo kam zum Vorschein. Ja, gut, einige Falten blieben trotzdem. Die Anwendung machte ganz schön müde und so legten wir uns zur Erholung in die Mongolische Jurte auf kuschelig, weiche Schaffelle.
Wieder lassen wir den Tag mit lesen, Musik hören, spielen (Yazzi/Kniffel) und surfen im Internet ausklingen.

Montag, 5. Mai 2014

5.5.14, heute etwas ruhiger

Waschtag. Auch als Globetrotter muss man hin und wieder Wäsche waschen. Vorzugsweise macht Frau das wenn die Sonne scheint. Während die Wäsche an der Sonne im Wind flatterte, machten wir unser Fitnessprogramm. Heute hiess das: sechs Kilometer marschieren. Einmal Campingplatz - Freiburg Zentrum und zurück.
Im Tourist Office erkundigten wir uns über die Anfahrtswege zur Schauinsland-Bahn. Das wäre am Mittwoch vorgesehen.

Frau hat vor einer Woche an unserer CH-Adresse ein Paar Schuhe zuviel eingepackt (unsere Tochter vemisst nun ihre Laufschuhe). Deshalb mussten wir bei der Post ein Pack-set erstehen. Mann lief mit dem Karton unterm Arm quer durch die Stadt. Er kam sich nur am Anfang etwas komisch vor.

Da die Herz-Jesu-Kirche nicht weit von der Post entfernt ist, besichtigten wir diese vor dem Rückmarsch.


Wieder auf dem Camping setzten wir uns mit Buch und Kaffee an die Sonne. Herrlich.

Sonntag, 4. Mai 2014

3./4. Mai 14, Wochenende

Am Samstagmorgen suchten wir zuerst Rezepte für ein feines Nachtessen, dann besorgten wir die Zutaten. Nach einem faulen Nachmittag freuten wir uns auf unseren Gast. Gemütlich hockten wir dann drinnen am kleinen Tisch. Draussen war es definitiv zu kalt.
Nocheinmal zeigten wir unsere DiaShow, liessen Erinnerungen aufleben und erzählten unserem Pilgefreund Norbert von unseren Erlebnissen. Es war ein richtig schöner Abend.

Heute morgen wurden wir von Sonnenstrahlen geweckt! Ideal für eine erste Fahrradtour. Heiner suchte eine Route, wir packten unsere Rucksäcke und los gings.


Erst durch die Stadt, dann über Opfingen, Waltershofen, Gottenheim, Bötzingen, Eichstetten bis Bahlingen und entlang der Dreisam wieder zurück. Trotz mehreren Richtungswechsel blies uns der Wind immer entgegen (nicht der Fahrwind).


Auf den letzten Kilometern hatten wir beide keine Kraft mehr in den Beinen. Ich hatte das Gefühl: ich komm nicht mehr vom Rad, meine Beine gehorchen mir nicht mehr. Eine Option wäre: das Rad auf den Boden legen und darüber steigen, aber auf dieses Niveau wollte ich mich nicht begeben. Das Radwegnetz ist sehr gut ausgebaut und wird entsprechend genutzt. Zuschauer wären mir gewiss gewesen. Mit geballter Konzentration gelang mir das Kunststück trotz schmerzender Muskeln.
Den letzten Kilometer schoben wir unsere Räder. Die Strasse zum Campingplatz steigt leicht an und das schafften wir beim besten Willen nicht mehr.

Nach einem Kaffee hatten wir uns genug erholt um unser Nachtessen zu kochen. Bettruhe gibts heute früh!
Gute Nacht Freunde.

Freitag, 2. Mai 2014

2. 5. 14 Stadtbummel zum Zweiten


Heute wanderten wir entlang des Flüsschens Dreisam in die Altstadt. Rund um das Freiburger Münster findet werktags jeweils morgens ein Gemüse- und Blumenmarkt statt. Unser Rucksäckle wurde mit Gemüse und Äpfeln befüllt, dann stiegen wir auf den Münsterturm. Die 265 Stufen der engen Wendeltreppe brachten uns heftig zum schnaufen. Auch so kann Mann und Frau die Fitness steigern. Die Aussicht behlohnte die Mühe und die Glocken sehen aus der Nähe sehr imposant aus.
Wieder unten steuerten wir direkt in eine Kaffeestube. Mhhhh, gabs da leckere Sachen.

