Donnerstag. Wir starteten die Fahrt bei Nieselregen. Unterwegs möchten wir Gas tanken und einen Geldautomaten besuchen. Beides dauert etwas, wir möchten ja nicht allzuweit von der Route abweichen.
Apropos Route, wir fahren aus zwei Gründen etwas ins Landesinnere. Erstens: in unserem Gepäck ist ein Gegenstand aus einem Geocache, ein sogenannter Travel Bug, der mit Hilfe von Ceocachern von einem Ort zum Andern reisen soll. Dieser bestimmte TB ist vor vier Jahren in Amerika gestartet und hat die Aufgabe nach West Yorkshire zu reisen. Wir möchten ihn bei York in eine Geocachedose legen, damit er nahe bei seinem Zielort ist.
Zweitens: es steht ein langes Wochenende bevor, das Summer Bank Holliday. Die Campingplätze sind voll, man findet kaum mehr spontan einen Platz. Hier in York fanden wir für zwei Nächte Unterschlupf. Die nächsten Übernachtungen bis zur Fährüberfahrt haben wir nun Reserviert. Am 29.08. gehen wir in Harwich auf die Fähre und die erste Übernachtung in Holland haben wir auch eben reserviert.
Wir machen unseren Spaziergang, finden eine Geocachedose die gross genug ist um den TB aufzunehmen und legen ihn hinein. Nun muss er nur noch eine kurze Strecke zurücklegen, dann ist er zuhause.
Blog von unterwegs mit dem Wohnmobil. Ziel: Europa und die Welt bereisen solange es Spass macht und die Gesundheit erlaubt. Tagebuch vom Jakobsweg Basel - Vezelay - Limoges - Orthez, Bilbao - Ribadeo - Santiago - Finisterra 27. Juli 2013 bis 28. Dez. 2013
Samstag, 25. August 2018
22.08.18, Craster
Mittwoch. Graue, dunkle Wolken begleiteten uns auf der Wanderung zum Dunstanburgh Castle.
Das kleine Fischerdorf Craster mit seinen Einkehrmöglichkeiten und der Fischräucherei ist ein Touristenmagnet. Wir benutzen die Gelegenheit und kaufen frisch geräucherten Fisch.
Beim Ortseingang ist ebenfalls die letzte Parkmöglichkeit zum Castle. Auf dem Küstenpfad sind viele Leute unterwegs und die Ruine wirkt auch auf grosser Distanz imposant.
Es ist die grösste Burg gewesen in Northumberland und sei lediglich als Fort genutzt worden, nie als Wohnburg für ein Familie.
Noch bevor wir fertig besichtigt haben kommt wie ein milchiger Schleier eine Regenfront. Wir flüchten in einen Durchgang und kramen unsere Regenponchos aus den Rucksäcken. Bis wir alles montiert haben lässt der Regen bereits nach und als wir den Heimweg antraten, konnten wir alles wieder verstauen.
Das kleine Fischerdorf Craster mit seinen Einkehrmöglichkeiten und der Fischräucherei ist ein Touristenmagnet. Wir benutzen die Gelegenheit und kaufen frisch geräucherten Fisch.
Beim Ortseingang ist ebenfalls die letzte Parkmöglichkeit zum Castle. Auf dem Küstenpfad sind viele Leute unterwegs und die Ruine wirkt auch auf grosser Distanz imposant.
Es ist die grösste Burg gewesen in Northumberland und sei lediglich als Fort genutzt worden, nie als Wohnburg für ein Familie.
Noch bevor wir fertig besichtigt haben kommt wie ein milchiger Schleier eine Regenfront. Wir flüchten in einen Durchgang und kramen unsere Regenponchos aus den Rucksäcken. Bis wir alles montiert haben lässt der Regen bereits nach und als wir den Heimweg antraten, konnten wir alles wieder verstauen.
Dienstag, 21. August 2018
21.08.18, Balloch - Craster
Dienstag. Auf Wiedersehen Schottland! Du bist ein grossartiges Land mit vielen Kontrasten und hast uns unvergessliche Erinnerungen geschenkt!
Wir fuhren rund 280 Kilometer südwärts und fanden einen ruhigen Campingplatz unweit der Küste. Die Wolkendecke riss auf, wir erhaschten sogar einige Sonnenstrahlen.
Morgen möchten wir nochmal eine Küstenwanderung machen.
Sent from my FairPhone
Montag, 20. August 2018
20.08.18, Balloch
Montag. Balloch ist der Endbahnhof einer Zuglinie die eine direkte Verbindung nach Glasgow hat. Das ist sehr bequem: man steigt ein und kann nach einer Stunde Fahrzeit im Zentrum aussteigen. Um elf Uhr verliessen wir den Bahnhof und staunten. Alles wirkte so verschlafen und ruhig. Die Kaffees, Restaurants und Geschäfte waren erst am öffnen.
