Mittwoch, 16. Juli 2014

16.7.14, Mittwoch, Lübeck

Am Vormittag nahmen wir den Weg in die Stadt unter die Füsse. Wie gewohnt zuerst in die Tourist-Info. Wir bekamen einen Stadtplan, wo eine Besichtigungsrunde zu Sehenswürdigkeiten bereits eingezeichnet war. Auf meine Frage zum Thema Marzipan, hatte die nette Dame uns den Weg zum Lübecker Marzipan-Speicher erklärt und den Hinweis gegeben, dass am Nachmittag eine Marzipanshow sei, mit der Möglichkeit das `Marzipan-Abitur` zu machen. Das wollten wir auf keinen Fall verpassen.
Es war noch genügend Zeit um vorher im Speicher, bekannt aus dem Film `Buddenbrook`, einen Kaffee zu trinken.
Dann war Zeit um mit etlichen anderen Leuten das Marzipanmuseum anzusteuern. Als Eintrittsticket gab es ein Stück Marzipan, verpackt in einer durchsichtigen Plastikschale. Wir ahnten schon, dass dies das Prüfungsobjekt sein musste. Im Museum standen Vitrinen mit alten Marzipanmodeln, an den Wänden hingen Bilder, Zeitungsausschnitte und sonstige Informationen, in einer Ecke standen Maschinen und Geräte. Wir wurden angewiesen uns an die Tische zu setzten, der Meister komme demnächst.

Mit Witz und Humor erzählte Burkhard Leu wie Marzipan hergestellt wird, wie man ihn verarbeiten kann und wie man einer Torte den perfekten Überzug verpasst. Dann ging’s zur Sache. Wir mussten unser Marzipanstück auspacken und bearbeiten. Schritt für Schritt machte der Meister vor, die Schüler kopierten mehr oder weniger erfolgreich und am Schluss hatten wir eine Rose oder etwas ähnliches in unseren kleberigen Händen. Alle hatten das Abitur bestanden.
Das Gebäude verliess man durch den Shop. Ich muss wohl nicht extra darauf hinweisen, dass Heiner auch eine Tasche hinaus tragen musste.

Wir schlenderten etwas durch die Fussgängerzone, besichtigten die Stadt vom St. Petri-Turm aus luftiger Höhe und landeten nochmal in einem Marzipangeschäft. Dieses Mal bei Niederegger. Ich bekam beinahe Augenwasser. Was hatte es doch hier alles für Herrlichkeiten. Die süsse Mandelmasse in verschiedensten Kombinationen und Kreationen. Auf einem Sockel stand ein grosses Segelschiff. Ein Dreimaster, inklusive Kanonen, vollständig aus Marzipan.
Niederegger hat auch einen Fabrikladen. Da dies nicht weit vom Campingplatz entfernt ist, werden wir auch diesem einen Besuch abstatten.

Wir entschieden mit unseren süssen Einkäufen nun nach `Hause` zu gehen. Da wir noch einige Tage bleiben, ist noch genügend Zeit für Besichtigung der Gassen und Gässchen.

2 Kommentare:

  1. Liebe Madeleine,lieber Heiner! grüsst mir Lübeck! Vor 49 Jahren war ich in Lübeck bei einer damaligen Freundin aus Lübeck. Sie arbeitete im Heim Sommerau. Ich erinnere mich an wunderschöne Strandwanderungen in Travemünde - damals noch mit sehr wenigen Touristen und urbaner Landschaft. Viel Genuss mit dem feinem Marzipan und liebe Grüsse Myrta aus Häf.

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  2. Silvia DuttweilerJuli 17, 2014

    Nun also seit Ihr doch zu Marzipan gekommen. En Guete. Lübeck soll ja auch sonst eine schöne Stadt sein. Bei uns ist wieder der Sommer zurückgekehrt mit Temperaturen ab 28 Grad. Euch noch viel Vergnügen - und esst nicht zu viel vom Marzipan, sonst gibt es Bauchweh. LG

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