Heute wollten wir Norbert, unseren Pilgerfreud, treffen. Rechtzeitig um drei standen wir vor dem Münster und konnten uns gleich in die Arme schliessen. In einem gemütlichen Strassencafe konnten wir Erinnerungen auffrischen, über Erlebnisse lachen, Pilgerpässe bestaunen und einfach nur plaudern.
Trotz Regengüssen bestiegen wir den Schlossberg und erfuhren einiges von der Gegend. Zum Beispiel, dass die Mietpreise in den letzten Jahren enorm in die Höhe schossen. Kein Wunder sieht man sogar vermietete Vogelhäuschen.


Gegen Abend verabschiedeten wir uns mit der Abmachung: morgen Abend schauen wir uns gemeinsam Fotos vom Jakobsweg an.

Donnerstag, 1. Mai 2014

1.5.14 Verregneter Maibummel

Heute Vormittag montierten wir wieder einmal unsere Regenausrüstung. Die "Fledermaus" liessen wir im Camper, dafür kam der Regenschirm mehrfach zum Einsatz.
Gleich zu Beginn der Tour fanden wir diesen Brunnen mit geschnitztem Brunnstock.


Nach etwa zwei Kilometern stiessen wir auf den Themenpfad Arboretum im Stadtwald. Infotafeln vermittelten Interessanntes und Wissenswertes über die verschiedenen Baumarten am Weg. Viele Baumarten aus Nordamerika, China, Taiwan etc. sind da zu bestaunen.

"Nastüechlibaum"


Besondere Freude hatte Frau am blühenden Tulpenbaum.
Vor langer, langer Zeit hatten wir einen Baum dieser Art vor dem Schlafzimmerfenster.
Wenn man nicht aufmerksam genug ist, verpasst man Blütenzeit.

Nach vier Stunden durch den Wald wandern, staunen und fotografieren erreichten wir das Ausflugsrestaurant Valentins. Huiii, war da viel Betrieb. Nach einem Kaffee marschierten wir zügig weiter. Wir wollten noch zur drei Kilometer entfernten "Franzosenschanze". Beinahe jeder heute angepeilter Wegpunkt konnten wir passieren (wir sind am Ausprobieren unseres GPS Gerätes).
Müde und hungrig kehrten wir abends um sieben zu unserer HeiMatd zurück. Die heutige Tour dauerte acht Stunden! Zum Glück nur mit leichtem Gepäck ;-)

Mittwoch, 30. April 2014

30.04.14 Freiburgs Wasserschlössle

Was stellt man sich vor unter einem Wasserschlösschen? - ..... Mann und Frau auch! In meiner Vorstellung geisterte ein gemischtes Bild zwischen Schloss Hallwyl, Schloss Chillon und ähnlichem. Gefunden haben wir:


ein Wasserreservoir das im Schlössle untergebracht ist. Dieses schöne Reservoir wurde bereits im Jahre 1896 vollendet. Eine sichtbare Wertschätzung gegenüber dem Trinkwasser.

Auf dem Rückweg über schöne Wanderwege passierten wir diese lauschige Stelle.


Die beiden Enten tauchten synchron nach Futter.


Das Trommeln und Rauschen des Regens begleitete uns heute den ganzen Tag. Es brauchte Überwindung den Camper zu verlassen.

Dienstag, 29. April 2014

Kleine Erkundungstour in Freiburg

Nachts regnete es immer wieder. Wir hatten es gemütlich, trocken und warm.
Bei leichtem Regen holte Heiner am Morgen frische Brötchen und nach dem Frühstück hatte sich die Wolkendecke etwas gelockert. Zeitweise schaffte die Sonne beinahe den Durchbruch.

Zu Fuss marschierten wir Richtung Altstadt, informierten uns über Einkaufsmöglichkeiten, bewunderten das Lyceum von aussen und das Münster von innen und entdeckten kurz vor dem Martinstor sogar die Jakobsweg-Markierung!


Am späteren Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg und wurden natürlich prompt von oben begossen. Ich versuche mich durch diese Wetterkapriolen nicht betrüben zu lassen. Täglich führe ich mir folgendes Sprichwort zu Gemüte:

Sonnenschein wirkt köstlich, Regen erfrischend, Wind aufrüttelnd, Schnee erheiternd.
Wo bleibt da das schlechte Wetter