Wir suchten das Tourist Office, besorgten einen Stadtplan und liessen uns einige Sehenswürdigkeiten einkreisen.
Nebst dem Fotografieren hatten wir heute noch eine andere Aufgabe: wir mussten unsere restlichen schottischen Banknoten ausgeben. Zwar gilt in England die selbe Währung, aber die schottischen Noten werden vielerorts nicht akzeptiert. Umgekehrt funktioniert es. In Schottland werden die englischen Pfundnoten ohne zögern angenommen.
Wir hatten genug Gelegenheiten unser Geld los zu werden. Aufgabe gelöst.
P.S. Die Verbindung reicht nicht um Fotos hoch zu laden.
Wir suchten das Tourist Office, besorgten einen Stadtplan und liessen uns einige Sehenswürdigkeiten einkreisen.
Nebst dem Fotografieren hatten wir heute noch eine andere Aufgabe: wir mussten unsere restlichen schottischen Banknoten ausgeben. Zwar gilt in England die selbe Währung, aber die schottischen Noten werden vielerorts nicht akzeptiert. Umgekehrt funktioniert es. In Schottland werden die englischen Pfundnoten ohne zögern angenommen.
Wir hatten genug Gelegenheiten unser Geld los zu werden. Aufgabe gelöst.
P.S. Die Verbindung reicht nicht um Fotos hoch zu laden.
19.08.18, Perth – Balloch
Sonntag. Bevor wir Schottland verlassen, möchten wir Glasgow besichtigen. Die Fahrt von Perth zum nächsten anvisierten Campingplatz war über Nebenstrassen gemütlich und angenehm.
Am Zielort traf der Platz unseren Geschmack gar nicht und wir entschieden, es nochmal auf dem Campingplatz in Balloch zu versuchen. Beim Start unserer Schottland Reise war dieser Platz leider ausgebucht. Wenn es wieder nicht klappt, lassen wir Glagow sausen.
Heiner wendete unser Fahrzeug und ich gab unserer Babette den Auftrag uns zum 30 Kilometer entfernten Lomond Woods zu navigieren. Pech für uns, dass es durch die Stadt ging. Auch am Sonntag braucht das Geduld, es sind keine einfachen Strassenverhältnisse hier. Wir hatten die Stadt schon beinahe durchquert, als uns ein anderer Autofahrer wild anhupte. Hmmm? Haben wir etwas falsch gemacht? Da sah ich im Aussenspiegel etwas weisses flattern! Was ist das? Ohhh nein!!! Die Hecktüre hatte sich geöffnet! Wie kann denn das passieren? Sofort fuhr Heiner auf die linke Fahrspur, die auf dieser dreispurigen Strasse zum Fahrzeug abstellen benutzt wird. Der hupende Autofahrer fuhr ebenfalls links ran um sich zu vergewissern, dass wir das Malheur bemerkt haben. Es war kein gutes Gefühl, auszusteigen und die Tür hinten wieder zu verriegeln während die anderen Fahrzeuge mit 70 Kmh neben mir vorbei sausten. Von der Ladung hatten wir zum Glück nichts verloren. Da haben wir 120 Kilometer zurückgelegt, über eine Passstrasse viele Kurven gemacht, zwei Zwischenstopps eingelegt und haben nicht bemerkt, dass hinten nicht abgeschlossen ist. Die Riegel waren schon geschoben, aber eben nicht mit dem Schlüssel abgeschlossen. Durch die Vibrationen, Bodenwellen, Schlaglöcher auf der Fahrt vermochten sich die Riegel irgendwann zu lösen. Phuuu, das hätte übel ausgehen können.
Nach einer halben Stunde haben wir in Balloch glücklich einen Stellplatz belegt.
Am Zielort traf der Platz unseren Geschmack gar nicht und wir entschieden, es nochmal auf dem Campingplatz in Balloch zu versuchen. Beim Start unserer Schottland Reise war dieser Platz leider ausgebucht. Wenn es wieder nicht klappt, lassen wir Glagow sausen.
Heiner wendete unser Fahrzeug und ich gab unserer Babette den Auftrag uns zum 30 Kilometer entfernten Lomond Woods zu navigieren. Pech für uns, dass es durch die Stadt ging. Auch am Sonntag braucht das Geduld, es sind keine einfachen Strassenverhältnisse hier. Wir hatten die Stadt schon beinahe durchquert, als uns ein anderer Autofahrer wild anhupte. Hmmm? Haben wir etwas falsch gemacht? Da sah ich im Aussenspiegel etwas weisses flattern! Was ist das? Ohhh nein!!! Die Hecktüre hatte sich geöffnet! Wie kann denn das passieren? Sofort fuhr Heiner auf die linke Fahrspur, die auf dieser dreispurigen Strasse zum Fahrzeug abstellen benutzt wird. Der hupende Autofahrer fuhr ebenfalls links ran um sich zu vergewissern, dass wir das Malheur bemerkt haben. Es war kein gutes Gefühl, auszusteigen und die Tür hinten wieder zu verriegeln während die anderen Fahrzeuge mit 70 Kmh neben mir vorbei sausten. Von der Ladung hatten wir zum Glück nichts verloren. Da haben wir 120 Kilometer zurückgelegt, über eine Passstrasse viele Kurven gemacht, zwei Zwischenstopps eingelegt und haben nicht bemerkt, dass hinten nicht abgeschlossen ist. Die Riegel waren schon geschoben, aber eben nicht mit dem Schlüssel abgeschlossen. Durch die Vibrationen, Bodenwellen, Schlaglöcher auf der Fahrt vermochten sich die Riegel irgendwann zu lösen. Phuuu, das hätte übel ausgehen können.
Nach einer halben Stunde haben wir in Balloch glücklich einen Stellplatz belegt.
Samstag, 18. August 2018
18.08.18, Perth
Samstag. Wir gingen zu Fuss ins Stadtzentrum. Nach einer knappen Stunde hatten wir die Fussgängerzone erreicht und lauschten ein wenig den Strassenmusikanten. Unser Blick fiel auf das Signet der Vodafone. Gut. Ich hatte unseren Hotspot, die SIM Karte und die Kaufquittung dabei.
Ein junger Mann nahm sich unseres Problems an. Es dauerte eine halbe Stunde bis er das Problem gelöst hatte und seitdem funktioniert unser Hot Spot wieder ... im Empfangsbereich der Vodafone.
Wir bummelten durch die Einkaufsstrassen, assen irgendwo Sandwiches, tranken Kaffee und machten uns langsam und gemütlich auf den Heimweg.
Ein junger Mann nahm sich unseres Problems an. Es dauerte eine halbe Stunde bis er das Problem gelöst hatte und seitdem funktioniert unser Hot Spot wieder ... im Empfangsbereich der Vodafone.
Wir bummelten durch die Einkaufsstrassen, assen irgendwo Sandwiches, tranken Kaffee und machten uns langsam und gemütlich auf den Heimweg.
17.08.18, Ballater – Perth
Freitag. Bei bedecktem Himmel und mässigem Wind fuhren wir los. Heute durften wir auf der Fahrt den Nationalpark durchqueren. Auch bei trübem Himmel wirkte die Landschaft wunderschön. Nach wenigen Kilometern fuhren wir am Besucherparkplatz vom Ballmoral Castle vorbei. Anhalten lohnte sich nicht, besichtigen kann man nur in den Monaten April – Juli.
Eine Stunde später passierten wir in der Höhe ein Skigebiet. Das Restaurant hatte geöffnet und kurzentschlossen fuhren wir auf den Parkplatz. Ich öffnete die Tür und schloss sie gleich wieder. Huii, wehte hier ein kalter Wind! Da war über den Langarmpullover noch eine Jacke notwendig. Ich konnte mir direkt vorstellen, dass es demnächst zu schneien beginnt.
Der eine Sessellift war in Betrieb und brachte einige abgehärtete Passagiere in die Höhe auf den nebelverhüllten Gipfel.
Am frühen Nachmittag erreichten wir den Campingplatz bei Perth. Auch hier hatte der Wind zugenommen, aber es ist nicht ganz so kalt wie in der Höhe.
Eine Stunde später passierten wir in der Höhe ein Skigebiet. Das Restaurant hatte geöffnet und kurzentschlossen fuhren wir auf den Parkplatz. Ich öffnete die Tür und schloss sie gleich wieder. Huii, wehte hier ein kalter Wind! Da war über den Langarmpullover noch eine Jacke notwendig. Ich konnte mir direkt vorstellen, dass es demnächst zu schneien beginnt.
Der eine Sessellift war in Betrieb und brachte einige abgehärtete Passagiere in die Höhe auf den nebelverhüllten Gipfel.
Am frühen Nachmittag erreichten wir den Campingplatz bei Perth. Auch hier hatte der Wind zugenommen, aber es ist nicht ganz so kalt wie in der Höhe.
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